Danko JonesBands, die im Rockhal-Club auftreten suchen bekanntlich die Nähe zu ihren Fans. Sie wollen zum Einen ein direktes Feedback zu ihrem neuen Album und zu ihrer Musik haben, oder, zum Anderen als „Anheizer“ beim anwesenden Publikum bekannter werden.
Fazit vorab, als Zuschauer denkst du dir nach dem Gig beider Bands, warum ist der Abend leider schon vorbei. Das wäre die Kurzform für diesen intensiven Classic-Rock´n´Roll-Abend gewesen. Ok, aber ihr habt, als unsere treuen Leser und User im Neckbreaker-Forum eindeutig mehr verdient, als diese treffliche Kurzform.

 

AUDREY HORNE

Zuletzt beim Hellfest 2016 aufgetreten, war der norwegische Fünfer um den versierten Leadsänger Torkjell Rød (Toschie) nun im Vorprogramm der DANKO JONES Tour gelandet.
Mit ihrem Opener „Redemption Blues“ aus dem Album „Youngblood“ hatten sie sofort den bereits zu gut Dreiviertel gefüllten Club vollends im Griff.

Mit Thomas Tofthagen und Arve Isdal hatte man zwei Virtuosen an den Gitarren, die nicht erst seit gestern Rock-Riffs am Stück schreiben können und filigran-verspielte wie glasklare Soli nur so ins Publikum regnen ließen – ganz zu schweigen von ihren Gitarrenduellen, die als Highlight an diesem Abend mehrfach zelebriert wurden. Selbst Basser Espen Lien, der sein Instrument rotzig bearbeitete, glänzte mit energiereichen Backing-Vocals und einer Rampensau-Attitüde, die der von Toschie in Nichts nachstand.

Über „This Ends Here“, das an die Wurzeln einiger Bandmitglieder im Viking Metal rückerinnert, rockte man sich förmlich den Allerwertesten ab. Die Fünf, wie auch das Publikum, hatten an diesem Abend sichtlich Spaß, da Toschie, Thomas und Arve, mitsamt Instrumenten, es sich zum Abschluß ihres Gigs zu „Straight Into Your Grave“ nicht nehmen ließen und das Bad in der mitrockenden Menge suchten. Ein grandioser Einheizer, perfekt abgemischt, der den Rock´n´Roll-Boden für Mr. DANKO JONES ebnete.

Fazit, diese Band muss man unbedingt im Auge behalten. Danke an manu@Neckbreaker & Toschie, Kjetil und Arve fürs Autogramm. Diese Überraschung ist euch gelungen.

 

 

Audrey Horne signed live 20170316 0106 audreyhorne

Setlist AUDREY HORNE:

Redemption Blues
This Ends Here
Youngblood
Pretty Little Sunshine
Fuel To The Fire (Arbeitstitel eines neuen Songs)
Out Of The City
Waiting For The Night
Straight Into Your Grave

 

 

DANKO JONES

Pünktlich um 21:30 Uhr betraten Mr. DANKO JONES, JC und Rich Knox die Bühne und feuerten gleich eine gehörige Salve Rock´n´Roll in Form von „Do You Wanna Rock“ in die nun voll besetzte, jedoch nicht ganz ausverkaufte Halle.
Der bekennende kanadische Kurzhaarfetischist war glänzend aufgelegt, nutzte nahezu in jedem Satz, den er zwischen den Songs von sich gab, das böse „F-Wort“.
Plan für DANKO, so gab er von sich, sei es, als „Local Band“ an jedem Abend in der Rockhal aufzutreten. Ein Spruch, den er an jedem Abend, zu jedem Gig, zum Besten gibt, so DANKO. Somit hatte er die Lacher auf seiner Seite und das Publikum im Griff, die alte Rampensau. Bester Sound, Spielfreude und Small-Talk mit dem Publikum wussten über die Gesamtheit des Gigs zu gefallen.

„We are playing classical Rock’n’Roll, no fuckin Jazz“, selbst ein kleiner Verspieler bei „Going Out Tonight“ brachte den Frontmann nicht aus der Ruhe. Er nahm sich selbst auf die Schippe und gab zu: „Yes, I fucked this Song up“! Und es werden noch mehrere Songs folgen, in denen ich mich verhauen werde. Aber wenn wir jede Note perfekt spielen würden, dann wäre das doch auch Kacke, oder?“

Er sollte Recht behalten. Die Interaktion mit dem Publikum an diesem Abend war fabelhaft. Das vehement von Einigen im ersten Drittel geforderte „Cadillac“, „Ja, spielen wir,... Später (!)“, so DANKO, mit einem verschmitzten Lachen in den Augen. Und ab ging die Post, im Tiefflug durch das Rock´n´Roll -Wunderland.

 

 

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Fazit, ein intensiver, verschwitzter Abend in Luxemburg. Seine Eingangs gemachte Ankündigung, dass man als Local Band jeden Abend die Halle bespielen wolle, kann ich nur unterstützen. Vom aktuellen Album „Wild Cat“, das von Manu bereits als CD-Review besprochen wurde, schafften es 4 Songs in die mit 21 Songs bestens bestückte Setlist, in der selbst das „I'm So Bored With The U.S.A.“ (THE CLASH Cover) sein Dasein fand.
Darüber hinaus hat sich unsere neugierige Kollegin Manu ins Zeug gelegt und vor dem Auftritt der Band in Frankfurt ein ausführliches Interview mit Danko geführt. Danko hatte einiges zu berichten. Gedanken über das neue Album, den Umgang und seine Sicht der Dinge wenn es um Kritiken geht, aber auch kleine Tourgeheimnisse werden gelüftet.
Fazit: Lesenswert! (Alex - DANKOFIZIERT)

 

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Setlist DANKO JONES:

Do You Wanna Rock
Play The Blues
Sugar Chocolate
You Are My Woman
First Date
Code Of The Road
The Twisting Knife
Forget My Name
Invisible
Legs
Full Of Regret
My Little R´nR
Had Enough
Going Out Tonight
Watch You Slide
Cadillac
Lovercall
Gonna Be A Fight Tonight
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Zugaben:


I Gotta Rock
I'm So Bored With the U.S.A. (THE CLASH Cover)
Mountain

(Fotos: Alex)

Audrey Horne

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Danko Jones

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