"Uncle Reaper" Chris Boltendahl liefert mit diesem Werk die Biografie einer deutschen Metal-Band, die so ziemlich alle Höhen und Tiefen des Business mitgemacht und derzeit auf einer absoluten Erfolgswelle schwimmt. GRAVE DIGGER haben schließlich nicht zuletzt mit der aktuellen Veröffentlichung "Rheingold" gezeigt, "wo der Hammer" hängt. Dass aber eben nicht alles so rosig war, wie es derzeit für die Jungs ausschaut, wird in diesem Buch deutlich. Insbesondere die ersten Jahre, bis es überhaupt zur ersten Veröffentlichung "Heavy Metal Breakdown" kam, diverse Umbesetzungen und schließlich die Auflösung Ende der Achtziger... Der Traum vom "Metal-Gott" ist eben manchmal ziemlich steinig - insbesondere vielleicht dann, wenn sämtliche Bandmitglieder in den Jahren bis Anfang der Neunziger eigentlich kaum mal eine Minute "nüchtern" herumliefen - meine Herren, spätestens jetzt ist klar, wie der hohe "Pro-Kopf-Verbrauch" in Deutschland zustande kommt...

Für mich ist das letztjährige BATHORY-Album "Nordland I" immer noch die große Überraschung und eines der besten Scheiben 2002. Genau ein halbes Jahr später schmeißt Quorthon nun also den zweiten Teil dieses Epos auf den Markt, und wer dachte, der erste Teil könnte nicht getoppt werden sieht sich getäuscht. Denn fast habe ich den Eindruck, der exzentrische Schwede hat sich die Highlights seiner Nordland-Session für diesen Nachfolger aufgehoben. Fast alle Lieder des zweiten Teils übertreffen für mich mit Leichtigkeit die beileibe nicht schlechten Songs von Part I, wobei gleich vier meiner Meinung nach das absolute Zeug zu Klassikern haben, namentlich "Blooded Shore", "Vinland", "The Wheel Of Sun" und besonders "The Land". Womöglich werden sich diese Lieder schon bald auf Augenhöhe von Viking Metal-Meisterwerken wie "Under The Runes" oder gar "One Rode To Asa Bay" stehen.

GRAVE DIGGER sind im Rausch der Konzeptalben - mit "Rheingold" liegt seit "Tunes Of War" nunmehr das fünfte in Folge vor. Und mit dem Stoff des von Wagner vertonten Nibelungenringes hat sich der Fünfer rund um Frontmann "Reaper" Chris Boltendahl keine leichte Vorlage zur Brust genommen.
Also - die schlechte Nachricht vorweg - der Reaper kann immer noch kein korrektes "th" :-) Ansonsten ist an "Rheingold" nichts, aber auch gar nichts aussetzen!!
Bisweilen geht es etwas "epischer" zu Werke, es werden (rein synthetische) Chöre eingesetzt - aber man ist trotzdem noch einen Funken brachialer als auf dem Vorgänger "The Grave Digger" - und das will schon was heißen.
Mit weniger als 45 Minuten liefern GRAVE DIGGER ihr kürzestes Album seit einem Jahrzehnt ab - und das gerade bei einem Thema, mit dem drei Opern zu füllen sind - nichtsdestotrotz kann jeder der zehn Titel gewinnen - auch wenn natürlich von der Gesamtstory so einiges auf der Strecke bleibt. Die wichtigsten Eckdaten haben es aber auf diese CD geschafft - der Ring natürlich, die Walküren, der Kampf mit dem Drachen und schließlich die Götterdämmerung... die Wagnerfestspiele in Bayreuth werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ob der komprimierten Form - der Metaller wird die Hände jubelnd in die Luft recken... 10 Stücke reinsten Heavy-Metals...
Und zum Thema Kürze - sogar die Tracknamen bestehen fast ausschließlich aus nur einem Wort.

Auch wenn der niederländische Death Metal zur Zeit nicht ganz so präsent sein mag wie beispielsweise Anfang/Mitte der Neunziger mit Aushängeschildern wie PESTILENCE, GOREFEST oder SINISTER, so mischen doch trotzdem immer noch etliche Bands konstant in der extremen Szene mit. Eine davon ist sicherlich GOD DETHRONED, die seit knapp zehn Jahren immer wieder qualitativ hochwertige Alben mit überwiegend schnellem Knüppel-Death abliefern.

Für so ein nett besetztes Konzert nehme ich gerne auch mal eine etwas weitere Anfahrt in kauf. Also rein ins Auto und mal eben die 170 km nach Koblenz gefahren. Das Kurt-Esser-Haus entpuppt sich als sehr kleiner Laden der an diesem Abend mit ca. 100 Zuschauern schon sehr gut gefüllt ist. Laut Eintrittskarte hätten 250 Zuschauer reingepasst. Keine Ahnung wie, aber die ich kann sowas halt immer so schlecht schätzen :-) Dazu herrschte dann auch noch ein subtropisches Klima.

Schon wieder so ein Konzert (eine reine Napalm Rec. Tour) welches eher zu den schlecht besuchten in der Zeche Carl gehört. Nun gut, mit SIRENA als Headliner stand auch nicht die große Zugnummer auf dem Programm und so verliefen sich gut 200 Leute in der Halle.

ENSLAVED, das ehemalige Aushängeschild der norwegischen Black Metal Bewegung geht seit geraumer Zeit sehr eigenwillige musikalische Wege fernab des brutalen, schnellen und rasenden Infernos, das die Band noch auf frühen Scheiben wie "Frost" oder "Blodhemn" kredenzte.
Der Sound, den uns ENSLAVED heutzutage präsentieren ist etwas ruhiger, wesentlich besser produziert und mit vielen avantgardistischen Soundpassagen gespickt. Auf der letzten Platte "Monumension" haben die Jungs dann aber etwas übertrieben, der Sound war viel zu sperrig und die Platte wollte nicht so recht ins Ohr.

An diesem Abend spielte in der Krefelder Kulturfabrik eine der ganz großen Bands auf, und zwar BLIND GUARDIAN alias BLINDEN GARDINEN. Die Krefelder Jungs gaben also ein Heimspiel vor fast (meine Kollegen meinen sogar es war) ausverkauftem Haus.

Dieses Jahr gab es die zweite Ausgabe des Unleashing The Beerthirsty Festivals und wieder im schönen Zentrum Altenberg. Leider waren nur gut 100 Zuschauer gekommen.

Vielleicht war das Wetter zu gut für ein Konzert, jedenfalls kamen nur gut 30 Zuschauer ins Lux. Schade!

Einige haben sicher schon gar nicht mehr mit der Veröffentlichung dieser Scheibe gerechnet. Aber nun ist sie also doch erschienen. Die Besetzung, mit der die CD eingespielt wurde, ist aber nur noch teilweise mit dem aktuellen Line-Up identisch.

Im Grunde ein sehr nettes Paket welches Hammerheart Rec. da auf die Reise schickte und in Essen Station machte. Trotzdem fand sich nur ca. 150 Leute in der Zeche Carl ein. THYRFING gehören eigentlich auch noch mit zur Besetzung, mussten aber kurzfristig den Gig in Essen wegen einer Magenverstimmung vom Schlagzeuger absagen.

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