Donnerstag, 28.06.2001

Um wieder den guten Zeltplatz vom Vorjahr zu bekommen, waren wir am Donnerstag entsprechend früh losgefahren - mit dem Erfolg, daß uns ein Stau zwischen Stuttgart und Gärtringen satte 90 Minuten gekostet hat und wir erst gegen 18:30 Uhr eintrudelten und unseren anvisierten Parkplatz direkt neben dem Eingang zum Festivalgelände bereits gesperrt vorfinden mußten. Also hieß es: Auf zum nächstgelegenen Parkplatz. Der lag direkt neben dem großen Supermarkt und stellte sich als gar nicht so übel heraus, da er durch eine Unterführung unter der großen Hauptstraße auch sehr günstig zum Festivalgelände lag. Allerdings suchten wir hier vergeblich nach Waschgelegenheiten oder gar Duschen - ja selbst ein Wasserhahn zum Kanisterfüllen fehlte - hierzu mußte dann eben immer zum anderen Parkplatz marschiert werden. An dieser Stelle also bereits ein kleiner Minuspunkt für die Organisatoren, die aber ansonsten fast ausnahmslos ausgezeichnete Arbeit geleistet hatten! Außerdem war unser Campinggelände ein wenig kleiner als im Vorjahr, da unmittelbar daneben zwei Neubauten gewachsen waren...

Das With Full Force ging in diesem Jahr bereits in Runde 8. Kaum zu glauben wie Zeit vergeht. Das Programm konnte sich durchaus sehen lassen. Und das trotz der kurzfristigen Absagen von Voivod, Bad Religion und M.O.D.. Kein anderes Festival bietet ein derart breites Spektrum an "harter" Musik. Was die Organisation anbelangt sind mir keinerlei Klagen zu Ohren gekommen. Lediglich das Wetter spielte, vor allem am Freitag, nicht so richtig mit. Insgesamt waren gut 17.000 Besucher vor Ort. Die Veranstalter schienen mit mehr gerechnet zu haben, ansgesichts der vielen freuen Zeltplätze (da stand sogar noch eine Bude wo schon gar keine Zelte mehr standen, sehr komisch) Insgesamt aber ein gelungener Auftakt der diesjährigen Hard Union-Reihe. Leider war es uns aus urlaubstechnischen Gründen nicht möglich am Sonntag bis zum Ende zu bleiben :-( (Tutti)

Die vierte Auflage vom Fuck The Commerce liegt hinter uns. Wir hatten uns unter die gut 3000 Besucher gemischt und ein durchweg gut organisiertes Festival erlebt. Viele gute Bands, eine freundliche Security, täglich geleerte Klos, ein meist guter Sound, jede Menge Sonne und faire Preise die sicher nicht immer ganz dem Festivalmotto entsprachen, aber günstiger waren als auf anderen Festivals. Kritikpunkte gab es nur wenige. Da wäre das etwas ungünstige Gelände (Motocrossbahn) das mit seinem Boden das Aufschlagen der Zelte "leicht" erschwerte und die Tatsache, dass aus einigen Zelten diverse Dinge wie durch Zauberhand verschwanden. Mehr negatives fällt mir wirklich nicht ein. Ein dickes Lob an den Veranstalter. Darüber, dass der Zeitplan nicht immer eingehalten wurde (vor allem am dritten Tag) kann man hinwegsehen, da man ja sowieso sonst keine Termine hat :-) (Tutti)

Das Wacken Open Air ging in diesem Jahr bereits in die elfte Runde. Wie auch in den letzten Jahren präsentierte sich das nordeutsche Festival wieder als eine gut organisierte Veranstaltung. Klagen gab es nur wenige zu hören. Nur die leidigen Themen Toiletten und Security gaben wieder mal Anlass zur Kritik. Aber das ist ja bei jedem Festival so. Und so wurde den 23.000 Besuchern eine insgesamt gelungene Veranstaltung präsentiert. Die anwesenden Redakteure von Neckbreaker waren jedenfalls größenteils zufrieden. Aber werft doch einfach einen Blick auf die Live Reviews! (Tutti)

Zum ersten Mal fand in Mülheim dieses Castle Rock Open Air statt und als Veranstaltungsort wurde sehr passend das Schloss Broich ausgesucht. Glücklicherweise waren die Besucherzahlen mit ungefähr 1200 Leuten ganz ordentlich. Eigentlich wollte ich nur die Bands reviewen die "Neckbreaker-kompatibel" sind, aber wenn ich mal da bin, müssen halt alle dran glauben :-)

Trotz der Kritik in den letzen Jahren und der Reduzierung auf ein 1-Tages-Event kamen sie doch alle wieder, wie jedes Jahr. Ich würde sagen, so um die 25.000 mögen es schon gewesen sein, die das Dynamo Open Air zu einer gelungenen Veranstaltung werden ließen. (Tutti)

Das nunmehr dritte FTC eröffnete als eines der ersten größeren Festivals die Tore und rief die Anhänger knüppeliger untrendiger Musik nach Torgau in Nordsachsen. Drei Tage lang wurden auf einem alten Truppenübungsplatz der NVA (mutmaße ich mal) unschuldige Instrumente von insgesamt 30 Bands aus der internationalen Death/Grind/Crust-Szene maltretiert, während nebenan ca. 4000 Maniacs auf einer (zu der Zeit glücklicherweise stillgelegten) Motorcrossbahn zelten konnten. Über das Umfeld konnte man nicht groß meckern, wenn man sich einmal an die ziemlich trostlose ostdeutsche Landschaft gewöhnt hatte. Es gab ein Tag und Nacht geöffnetes Partyzelt mit Biergartenatmosphäre, und einige wenige, dafür gute und preiswerte Fressbuden verhinderten qualvolle Hungertode. Der größte Kritikpunkt war sicherlich, dass pro Nase nur eine Palette Bier mitgebracht werden durfte – für den Durchschnittsmetaller in drei Tagen verschwindend wenig (zumal das vor Ort ausgeschenkte Torgauer Bräu ziemlich ekelig schmeckte), was so manche unbescholtenen Headbanger zu ausgefuchsten Schmuggelaktionen trieb.


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