Dieses Package ist unter dem Titel "2001 Metal Odysee" unterwegs. Und was das bedeutet durften wir dann direkt erfahren, denn wir haben erstmal ein paar Runden durch Dortmund gedreht um den Soundgarden zu finden. Aber glücklicherweise sind wir gerade noch rechtzeitig angekommen. Trotz dieses gut besetzten Packages war der Soundgarden nicht ausverkauft. Möglicherweise dachte sich viele "Warum soll ich 40 DM für ein oder zwei Bands die mir gefallen ausgeben". Auf jeden Fall aber eine interessante Zusammenstellung.

Die nicht ganz einfache Aufgabe des Openers hatte Susperia übernommen. Obwohl sich eine stattliche Zahl der Besucher vor der Bühne eingefunden hatte, wollte während des 26 minütigen Gigs kaum Stimmung aufkommen. Der Death Metal kam aber auch wirklich reichlich bieder rüber. Mehr als den üblichen Höflichkeitsapplaus konnte das Quintett nicht ernten.

Die Reihen vor der Bühne schlossen sich nun dichter. Denn mit Lacuna Coil enterte die erste namhafte Band die Bühne. Ich muss gestehen, ich habe die Italiener noch nie so stark erlebt. Die Band hat natürlich auch den Vorteil inzwischen auf einige starke Alben zurückgreifen zu können. Leider war die Spielzeit mit 30 Minuten äußerst knapp bemessen. Immerhin gab es den Klassiker "The Secret" zum Abschluss. Gothic Metal vom feinsten und ein perfekter Gig. Top!!

Nevermore, auf diese Band habe ich mich wirklich gefreut. Schließlich ist das aktuelle Album "Dead Heart In A Dead World" einfach bärenstark. Und der Set wurden dann auch direkt mit "Nacrosynthesis" von diesem Album eröffnet. Das Quintett sprühte nur so vor Spielfreude und mit Goldkehlchen Warrel Dane hat die Band sowieso einen Trumpf im Ärmel. Ein wenig daneben lag er aber, als er, positive Reaktionen erwartend, meinte, Dortmund hätte das beste "Soccer-Team". Es waren wohl einige Schalke, Bochum, Duisburg und sonstwas Fans anwesend, denn zu seiner Verblüffung erntete er überwiegend Pfiffe :-) Der Set war gespickt mit Hits wie "The Sound Of Silence", "The River Dragon Has Come", "Engines Of Hate" und "The Heart Collector". Ein toller kurzweiliger Gig, der mit 47 Minuten viiieeel zu kurz war. Die "Nevermore, Nevermore, ..."-Sprechchöre kamen nicht von ungefähr.

Leider sagen mir In Flames nicht so zu. Deswegen möchte ich mich der Fairness halber nur auf die Fakten beschränken. Zum Set gehörten u.a. "Episode 666", "Behind Space", " Clay Man", "Square Nothing" und "Swim". Die Stimmung war sehr gut und der Gig dauerte 62 Minuten. So ... :-)

Als der Headliner Dimmu Borgir auf die Bühne stieg, konnte ich vor Müdigkeit kaum noch aus den Augen gucken. Aber so einiges habe ich dennoch mitbekommen. Z.B., dass der Bombast der Stücke vom aktuellen Album "Puritanical Euphobic Misanthropia" live nicht so umgesetzt werden konnte. Den Fans schien das wenig auszumachen und so feierten sie die Norweger ab. Alte Klassiker wurden leider nur wenig gespielt. Spontan ist mir da nur "Spellbound" und als Zugabe das obligatorische "Mourning Palace" aufgefallen. Die Spielzeit war mit 75 Minuten ordentlich. (Tutti)

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