am 16.09.2000 in Düsseldorf (Spektakulum)

Erstmals hatte ich das Vergnügen die Düsseldorfer Midwinter live zu erleben. Die Band hatte etwas mit dem, zu dem Zeitpunkt noch reichlich reserviertem, Publikum zu kämpfen. Es wollte so irgendwie gar keine Stimmung aufkommen. Eigentlich unverständlich, denn die Band verfügt über einige starke Songs. Wenn ich mir das Quintett so angesehen habe, muss ich sagen, dass sich wohl auch die Live-Erfahrung in engen Grenzen halten dürften, aber das lässt sich ja ändern. Da ansonsten fast alles stimmte (der Sound war nur leicht basslastig) heißt es für die Dark Metaller: Daumen hoch!

Dann stiegen Satyr aus Düsseldorf auf die Bühne. Die Band hat sich dem Neo Thrash a la Pantera verschrieben. An die Klassen der in diesem Genre bekannten Bands kamen sie natürlich nie heran. Unglücklicherweise kann ich mit diesem Sound eher wenig anfangen. Aber da Neckbreaker ja gerade ein Jährchen alt geworden ist, will ich mal mild sein. Die Songs wurde ganz ordentlich gespielt und einige, vor allem die Kids, im Publikm hatten ihre Freude daran. Technisch waren die Songs aber eher mäßig.

Mit Mabus konnte ich dann schon eher etwas anfangen. Das Quartett war die dritte Düsseldorfer Band an diesem Abend, gleichzeitig aber auch die einzige Death Metal Band. Die Band erwischte einen guten Sound und die Songs hinterließen einen technisch ordentlichen Eindruck. 33 Minuten waren hier etwas zu kurz. Sollte man ruhig mal im Auge behalten.

Wenn man heutzutage von Thrash Metal spricht, fällt fast unweigerlich auch der Name Blood Red Angel. Die Krefelder boten auch an diesem Abend wieder einen erstklassigen Gig. Das Quintett begann den 60-minütigen Auftritt mit "The Language Of Hate". Es folgten Songs wie "Hangman", "Between The Lines", "Night-Time Skies", "Frontline", "Parasite" und "Psycho World" (1. Zugabe). Neben den bekannten Songs des Debüts stellte die Band auch 2 Songs des kommenden Albums vor. Fragt mich jetzt nicht nach den Titeln, aber auch diese Songs erreichen wieder das hohe Niveau des Debüts. Man darf also gespannt sein. Mit "Rusty Nail" von Grip Inc. hatten die Thrasher auch eine Coverversion im Programm. Die Krefelder werden bei einem solchen Songmaterial nicht zu stoppen sein und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album. (Tutti)

alle Fotos von Tutti

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