SummerBreeze_2012Für das allseits beliebte SUMMER BREEZE Open Air stand dieses Mal ein Jubiläum auf dem Programm. Im Jahr 2012 durfte es für das Festival bereits in die 15. Runde gehen. Grund genug um auf die alljährliche Party noch eine ordentliche Schippe drauf zu legen. Dass man auf dem Festival ordentlich die Sau rauslassen kann wurde in den vergangenen Jahren auch schon oft genug unter Beweis gestellt.
Die Veranstalter verstehen eben einfach was von ihrem Handwerk. So glänzte das SUMMER BREEZE auch dieses Mal wieder mit einem Billing der Extraklasse. Wie immer dürfte keine Beschwerde aufgekommen sein und sämtliche musikalische Geschmäcker wurden bestens bedient. Mit Bands wie AMON AMARTH, IMMORTAL, ALCEST, SICK OF IT ALL, CROWBAR, KATATONIA, MORGOTH, ASP oder KRISIUN wurde wieder ordentlich in die Vollen gehauen. Als absolutes Schmankerl für die Fans sollte es auch noch JASTA VS WINDSTEIN auf die Glocke geben.
Leider konnte mein werter Redaktionskollege Brix mich in diesem Jahr nicht begleiten. Ich fürchte, dass der Gute sich diesbezüglich immer noch schwarz ärgert. Doch ich erhielt einiges an Unterstützung und so machten wir uns, wie üblich, an dem Mittwoch auf die Socken um einigermaßen pünktlich zu der, mittlerweile etablierten, Nuclear Blast Label Night in Dinkelsbühl anzukommen. Leider klappte das mit der Pünktlichkeit nicht ganz so wie ich mir das vorgestellt hatte. Nachdem wir wieder einmal im Dunkeln unser Zelt aufgebaut hatten war die Label Night schon längst in vollem Gange und wie erreichten erst pünktlich für TANKARD das Schlachtfeld…

Party.San Metal Open Air 2012Das Mekka für alle Black und Death Metal Fans lud auch im Jahr 2012 wieder nach Thüringen ein. Auch im zweiten Jahr konnte das neue Gelände in Schlotheim überzeugen und macht das alte Gelände in Bad Berka fast vergessen. In diesem Jahr gab es aber auch wirklich das perfekte Festivalwetter. Ein wenig Sonne, viele Wolken und gar kein Regen sorgten schon alleine vom Klima her für eine entspannte Atmosphäre. So kamen dann auch wieder rund 10.000 Besucher zum Flugplatz Obermehler. Es gab wieder ein Festival der Extraklasse bei der wirklich die Musik im Vordergrund stand. Davon gab es dieses Jahr sogar noch mehr, denn erstmals wurde im Zelt zusätzlich noch die Bühne für Undergroundbands genutzt und da gab es auch den einen oder anderen Höhepunkt zu entdecken. Party.San - wie immer das Festival des Jahres. (Tutti)

 

dong_12Das Dong Open Air 2012. Da ist es nun. In diesen verregneten Zeiten, früher auch unter dem Namen „Sommer“ bekannt, ist es mein drittes Festival und bisher hatte ich immer Glück mit dem Wetter. Und da wir dieses Jahr schon zum 9. Mal auf dem Dong sind, die Bühne ja im Zelt ist und es da auch schön öfter geregnet hat, ohne daß es auch nur im mindesten matschig wurde, haben wir die Gummistiefel zu Hause gelassen. Ein fataler Fehler, wie sich noch zeigen sollte. Einen ersten Hinweis gab uns das Schicksal schon bei der Anreise. Genau ein Auto vor uns sind alle Parkplätze direkt am Berg belegt und wir müssen an der Straße parken – was unseren Fußweg um fast ein Drittel verlängert. Shit happens. Jetzt sind wir erstmal nur froh, daß es nicht regnet und wir die Zelte im Trockenen aufbauen können. Trotzdem braucht man viele helfende Hände, denn wie schon letztes Jahr ist es donnerstags sehr windig auf dem Berg. Aber immerhin ist der Boden weicher. Der eitel Sonnenschein, der herrscht, läßt sogar den ein oder anderen sinnieren: „Wenn das Wetter morgen auch so ist, dann könnte hier noch alles abtrocknen“. Denn etwas spanisch kommen uns die vielen Wasserlöcher auf dem Berg schon vor…

Wacken 2012Der August ist für viele Rock- und Metalfans der Monat des absoluten Ausnahmezustands. In der Hochsaison der Festivals wird dem Musikfreund aber auch einiges geboten. Nicht mehr wegzudenken ist da sicherlich das WACKEN OPEN AIR, welches mehrfach als größtes und bestes Festival tituliert wird. Bereits zum siebten Mal in Folge konnten die Veranstalter einen frühzeitigen Ausverkauf verzeichnen, was absolut für das Festival sprechen sollte.
Auch in Runde 23 konnten die Organisatoren wieder mit so einigen Schmankerln die Massen in den Norden Deutschlands locken. Mit einem Bandaufgebot deutlich jenseits der 100 und Formationen wie AMON AMARTH, CRADLE OF FILTH, DIMMU BORGIR, EDGUY, FORBIDDEN, GHOST BRIGADE, HAMMERFALL, IN EXTREMO, IN FLAMES, MACHINE HEAD oder VOLBEAT sollte wieder ein weites musikalisches Spektrum geboten werden, bei dem für jeden etwas dabei war.
Doch auch was die grundsätzliche Organisation betrifft bleiben die Wackener nie untätig und bieten den Fans immer wieder Änderungen oder Neuerungen auf dem Festivalgelände. So wurde beispielsweise die W.E.T. Stage vom Hauptgelände genommen und zusammen mit der Headbanger Stage in den diesjährigen Bullhead City Circus, nah der Wackinger Stage, verwandelt. Auch das „Thrash Of The Titans Field" gab es als Neuerung auf die Mütze, welches durch vielzählige Attraktionen wie Feuer- und Lichtshows, Walk-Acts oder skurrile Metallkonstruktionen zusätzlichen Unterhaltungsfaktor bescherte.
Das einzige was einem solch routinierten Team noch in die Quere kommen kann scheint wohl das Wetter zu sein. Bereits vor Festivalbeginn stand es nicht gut um das Gelände, welches während des Festivals letztlich in ein einziges Meer aus Schlamm verwandelt wurde. Dennoch ließen es sich Tutti, Anne, Patrick und ich nicht nehmen den Weg in den hohen Norden anzutreten... (Sebastian)

vorbericht_metalfestDas Metalfest war vom Billing her eigentlich schon immer interessant, aber mit Dessau einfach zu weit weg. Aber jetzt, da es auch ein Metalfest Deutschland West gibt, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, dieses Festival nicht zu besuchen. Zumal es gerade einmal anderthalb Autostunden entfernt liegt. Dazu kommt das herrliche Ambiente des Amphitheaters an der geschichtsträchtigen Loreley, mitten im UNESCO-Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Schon die Anfahrt, bei der man mittels Fähre über den Rhein setzen muß, ist irgendwie anders. Auch irgendwie anders ist, daß es keine erkennbare Ausschilderung des Festivals gibt, so daß man zunächst einmal an der Zufahrt vorbeirauscht. Aber gut, jetzt freuen wir uns erst einmal auf ein Wochenende voller Metal. Besonders erfreulich dabei: Der Donnerstag ist ein Feiertag, so hat man schon mal einen Tag Urlaub gespart (Anne).

rockofages_plakatVor sieben Jahren bemerkten die Macher des Festival-Dauerbrenners BANG YOUR HEAD, dass ihre musikalischen Vorlieben weiter gestreut sind, als sie mit dem Programm ihrer Veranstaltung abzudecken wären. Gerade in Zeiten, in denen der Härtegrad der Metalszene in immer extremere Gefilde geschraubt wird, war es an der Zeit für ein weiteres Format, welches sich dem Classic Rock widmet. Das ROCK OF AGES war geboren, welches ab 2006 seine Heimat unweit des Schwesterfestivals im schwäbischen Seebronn fand. Nach anfänglich noch überschaubarem Interesse konnte man im Verlauf immer mehr Publikum gewinnen.
Das lag vor allem daran, dass man dem zum großen Teil älteren Publikum Rechnung trug, und aufgrund vielfacher Wünsche die Musik mit ihren Kindern zu genießen das Rahmenprogramm passend gestaltete. So wurde das Event immer mehr zum familienfreundlichen Festival ausgebaut, was es natürlich für die Zielgruppe noch interessanter machte. Und tatsächlich wuchs die Zuschauerzahl in den letzten Jahren immer weiter, und auch in diesem Jahr hoffte man mit zwei sehr starken Headlinern noch einen weiteren Sprung zu machen. Eine weitere Hoffnung war in diesem von einigen als Sommer bezeichneten Witz endlich mal trockenen Fußes durch ein Open Air zu kommen.

Bereits die 13. Ausgabe des Castle Rock stieg in diesem Jahr im Schloßhof des Schloß Broich. Das Wetter spielte bis auf wenige kleinere Regenschauern weitestgehend mit. Da bereits im Vorverkauf gut 1000 Karten für den Freitag und 1400 Karten für den Samstag verkauft wurden war der Schloßhof an beiden Tagen gut gefüllt. Vor allem natürlich am Samstag, denn mehr als 1800 Besucher findet dort keinen Platz. Die üblichen zumindest kleineren technischen Schwierigkeiten gab es auch wieder, aber das gehört zum Castle Rock fast schon dazu. (Tutti)

 

WFF_Plakat_2012Nachdem das WFF im vorigen Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen ist, sollte in diesem Jahr wieder ein durch die angekündigten, vorrangig heissen Temperaturen geprägtes Festival für genehmere Verhältnisse sorgen. Die dann jedoch aufgezogene Katastrophe habt ihr sicherlich mitverfolgt und sollte traurigerweise eines der prägendsten Ereignisse des WITH FULL FORCE 2012 werden.

Aber auch auf dem Gelände selbst gab es einschneidende Änderungen, die für Unmut sorgten; dazu später mehr. Und eigentlich hätte alles so schön sein können: Fette (Co-)Headliner, eine deutsche Mannschaft mit Aussichten auf den EM-Titel, die gewohnt ausgelassene Party-Stimmung und der bekannte Stil-Mix aus Punk, Hardcore und Metal hätten ein Erfolg auf der ganzen Linie der beliebten Sommer-Sause im Osten Deutschlands werden können.
Ok, es war natürlich nicht alles schlecht, aber dennoch werden wohl die negativen Erlebnisse letzten Endes in der Erinnerung überwiegen...

rockhardfestival2012Das Rock Hard Festival feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Seit 2003 findet es regelmäßig im Amphitheater in Gelsenkirchen statt und hat sich in der Metalszene einen Namen gemacht. Das Festival glänzt vor allem mit einer illustren Auswahl an Bands, die man nicht auf jedem x-beliebigen Festival zu sehen bekommt; aber auch damit, daß es nur eine Bühne und somit keinerlei Überschneidungen gibt. Idyllisch direkt am Rhein-Herne-Kanal gelegen, zählt das Gelände außerdem zu einem der schönsten Festivalgelände Deutschlands. Und während Kollege Tutti schon von Anfang an von dem bunten Treiben im Amphitheater berichtet, schaffe ich es dieses Jahr zum ersten Mal wirklich auf das Festival (ich war zwar 2010 schon einmal für einen Tag da, aber ein Tag ist kein Festival und zählt deshalb nicht). Ich wollte zwar eigentlich schon seit der ersten Ausgabe mal hin, nur irgendwie hat es einfach nie hingehauen. Aber jetzt! (Anne)

Antattack_2012Freunde der dreckigen Gitarrenmusik, was war das für eine schöne Sause! Das dritte ANTATTACK hielt alle seine Versprechen ein und machte den Dillinger Lokschuppen zum Drei-Akkorde-Tempel.

Die Prä-Open-Air-Festival-Saison wurde im Saarland unter besten Vorraussetzungen eröffnet: Faire Preise für Speis und Trank, nettes Personal und Security und strikte Umbauzeiten sorgten für einen kurzweiligen und zufriedenstellenden Abend.

Zwar startete das Festival bereits am frühen Nachmittag, aber: arbeitstechnische und familiäre Verpflichtungen verhinderten leider ein früheres Eintreffen; so kann ich die Band-Eindrücke erst ab DRITTE WAHL wiedergeben.

Am Ende des Berichts findet ihr weiterhin Statements vom Veranstalter Stefan Mohr - viel Spass bei der Lektüre zum ANTATTACK 2012!

vorbericht_knock_out_11_nDas Knock Out Festival gehört seit 2005 zu den bedeutendsten Indoor-Metalfestivals in Deutschland und nach einer Pause im Jahr 2010 fand es in diesem Jahr zum bereits vierten Mal statt, wie immer in Karlsruhe und natürlich auch wieder in der geräumigen Europahalle, die für ein solches Event prädestiniert zu sein scheint. Bei einem Fassungsvermögen von mehr als 10000 Personen war die Europahalle zwar selbstverständlich nicht ausverkauft, aber mit mehr als 4500 Besuchern (offizielle Angabe), ich hätte sogar noch ein paar mehr geschätzt, war die Halle einerseits jederzeit gut gefüllt, andererseits war so aber auch genug Platz, um sich auch gemütlich zurückziehen zu können. Dazu lud nicht nur ein extra eingerichteter Ruhebereich im hinteren Teil der Halle ein (dummerweise ohne Sicht auf die Bühne), sondern auch die seitlich aufgestellten Tribünen wurden rege als Sitzmöglichkeit genutzt.

Gute Gründe zum Ausruhen gab es während der gut 8 Stunden eigentlich keine, denn im Gegensatz zu anderen Festivals wurde das Billing nicht mit unzähligen Bands aufgefüllt, die eh kaum einer sehen will. Sechs Bands waren bereits mehr als genug, die allesamt für gute Unterhaltung sorgten, so viel sei schon mal verraten.

Wenn der August schon etwas fortgeschritten ist, heißt es wieder Burgfolk im Schloss Broich. Ein interessantes, abwechslungsreiches und zudem hochklassiges Billing sorgte für reichlich Publikum. Am ersten Tag strömten gut 1400 Besucher in den Schlosshof, am Samstag waren es dann sogar 1700. Bei gutem Wetter gab es, bis auf ein paar technische Probleme wieder ein gelungenes Festival. (Tutti)

 

live_20110714_0001Im letzten Jahr feierte das DONG OPEN AIR seinen 10. Geburtstag. Doch auch im 11. Jahr seines Bestehens, wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, und so ist das diesjährige Festival das Dong der Superlative: Es ist das bisher längste Dong mit dem internationalsten Programm (Bands aus 9 verschiedenen Nationen treten auf), den meisten Bands und den hochkarätigsten Headlinern seiner Geschichte. Außerdem hat man auch die Örtlichkeiten verfeinert und kann mit der größten Bühne und dem größten Zelt (oder ist es tatsächlich nur breiter geworden?) seiner Geschichte glänzen. Daneben gehört das Dong vermutlich bundesweit zu den günstigsten Festivals und ist auf jeden Fall eines der Festivals mit der schönsten Aussicht und der familiärsten Atmosphäre. Zudem ist es wohl eines der ganz wenigen Festivals, die einen Bildband über sich herausgebracht haben (gibt es überhaupt ein anderes Festival, das das gemacht hat? Vermutlich Wacken…von denen gibt es sicher auch Klopapier und Antibabypillen mit Wacken-Logo…). Und nicht zuletzt war die 11. Ausgabe des sympathischen Festivals auch die mit Abstand nasseste.

Die BühneDas Mekka für alle Black und Death Metal Fans wurde im Jahr 2011 von Bad Berka nach Schlotheim verlegt. Die wetterbedingten Probleme im letzten Jahr machten eine Wechsel des Geländes einfach nötig. Das neue Gelände erweist sich schnell als Gewinn. Es gibt weitaus mehr Platz und das Festivalgelände machte einen deutlich weniger wetteranfälligen Eindruck. Der endgültige Beweis blieb aber aus, denn das Wetter war insgesamt in Ordnung. Den einen oder anderen Regenguss gab es zwar, aber kein Vergleich zur Regenschlacht 2010. Nur der Wind setzte dem Party.San zu und löste das Bühnendach am Donnerstag. Der erste Tag wurde kurzerhand ins Zelt verlegt. Sicher nicht ideal, weil für die gut 10.000 Besucher nicht mal ansatzweise groß genug, aber leider war die Situation nicht anders zu kösen. Unterm Strich wieder eine herausragenden Veranstaltung mit vielen großartigen Bands. (Tutti)

 

SummerBreeze_2011_Logo_date_blackWir schreiben die dritte Woche im August und Jahr für Jahr passiert das Gleiche: Mit Hummeln im Hintern sitzt man noch bis Mittwoch Nachmittag auf der Arbeit / an der Uni und kann es kaum erwarten nach Hause zu kommen. Kurz darauf kommt auch schon der werte Herr Brix vorbei und wir beladen schnellstmöglich das Auto mit der Tetris-Methode und bewegen uns mit Vollgas und absolut guter Laune Richtung Dinkelsbühl.
SUMMER BREEZE Zeit!!! Mittlerweile eins meiner absoluten Lieblingsfestivals, welches ich absolut nicht mehr missen will.
Warum? Das liegt auf der Hand: Das Billing ist Jahr für Jahr einfach nur großartig und so vielseitig wie es besser nicht sein könnte. Die Stimmung ist generell immer auf einem Höhepunkt. Die Location passt und sowieso ist einfach nur alles vom feinsten. Auch in diesem Jahr standen wieder einige Knüller für die Metalgemeinde bereit: MELECHESH, VADER, SYLOSIS, KVELERTAK, SUICIDAL TENDENCIES, IGNITE, SONIC SYNDICATE, BOLT THROWER, AMORPHIS, HAMMERFALL, POWERWOLF, HATEBREED, GOD DETHRONED oder PRIMORDIAL um nur ein paar zu nennen.
Endlich in Dinkelsbühl angekommen wurde noch schnell das Zelt im Dunkeln hingeklatscht und ein paar Willkommensbiere geschlürft, ehe es dann endlich zu den Bühnen gehen konnte…

Wackeln2011FlyerImmer mal wieder entdecke auch ich etwas ganz Neues in der Welt des Heavy Metal. So sahen wir auf dem Weg zu meinen Schwiegereltern ein Plakat, welches ein lokales Open Air ankündigte – das WACKEL FESTIVAL. Als dann auch noch die musikalische Ausrichtung passte, war klar – da müssen wir hin. Also ruck zuck alle Formalitäten geklärt, die Kamera neben die Gummistiefel ins nächste Reisegepäck gesteckt und los ging es Ende Juli nach Oberfranken.

Das man die Gummistiefel bzw. Lederstiefel so dringend nötig haben würde, zeigte sich bereits bei verlassen des Autos. Die Wiese war durchweicht, der Himmel erstrahlte in edlem November-Grau, Matsch zierte alles was eine Oberfläche hat und wen störte es – niemanden. Genau das ist es, was ein ordentliches Metal Festival ausmacht – man macht einfach weiter.
Zudem muss ich sagen, dass wir sehr verblüfft waren, als wir bei unserer Ankunft am frühen Samstag Abend Autokennzeichen auch ganz Deutschland erblickten. Obwohl das ganze Spektakel erst zum dritten Mal stattfand, scheint dieses kleine, aber feine, fränkische Festival schon eine gewisse magnetische Anziehungskraft entwickelt zu haben. Ganze vier Tage lang bevölkerten nun nämlich Hunderte schwarz gekleidete Menschen den Zeltplatz und den kleinen Ort Brüderes, und machten ihn zu einem metallischen Hoheitsgebiet.

Zum zwölften Mal fand das Castle Rock nun schon bereits statt. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung im Schloss Broich wieder erstklassig besucht, so war der Samstag wieder mal lange im Vorfeld ausverkauft. Bei insgesamt idealem Festivalwetter war aber auch schon der Freitag ordentlich besucht. Frei von größeren technischen Problemen gab es eine zweitägige Gothic Party pur.

woa2011Anfang August ist Metal-Zeit. Das größte Metalfestival des Planeten öffnete wieder seine Tore und die Massen strömten wie selbstverständlich herbei. In den letzten Jahren wurde das Programm so umfangreich das es nicht mal ansatzweise möglich ist alles zu erfassen. Das Wackinger Village, Bullhead.City oder auch das Moviefield auf dem Filme gezeigt wurden. Die totale Vollbedienung für alle die dem Trubel gewachsen sind. Aber letztlich fährt ja noch immer jeder freiwillig zum W:O:A :-) (Tutti)

Die Begriffe Pfingsten, Rock Hard Festival und Ausverkauft gehen inzwischen Hand in Hand. Auch 2011 bevölkerten wieder 7.500 Besucher das Rund des Amphitheaters und sorgten für eine amtliche Kulisse. Bei insgesamt idealem Festivalwetter (die paar Regengüsse wollen wir mal schnell vergessen) gab es wieder ein Wochenende zum genießen und feiern.

Die Bühne

wff111Dieses achtzehnte WITH FULL FORCE wird allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben, da bin ich mir sicher! Nachdem im letzten Jahr die Bullenhitze regierte, öffnete in diesem Jahr irgend ein Vollpfosten in der Nacht von Freitag auf Samstag die Regenpforte und warf einfach so den Schlüssel weg!
Dies sollte so Manchem das Festival vermiesen und zu radikalen Maßnahmen, sprich: Frühzeitiger Abreise zwingen! Auch euer Neckbreaker-Abgesandter hatte nach 24 Stunden Dauerregen und einem überschwemmten Zelt genug und machte sich am frühen Sonntag Morgen aus dem Staub, bzw. dem Nass.
Also ein dickes "Entschuldigung" im voraus für die Lücken im Bericht und den gänzlich fehlenden Sonntag! Es ging einfach nix mehr. Das tat mir genauso weh, wenn ich daran denke, welche Bands ich da noch verpasst hatte...aber wie immer schön der Reihe nach!


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