Nachdem Letzte Instanz ihre Teilnahme am diesjährigen Castle Rock Open Air leider abgesagt haben, war dieser Gig eine Pflichtveranstaltung.

Die Jungs von der mittlerweile im hiesigen Underground wohlbekannten Kölner Death Metal Fraktion Guerrilla hatten dieses Then Dark Embrace Festival als Releaseparty ihrer neuen CD organisiert. Der Haken war leider, dass die CD bis zum Konzerttag nicht fertig gepresst war und erst in der Woche nach dem Konzert veröffentlicht wurde. Schade, denn nach dem, was ich vom neuen Guerrilla-Material an diesem Abend zu hören bekam, hätte ich die Scheibe an dem Abend bedenkenlos gekauft. Aber fangen wir vorn an. Eine beträchtliche Abordnung der Mülheimer Metal Maniacs nahm den Weg nach Köln auf sich, um vor Ort noch auf befreundete Ratinger Metals zu treffen und sich das Konzert anzusehen (Der Ruhrpott hatte das Ding mal wieder voll im Griff, sofern man Ratingen mal dem Ruhrpott zuschreibt - HA!).

Die Fear Of The Dark Festival-Tour machte an diesem Abend Station in der Zeche Carl, die überraschend gut gefüllt war.

Warum ich mir überhaupt eine Karte für dieses Konzert geholt habe kann ich gar nicht sagen - Sacred Steel kannte ich nicht, Children of Bodom mochte ich nicht und Primal Fear reizten mich live eigentlich auch nicht mehr so wirklich, nachdem ich sie bereits fünfmal als Support, Hauptact oder auf Festivals gesehen hatte. Der Teufel, der mich zum Kauf der Karte getreten hat, war jedenfalls fleißig und hat mich gleich noch überpünktlich zur Zeche getreten, denn ich habe ausnahmsweise mal einen Konzertbeginn dort miterlebt. Die erste Vorband wird dort ja meistens schon zu früher Morgenstunde auf die Bretter geschickt - und auch dieses Mal gingen die Lichter bereits um 19:10 Uhr aus - 20 Minuten früher als auf den Karten abgedruckt.

Trotz gesalzener Eintrittspreise von fast 80 DM und den Absagen von Pantera, Static-X und Vision Of Disorder (na gut, es gab mit Destruction und Rising Down Ersatz) war die Philipshalle sehr gut gefüllt. Etwas unverschämt war nicht nur der Eintritt, sondern auch die Preise am Merchandising Stand. Für ein T-Shirt musste man 50 DM berappen, für ein Longsleeve war man mit 65 DM dabei und wer sich einen Kapuzenpulli leisten wollte musste gar einen Hunderter auf den Tisch legen. Und so haben Destruction darauf verzichtet Shirts zu verkaufen. O-Ton Schmier "Ich zock doch meine Fans nicht mit 50 Mark ab". So ist richtig.

Es ist heutzutage eh nicht so oft, dass sich die Death Metal-Heroes Bolt Thrower in hiesigen Gefilden blicken lassen, und wenn es sich dann um eine Mini-Tour mit nur zwei Auftritten in Deutschland handelt, ist es wenig überraschend, dass sich die alte Kaue der Zeche Carl in einem Zustand befand, der gut und gerne "ausverkauft" genannt werden durfte.

Ein durchaus feines Package gastierte an diesem Abend in der Zeche Carl und entsprechend gut gefüllt war der Saal (von "ausverkauft" aber noch ein ganzes Stück entfernt).

So voll habe ich das AJZ selten gesehen. An die 240 Metalheadz wollten sich das Package nicht entgehen und somit war der Laden fast ausverkauft. Aber der Reihe nach:

Die Zeche war bis unter die Decke gefüllt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Also restlos ausverkauft war die Bude.

Eine ganz interessantes Package ist für einige wenige Gigs in Deutschland unterwegs. Ein Gig fand an diesem Abend in der Zeche Carl statt. Die Zeche war gar nicht mal so schlecht gefüllt, hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht.

Im Rahmen der Neckbreaker-Studie "Metal außerhalb des Ruhrpotts" verschlug es uns nach Aachen, um zu prüfen, wie es im Dreiländereck bei einem Konzert zugehen mag.

Also ich habe selten ein Konzert erlebt welches so schlecht besucht war wie dieses. Nur ungefähr 15 zahlende Besucher hatten sich im Mystery eingefunden und das ist auch für ein Underground Konzert sehr wenig, vor allem bei so einem Headliner. Vielleicht hat die Sperrung der A3 einige abgehalten, oder denke ich da zu positiv? :-)

Eigentlich hätte dieses Konzert bereits am 30.10. stattfinden sollen, aber da wurde es in letzter Sekunde abgesagt, da Lemmy krank sei... glauben wir ihm mal, dass er nicht einfach eine Whiskeyflasche zuviel geleert hatte, da auch noch zwei weitere Konzerte ausgefallen sind...

Am diesjährigen Martinstag fuhr ein größerer Teil der Neckbreaker-Redaktion zur Releaseparty der neuen Desaster-Scheibe "Tyrants Of The Netherworld" runter nach Koblenz, der Heimat der Götter des deutschen Undergrounds. Und es sollte ein guter Trip werden...

Zunächst mal hieß es sich in Geduld zu üben. Ungefähr 90 Minuten später als geplant ging dann die erste Band auf die Bühne, da noch einiges an Equipment fehlte.

Vorweg das Positive:
The Metal God is back!
Aber damit hat es sich auch schon fast wieder.
Doch der Reihe nach...

Ich muss gestehen, dass ich mit dem Namen Zeromancer bis dato nicht besonders viel anzufangen wusste. Schon mal von gehört, aber mehr auch nicht. Das Quintett bot den leider nur ca. 150 Anwesenden einen ordentlichen 50-minütigen Industrial Gig. Zumindest dem Großteil des Publikums schien der Gig zu gefallen. Bei mir wich die anfangs frohe Erwartung schnell leichter Langeweile. Aber da der Sound sehr gut und die Stimmung ordentlich ins Rollen kam heißt es hier: Daumen hoch. Bewegungsmangel kann man den Jungs übrigens nicht bescheinigen. Ganz im Gegenteil, auf der Bühne herrschte niemals Stillstand.

Jawohl! Sie haben es wieder allen gezeigt!
AC/DC haben in der Kölnarena ordentlich eingeheizt und fast wie im Video "Fly On The Wall" alles in Schutt und Asche gelegt.
Aber von Anfang an...

Ich hatte mir glücklicherweise gleich von Anfang an einen Patz in der 1. Reihe gesichert, da es bereits bei Eternal Tears Of Sorrow ziemlich voll wurde. Zuerst hatte ich mich etwas gewundert: Eine Black Metal Band mit Sinergy und Nightwish? Aber da ich die letzte CD eh schon recht gut fand, freute ich mich umso mehr, als die ersten Töne zu hören waren. Ein ziemlich guter Gig folgte, das einzige, was vielleicht zu bemängeln wäre, war der absolut minimale Bewegungsradius der gesamten Band. Das Publikum reagierte, für mich überraschend, äußerst begeistert und bangte heftigst mit, und als EToS das Cover "Black Tears" spielten, fing die Stimmung an, richtig gut zu werden.

Es stand mal wieder ein Konzert im Mystery. Leider kamen die Leute nicht gerade in Scharen nach Oberhausen-Sterkrade. Gut 40 Unentwegte mögen es letztlich gewesen sein.


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