Die finnische Kultband Eläkeläiset gab sich die Tage mal wieder hier zu Lande die Ehre, und feierte mit Ihrem Humppa-Rock kräfig ab. Das Saint war proppevoll, obwohl der Eintrittspreis für nur eine einzige Band mit DM 25,- eigentlich verdammt reingehauen hat. Wie dem auch sei, man bekam für seine Kröten dann auch ordentlich was geboten. Eläkeläiset spielten fast anderthalb Stunden lang ohne Pause durch, da blieb weder ein Auge trocken, noch wurde es langweilig. Ganz im Gegenteil. Das Publikum war bei den ersten Songs noch ziemlich verhalten, doch es war zu merken, dass an dem Abend ein paar Die-Hard-Fans der Band anwesend waren, denn spätestens nach 20 Minuten hüpfte und sprang der vordere Teil des Saals wie verrückt herum und feierte die vier Finnen ab wie Hulle.

An diesem Abend wurden die sehr zahlreich erschienenden Besucher erstmal auf eine ordentliche Geduldsprobe gestellt, erst um 22 Uhr erklangen die ersten Klänge. Und das unter der Woche, etwas ärgerlich.

Eine Kneipe ist ein denkbar schlechter Ort für ein Konzert. Und beim Mystery ist die Sache nicht anders. Die Sichtverhältnisse sind doch etwas bescheiden. Aber besonders voll war der Laden an diesem Abend sowieso nicht. Viel mehr als 50 Leute werden es wohl nicht gewesen sein.

Das No Mercy Festival rief mal wieder und alle kamen. Wie bei so einem Package nicht anders zu erwarten, war die Zeche Carl restlos ausverkauft (die Abendkasse wurde erst gar nicht geöffnet).

Endlich fand mal wieder ein Konzert in der wahrscheinlich bekanntesten Metal-Disco im Ruhrpott statt. Den Auftakt machten die Bottroper Impure. Auf ihrer selbstproduzierten CD konnten sie mich noch nicht so überzeugen, aber an diesem Abend stimmte fast alles. Da hat man wieder mal gemerkt, was ein guter Sound ausmacht. Zudem machte der Fünfer auf der Bühne bereits einen sehr routinierten Eindruck. Und so hatten sie bei ihrer Knüppelorgie schnell die Gunst des Publikums auf ihrer Seite. Nach insgesamt 40 Minuten und einer Zugabe war Schluss. Guter Opener!

Die Aufgabe des Openers hatten die Kölner Scarecroe übernommen. Das Quartett hatte gut 30 Minuten Zeit ihren Mix aus Black und Death Metal dem schon ganz gut gefüllten AJZ zu präsentieren.. Die Songs der mir bis dato unbekannten Band kamen schon sehr gut rüber, nur scheint es noch etwas an Live-Erfahrung zu mangeln, aber das lässt sich ja beheben. Insgesamt ein guter Auftakt.

Die erste Band die es an diesem Abend in dem sehr gut gefüllten AZ zu sehen gab, waren die Kölner Hagridden. Das Quartett gefiel mir Live um einiges besser als auf CD. Vor allem die Stimme von Sänger Dominik kommt live deutlich heftiger rüber. Bewegungsmangel war nicht zu vernehmen, durch einen Mikrofonausfall ließ die Band sich auch nicht stoppen und so muss man von einem gelungenen 40-minütgem Auftritt der Death / Thrasher sprechen der die Stimmung schon ganz gut anheizte.

Im Rahmen der schon mittlerweile fast traditionellen Meltdown-Metal Disco gab es ein zur Jahreszeit passendes Antichristmas-Special mit Live-Bands.

Da Chayenne dem Underground scheinbar die kalte Schulter zeigt, muss ich ich wohl oder übel wieder ran. Unholy Crusade 1999 stand an diesem Abend im AJZ auf dem Programm. Überraschend haben nur ca. 40 Metaller den Weg ins AJZ gefunden. Ich hatte mit mehr gerechnet.

Die Zeche Carl war an diesem Abend bis unter die Decke gefüllt (ausverkauft). Kein Wunder, bei so einem Package. Als erstes auf die Bretter mussten Darkane. Geboten wurde technisch sehr guter Death / Thrash Metal. Obwohl sich deren Live-Erfahrung noch in Grenzen halten dürfte wirkten sie schon sehr routiniert. Jetzt ärgere ich mich richtig, dass ich die damals auf dem Dynamo verpasst habe. Guter Opener!!!!

"Mülheimer Metal Mayhem" stand mal wieder im AZ auf dem Programm. Mittlerweile die vierte Veranstaltung dieser Art. Den Anfang machten an diesem Abend Requiem. Und schnell wurde klar, wieso sie im Billing an die erste Position gerutscht sind. Am ehesten kann man die Gelsenkirchener mit den guten alten Warlock vergleichen, deren Klasse sie aber nie erreichten. Die Songs wirkten einfach nicht ausgreift genug und die Stimmlage der Sängerin war jenseits von Gut und Böse. Die Zugabe die sie spielten durften, hatten sie dann auch mehr den mitgebrachten Fans zu verdanken, als dem neutralen Publikum. Üben üben üben :-)

Black Metal aus Italien und Deutschland war an diesem Abend in der Essener Zeche Carl angesagt. Leider war der Publikumszuspruch nicht so dolle. Wahrscheinlich wollten viele ihr Geld für das nahende Killer-Package mit Cannibal Corpse und Marduk sparen. Was ja auch irgendwie verständlich ist.

Wenn Lacrimosa auf Tour gehen, gibt es volle Hallen und so war an diesem Abend wie selbstverständlich die Zeche ausverkauft.

Gegen 19.00 Uhr fiel der Startschuss. Arch Enemy, Dark Tranquillity, Childen Of Bodom und In Flames gaben sich die Ehre. Dieses Quartett kann ja nur gute Stimmung versprechen.


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