Als Griffin verhältnismässig pünktlich die Bühne betraten, war das Z7 noch ziemlich leer. Verwirrend war an der Band, dass der Sänger nach ca. dem 3. Lied den Bass zur Hand nahm und der vorherige Bassist nun Gitarre spielte. Ich hatte von der Band vorher noch nichts gehört, doch bis auf die Stimme des Sängers gefielen mir Griffin gut, besonders die Cover von "Wrathchild" von Iron Maiden und "Fuck like a beast" von WASP.

Danach spielten Red Harvest, aber wegen meiner Abneigung gegenüber Industrial, vorallem in Verbindung mit Black Metal, konnte ich dieser Band überhaupt nichts abgewinnen. Seltsam war bloß, daß der Keyboarder irgendwann auf etwas wie verrückt rumtrommelte, doch von meiner Sicht aus konnte man nicht erkennen, ob das jetzt Bongos oder doch ein Lautsprecher bzw. eine Monitorbox war...

Als Aeturnus dann auftraten, war die Halle schon um einiges voller. Der Bewegungsradius war zwar von allen Bandmitgliedern nicht sehr groß, doch vor allem Morrigan blieb einfach nur auf einem Fleck stehen und spielte vor sich hin. Aeternus spielten eine gute Mischung aus allen ihren Alben, wobei mir besonders "Sworn Revenge" und "Under The Eternal Blackened Sky" sehr gut gefallen haben.

Dann endlich: Mayhem. Meine Befürchtungen, dass sie vor allem Neues spielen würden, wurden schon mit dem Intro "Silvester Anfang" zerstreut. Maniac kreischte wunderbar krank Lieder querbeet von allen Platten. Es fehlten weder "Freezing Moon", "Chainsaw Gutsfuck", "Pure Fucking Armageddon" oder "Deathcrush" noch neuere Sachen von der "Wolf's Lair Abyss". Lediglich "Funeral Fog" fehlte mir noch. Enttäuschend war höchstens, dass Maniac zwar 2 Messer am Gürtel trug, aber keine der üblichen Shows abzog. Insgesamt war es ein sehr geiles Konzert, inklusive Nackenschmerzen und Ohrensausen am nächsten Tag. (Tris)

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