Bei Therion dachte ich immer die wären sowas wie everybodys darling und somit habe ich aucn mit einer restlos ausverkauften Zeche gerechnet. Aber Pustekuchen, ich würde mal schätzen der Laden war zu gut zwei Drittel gefüllt. Zum Auftakt als My Insanity ran mussten war es aber noch um einiges leerer. Vermutlich wussten einige was sie erwarten würde, ich hingegen konnte mit den Namen nichts anfangen. Musikalisch schwer einzuorden ist das was uns geboten wurde. Gothic mit einem nicht unwesentlichen Hauch Industrial ... oder so. Auf jeden Fall so ganz und gar nicht mein Fall. Auch der Rest des Publikums ließ sich nicht aus der Reserve locken und bedachte die Darbietungen nur mit artigem Höflichkeitsapplaus. Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei. Wenn die Band doch wenigstens einen richtigen Drummer in ihren Reihen hätte ... (Tutti)

Nun betraten Evergrey die Bühne. Evergrey konnten mich durch ihre abwechslungsreiche Musik überzeugen, und den Rest des Publikums auch. Mal sind sie schön schnell und im nächsten Moment wird es ganz ruhig in der Halle. Der Sänger machte eine gute Figur auf der Bühne und konnte mit seinem Auftreten das Publikum mitreißen. Leider musste die Band nach nur 35 Minuten Spieldauer schon wieder die Bühne verlassen, schade. (Willy)

Endlich wurde es Zeit für Therion. Die Band wurde durch einen sechsköpfigen Chor verstärkt, da mussten wir in der Vergangenheit schon mal mit weniger auskommen :-) Auf jeden Fall wurde an diesem Abend ganz ganz große Kunst geboten. Christofer Johnsson und seine Mannen (bzw. Frauen) spielten sagen und schreibe 2 Stunden lang einen Klassiker nach dem anderen. Dabei wurde überraschend selten auf das aktuelle Album "Secret Of The Runes" zurückgegriffen (das wahrlich nicht schlecht ist), sondern vielmehr auf die beiden Scheiben "Theli" und "Vovin". Nicht nur das, auch ganz alte Songs der Death Metal Phase wie "A Black Rose" wurden gespielt. Darauf war ich nun wahrlich nicht eingerichtet :-) Für mich war dies wohl der Gig des Jahres. Schön wenn man für sein Geld noch richtig was geboten bekommen. Alle zur Verfügung stehenden Daumen ganz weit nach oben. Einziger klitzekleiner Kritikpunkt: ich musste wie immer auf "Nightside Of Eden" verzichten. Dass das Publikum nach dieser grandiosen Vorstellung noch weitere Zugaben forderte ist nur verständlich. Die Setlist auf die Reihe zu kriegen ist nicht ganz einfach, ich habe mich dennoch mal daran versucht, aber die ist sowas von ohne Gewähr *g*

Setlist Therion:

Ginnungagap
Invocation Of Naamah
Riders Of Theli
Birth Of Venus Illegitima
?
Symphony Of The Dead
A Black Rose
? (alter Song)
? (alter Song)
?
Seawinds (Accept Cover)
Schwarzalbenheim
In The Desert Of Set
Asgard
Secret Of The Runes
The Rise Of Sodom And Gomorrah
Summernight City (Abba Cover)
The Beauty In Black
O Fortuna
Wine Of Aluqah
Raven Of Dispersion
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Preludium
To Mega Therion
Cults Of The Shadow
-----------------------
The Wings Of The Hydra

(Tutti)

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