Pünktlich(?) um 21:10 Uhr steigen die Briten Throne Of Nails auf die Bühne. So richtige Stimmung konnten sie mit ihrem Death Metal leider nicht bewirken. Dafür waren die Stücke teilweise etwas zu konfus, aber sicher technisch nicht ohne. Da bleibt einfach zu wenig hängen. Nach 35 Minuten räumten die Jungs das Feld. Die Bühnenperformance war ganz ok.

Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn an der Zeche eintrudelten, stießen wir auf eine riesige Schlange bereits wartender Fans. Das ließ darauf schließen, dass es heute ziemlich voll in der Halle werden würde - denn als wir Punkt 19 Uhr die Halle betreten konnten war die Schlange hinter uns fast immer noch genauso lang... Eigentlich war es aber gar nicht verwunderlich, dass so viele Fans angezogen wurden - schließlich hatten alle drei Bands auf den Festivals im vergangenen Sommer ordentlich überzeugen können. Daher war ich gespannt, ob alle das hohe Niveau der letzten Gigs halten konnten...

Opener am heutigen Tage waren Destruction, diese Position änderte sich ja jeden Abend. Die Stimmung war direkt bestens. Kein Wunder, bei so einer Thrash Legende. Schmier & Co. legten aber auch los wie die Feuerwehr. Einzig den Sound kann man als Minuspunkt werden. Der Gesang von Schmier hätte ruhig etwas lauter durch die Boxen kommen können. Ansonsten war aber alles im grünen Bereich, wie man es von den Süddeutschen kennt. Und im Laufe des Sets merkte man dem Trio auch die Freude über diesen Gig immer mehr an. Über die Setlist konnten die Fans auf der Website übrigens abstimmen. Kein Wunder also, dass es da nichts auszusetzen gab.

Den undankbaren Opener der X-Mas Festivals 2001 übernahmen Vomitory. Da die Band schon kurz vor 18 Uhr beginnen musste, spielten sie vor noch einer recht spärlichen Kulisse. Da sie nur 30 Minuten spielen durften, begannen sie gleich einmal mit ein paar Songs, die zusammen gut 10 Minuten gedauert haben. Dann begrüßten sie das Publikum und sangen dann noch Song wie z.B. "Exhaling Life" und "Redemption". Da auf der Bühne nicht besonders viel Platz ist, können sich die Bandmitglieder auch nicht besonders viel bewegen. Trotzdem konnten Vomitory mit Ihrem True Death Metal überzeugen und eine einigermaßen gute Show abliefern. (Willy)

Ei ei ei, auf dieses Konzert habe ich mich wirklich sehr gefreut. So ein hochkarätiges Billing gibt es bei einem Undergroundkonzert nicht alle Tage zu sehen. Kein Wunder also, dass das AZ ganz gut besucht war. Nicht zuletzt auch weil Delirious mit einem Fanbus angereist sind.

Bei Therion dachte ich immer die wären sowas wie everybodys darling und somit habe ich aucn mit einer restlos ausverkauften Zeche gerechnet. Aber Pustekuchen, ich würde mal schätzen der Laden war zu gut zwei Drittel gefüllt. Zum Auftakt als My Insanity ran mussten war es aber noch um einiges leerer. Vermutlich wussten einige was sie erwarten würde, ich hingegen konnte mit den Namen nichts anfangen. Musikalisch schwer einzuorden ist das was uns geboten wurde. Gothic mit einem nicht unwesentlichen Hauch Industrial ... oder so. Auf jeden Fall so ganz und gar nicht mein Fall. Auch der Rest des Publikums ließ sich nicht aus der Reserve locken und bedachte die Darbietungen nur mit artigem Höflichkeitsapplaus. Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei. Wenn die Band doch wenigstens einen richtigen Drummer in ihren Reihen hätte ... (Tutti)

Nach einem angenehm kurzen Anfangsweg ging es direkt in die Halle. Diese war an diesem Abend zwar ganz ordentlich gefüllt, aber noch weit entfernt von "ausverkauft".

Auf dieses Konzert war ich direkt in dreifacher Hinsicht gespannt - zum Einen interessierte mich, was Rawhead Rexx wohl live zu bieten haben, zum Anderen würde ich endlich mal wieder Saxon sehen - und zum Dritten war dies mein erstes Konzert im Z-7, von dem ich bereits viel Positives bzgl. Atmosphäre und Soundqualität gehört hatte. So war ich also gespannt, ob meine hochgesteckten Erwartungen erfüllt werden konnten.

Zunächst mal muss ich Abbitte leisten, da ich den Opener Avanitas leider verpasst haben. Die sollen ganz gut sein, umso ärgerlicher das ganze.

Das AZ war an diesem Abend überraschend gut gefüllt. Dicht geschlossen waren die Reihen vor allem beim Opener Depredation. Und an dieser Stelle wird es für mich etwas unbequem, da dort 2 Mitglieder von Neckbreaker mit von der Partie sind. Ich bemühe mich aber um Objektivität :-)

Endlich mal ein Konzert bei dem man so richtig das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann. Die Veranstaltung wurde als Benefizkonzert für die beiden an Krebs erkrankten Chucks (Billy von Testament und Schuldiner von Death). 90 zahlende Besucher waren ähnlicher Meinung und füllten das kleine Lux ganz ordentlich.

Zur Eröffnung des heutigen Konzertes spielten Matter Mortem. Matter Mortem bestehen aus zwei Gitarristen, einen Bassisten (alle drei singen auch), einem Schlagzeuger und einer Sängerin. Die Sängerin hat eine Stimmlage, die sich ähnlich anhört wie die Guitarren, somit versteht man kaum eine Wort von dem, was sie so von sich gibt, es sei es spielen keine Gitarren, kommt bei den Songs zum Teil auch vor. Die zwei Gitarristen grunzen nur gemeinsam ins Mikro, was sich ja noch ganz gut anhört, zumindestens teilweise.

Seitdem ich Gamma Ray´s nunmehr siebten Studio-output "No World Order" gehört hatte, fieberte ich diesem Konzert entgegen - und wie ich bei Ankunft kurz nach 19 Uhr an der Zeche feststellte, war ich nicht wirklich der Einzige... Eine riesige Schlange anstehender Metaller zog sich vom Eingang bis weit auf den Parkplatz hin...

Die Thrash-Metal-Hoffnung Delirious riefen zur Release-Party ihres dritten Albums "Designed By Violence" nach Hamm, und eine beachtliche Zahl von Headbangern kamen. Erfreulich allein auch deshalb, weil ein Teil der Eintrittsgelder an die krebskranken Metalhelden Chuck Billy und Chuck Schuldinger gespendet werden. Vorbildliche Aktion!!!

Die Zeit der großen Festivals ist für dieses Jahr vorbei und jetzt geht es wieder in die Clubs. Die Zeche Carl war an diesem Abend überraschend gut gefüllt. Ich hätte nicht gedacht, dass Vader als Headliner so viele Zuschauer anlocken könnte. Aber das Vorprogramm war ja auch nicht von schlechten Eltern.

Am heutigen Freitag spielten auf dem Essener Kennedyplatz als Hauptact Kreator. Der Sound war heute exzellent und freute alle sichtlich. Die Polizei gab vor Kreator bekannt, dass sich angeblich 12.000 Besucher auf den Kennedyplatz eingefunden haben, da das Konzert umsonst ist.

Endlich steigt die CD-Release-Party zum aktuellen Album von Blood Red Angel. Also das wurde auch langsam Zeit :-) Ausgesucht haben die Jungs sich dafür das kleine beschauliche Spexx, gegenüber der Kulturfabrik. Der kleine Laden war ziemlich gut gefüllt, so um die 140 Leute werden es wohl gewesen sein und viel mehr passen auch nicht rein.

Das Wetter sah an diesem Tag ja eigentlich noch ganz gut aus. Zumindest bis ca. 15.30 Uhr.... Genau zu diesem Zeitpunkt war allerdings Einlass, wie passend! :-( Glücklicherweise haben wir, ohne es zu wissen, den Eingang direkt neben der Bühne gewählt. D.h. wir standen direkt im ersten abgetrennten Bereicht vor der Bühne. Aus dem damaligen Hosen Konzert in Düsseldorf hatten die Veranstallter wohl gelernt und die Stadion-Wiese durch mehrere "Wellenbrecher" geteilt. Bei mir, im ersten Abteil, haben sie ca. 3.000 Leute reingelassen. War echt dufte! Man konnte locker vor der Bühne stehen ohne großes Gequetsche und Gedrängel. Optimale Sicht - auch für kleinere Zeitgenossen/INNEN :-)!

Der Sommer ist eingerückt und damit war es auch für Metal-Götter so weit, sogar die abgelegensten Winkel der Ruhrgebiets heimzusuchen, um der metalliebenden Zunft kräftig einzuheizen. Denn Gelesenkirchen gehört bekanntlich ja wohl eher nicht zu den Metalhochburgen des Ruhrgebiets und auch nicht des europäischen Kontinents und die Location "Amphitheater" war mir bis zum 28.6. gänzlich unbekannt. Dieser Veranstaltungsort macht seinem Namen aber alle Ehre, weil dieser wirklich so angelegt ist und witzigerweise auch noch unmittelbar mit dem Bühnenrand an dem Emscher-Kanal mündet, was alles in allem einen urigen Eindruck vermittelt.

Die Sickos aus Chicago gibt es nun bereits seit 15 Jahren. Grund genug für die Jungs die hiesigen Breitengrade mal wieder mit ein paar Konzerten zu verwöhnen. Dies ist nunmehr die dritte Tour innerhalb von 10 Monaten. Dies scheint langsam den Fans zuviel zu werden, denn das AJZ war nur gut zur Hälfte gefüllt. Aber der Reihe nach.


Neckbreaker präsentiert

Neckbreaker auf Facebook

nb recruiting 2015

nb forum 2015

nb gallery 2015