Der Name Tommy Funderburk wird sicher bei den wenigsten auf Anhieb die große Erinnerung auslösen - und auch die versierteren Kenner der Musikszene müssen vermutlich ein paar Sekunden überlegen, bevor ihnen einfällt, dass der gute Tommy Mitte der 90er ein Album mit BOSTON eingesungen oder beispielsweise zwei Alben mit der Band KING OF HEARTS veröffentlicht hat.
Dabei reicht die Karriere bis 1984 zurück, wo er die erste Band THE FRONT gründete und sich seither als einer der meistgebuchten Background-Sänger für z.B. WHITESNAKE, YES & Co. etablierte.
Seit dem a cappella Album mit seinem Kollegen Bruce Gaitsch von KING OF HEARTS aus 1998 hat Tommy sich allerdings ein wenig zurückgezogen, sein eigenes Label gegründet und an einem ersten Soloalbum gearbeitet.

Aus der Erfahrung heraus ist es ja eigentlich mit Vorsicht zu genießen, wenn eine aufstrebende Band innerhalb eines Jahres sowohl ihr Debütalbum als auch den direkten Nachfolger veröffentlicht. In dieser Zeitspanne werfen auch die Melodic Rocker von LAST AUTUMN'S DREAM sowohl ihren Erstling als auch ihre aktuelle CD, die schlicht "II" betitelt ist auf den Markt.
Die ursprünglichen Bandmitglieder und EUROPE-Mitstreiter Ian, Mic und John waren ob der EUROPE-Reunion diesmal allerdings unabkömmlich und so wurden kurzerhand knapp zwei Drittel der Band ersetzt... zwar durchaus würdig mit einer hervorragenden Kombination von Marcel Jacob (Bass) und Jamie Borger (Drums) (beide von TALISMAN) und einem nicht minder fähigen Thomas Lassar am Keyboard - aber dennoch drängt sich ein wenig der Gedanke auf, LAST AUTUMN'S DREAM seien nicht wirklich eine zusammen geschweißte Band, sondern mehr ein Projekt unter der Leitung von Mikael Erlandsson, dem schwedischen Sänger/Songwriter und derzeitigen Mastermind der Truppe.

Im Jahr 2001 tauchte die Pagan Metal Formation GOAT OF MENDES mit dem Meisterwerk "Thricefold" wieder an der Oberfläche auf, nachdem es ein paar Jahre ruhig um die Band war. Seidem vergingen wieder ein paar Jahre, in denen die Band aber reichlich Auftritte absolvierte. Nach dem überaus starken "Thricefold" ist die Frage eigentlich nur ob das neue Werk "A Book Of Shadows" den Level einigermaßen halten kann...

Der Mann steht für Qualität und Kontinuität - GLENN HUGHES veröffentlicht jedes Jahr ein neues Album - immer schön abwechselnd zwischen Best Of- (2002: "Different Stages") oder Live Album (2004: "Soulfully Live In The City Of Angels") und den regulären Studioalben (2001: "Building The Machine"; 2003: "Songs In The Key Of Rock"). Sowieso ist er ja fast seit Erfindung der Musik im Business dabei und hat auch bereits bei den ganz Großen wie DEEP PURPLE und BLACK SABBATH gespielt.

Nach der Mini CD "Fertigmensch" sind die Grind Könige vom Niederrhein wieder mit einem vollständigen Album am Start. Wobei "Hardcore aus der ersten Welt" auch nur schlappe 10 Minuten Spielzeit mehr aufweist als "Fertigmensch". Aber mit einer guten halben Stunde liegt das Album ja im Bereich früherer Veröffentlichungen.

Die Kölner Death-Thrasher GUERRILLA legen mit "No Inch Back" endlich ihr zweites Album vor. Mehr als drei Jahre sind seit dem Full-Length-Debüt "On Target" vergangen, und in der Zeit ist viel passiert. So haben sie sich beispielsweise zu einer der aktivsten Live-Bands des deutschen Undergrounds entwickelt - gefühlte 666 Konzerte pro Jahr haben nicht nur zur Folge, dass die Rheinländer inzwischen in jedem Winkel der Republik bekannt sein dürften, sondern dass sie auch eine unglaubliche Tightness auf der Bühne entwickelt haben. Letzteres ist sicherlich auch ein Verdienst der beiden Neuzugänge Westi (Bass) und dem hauptamtlichen Sänger Marc alias Marcello White, die seit 2002 das klassische Line-Up mit Timur, Pete und Martin verstärken. Bleibt die Frage, ob die Guerrillios es schaffen, ihre hohe Live-Qualität auch auf CD zu übertragen.

DISSECTION waren Mitte der 90er, da dürfte wohl kaum jemand widersprechen, mit Sicherheit die Band schlechthin im extrem-metallischen Krachsektor: zwei herausragende Alben, davon mit "Storm Of The Light's Bane" ein amtlich anerkannter Klassiker, häufige und überzeugende Touren und Festival-Auftritte, dazu steigerte das am Horizont auftauchende angekündigte dritte Album die Vorfreude in unermäßliche Höhen – die Zukunft hätte DISSECTION gehören können...

Die Berliner Jungs von ZERAPHINE werfen mit "Blind Camera" bereits ihr drittes Silberscheibchen auf den Markt - war das Debüt "Kalte Sonne" aus 2002 noch komplett mit deutschen Texten versehen, wechselte Sänger Sven Friedrich mit dem Nachfolger "Traumaworld" nur ein Jahr später fast vollständig zur englischen Sprache.
2005 bieten die fünf eine gesunde Mischung aus beidem und entscheiden von Song zu Song, welche Sprache besser passt - auch was die Stilrichtung angeht, haben sich Sven & Co. vielseitiger entwickelt - zeitweise recht elektrisch und synthetisch geraten, meist jedoch unter dem Deckmantel des alternativen Gitarrenrocks mit diversen Anleihen aus dem Gothic-Bereich präsentieren sich ZERAPHINE in bester Analogie beispielsweise zu THE MISSION und ein wenig SISTERS OF MERCY.

Das neue Jahr könnte nicht besser beginnen - die Speerspitze des "Teutonen-Metals" namens GRAVE DIGGER schickt ihr neuestes Werk in die Plattenläden - gut anderthalb Jahre nach dem letzten überragenden Output "Rheingold" ist es kaum verwunderlich, dass auch das neue Werk "The Last Supper" mal wieder ein Konzeptalbum geworden ist.

So langsam aber sicher meistern sich VADER zu den Königen des europäischen Death Metal. Mir fallen höchstens eine Handvoll andere Bands auf unserem Kontinen ein, die den Polen das Wasser reichen könnten. Spätestens mit dem Meilenstein "Litany" haben VADER seinerzeit ihre exorbitanten Spielqualitäten bewiesen.
Das folgende Album "Revelations" war zwar meiner Meinung nach etwas uneingängig, doch qualitativ definitiv auf Höchstniveau. Nun schlägt das Quartett mit "The Beast" erneut zurück, und auf dieser Platte stimmt einfach alles.

Rhine Area Thrash - BLOOD RED ANGEL sind mit einem dritten Album zurück. Das gute Teil hört auf den Namen "Crime Entertainment". Stilistisch Änderungen stehen glücklicherweise im Hause der Krefelder nicht an und produziert wurde das Werk wieder im "hauseigenen" beat point studio.

Kategorisierbar war die Musik von ENSLAVED ja nie wirklich, selbst der von eben dieser Band geprägte Begriff "Viking Metal" trifft die Sache nicht wirklich, da er mittlerweile doch ziemlich abgelutscht ist. Fest steht jedoch, dass ENSLAVED mit dem neuen Album "Isa" endgültig von ihrem Ausflug in die Progressiv-Phase zurück sind.

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