4 Jahre gibt es uns, also Neckbreaker jetzt schon. Da war es einfach Zeit ein kleines aber feines Festivals ins Leben zu rufen. Nicht immer nur andere Konzerte besuchen, sondern auch selbst was auf die Beine stellen... :-) Der Publikumszuspruch war sehr gut und das AZ ordentlich voll. Das ermutigt uns evtl. eine zweite Auflage im nächsten Jahr zu starten.

Freitag, der 19.09.:
Für die erste Ausgabe des NRW Deathfestes hatten eine Menge illustrer Kappellen ihr Kommen angekündigt :-) Den Reigen eröffnen durften EXPOSED GUTS aus Westfalen. Damit gab es gleich einen technisch starken Festivalauftakt. Die Formation, die ich an diesem Abend endlich mal wieder mit richtigem Drummer erleben durfte, gestaltete ihre Setlist fast ausschließlich mit Songs der "The Way Of All Flesh" CD.

vom 05. - 06.09.2003 in Isselburg

Das Party San Open Air hat sich inzwischen einen festen Platz im Terminkalender vieler Death und Black Metal Anhänger erobert. Nicht zu unrecht. Auch in diesem Jahr gab es bis auf ein paar Verzögerungen am zweiten Tag keinerlei organisatorische Mängel. Bei super Wetter genossen die geschätzten gut 3000 Besucher an 3 Tagen ein tolles Billing bei friedlicher Atmosphäre. "Hell is here" - also wenn es in der Hölle wirklich so zugeht ... :-) (Tutti)

Zum 14. Mal bereits ging in Wacken die Metalpost ab. In diesem Jahr wurde, nach vielen kritischen Stimmen im letzten Jahr, besonderen Wert auf eine reibungslose Organisation gelegt. Organisatorisch gab es dann auch wirklich nichts auszusetzen. Eine Videowand zwischen den beiden großen Bühnen versorgte die Besucher nicht nur während der Auftritte mit Bildmaterial sondern auch zwischen den Gigs mit den wichtigsten Infos. Rekordverdächtig wenig Änderungen in der Running Order gab es in diesem Jahr. Nur SINISTER mussten absagen und HOLY MOSES sprangen kurzfristig ein. Dazu noch super Wetter und fertig war das tolle Metal-Wochenende für die, laut Polizeiangaben, 45.000 Besucher. (Tutti)

Samstag, 13:20 Uhr - Startschuss zum diesjährigen Mülheimer Burgfolk-Festival im Schloss Broich.

Da dies mein erster Besuch im Schloss Broich werden sollte, war ich natürlich sehr gespannt, was mich dort erwarten würde.
Das bereits anwesende Publikum ließ ja schon mal auf einen netten Tag schließen. Viele der Anwesenden hatten sich mittelalterlich gekleidet. Echt faszinierend, was manch´ für Eigenkreationen gezeigt wurden. :o)
Etwas enttäuschend fand ich allerdings die dortigen Verkaufsstände. Hatte mir mehr Auswahl erhofft. Aber gut, entscheidend an diesem Tag sollte ja eher die musikalische Auswahl sein.

Das diesjährige Dong Open Air stand unter dem Motto "Run To The Hill". Spätestens bei der Ankunft wurde klar warum. Vom Parkplatz aus war erstmal ein satter Fußmarsch einen kleinen Berg rauf angesagt ... natürlich bei hochsommerlichen Temperaturen - da kam Freude auf. Oben auf dem Berg gab es dann reichlich Platz für die ca. 500 Besucher. Die Preise für Fresschen und Getränke waren konkurrenzlos günstig: 0,5 l Bier für 1 Euro, 1,5 l Cola für 3 Euro, eine Schale Fritten für 1,50 Euro, ein Nackensteak für 2 Euro usw.. Günstiger geht es wirklich nicht. Bei der unglaublichen Hitze war es leider nicht möglich alle Bands zu sehen. Irgendwann muss man sich auch mal erholen :-) (Tutti)

Der Schlosshof war mit rund 1800 Besuchern auch in diesem Jahr wieder rappelvoll und der Veranstalter konnte viele Wochen vorher bereits "ausverkauft" vermelden. Was bei den Bands, besonders bei dem Headliner, auch nicht weiter verwunderlich ist. Zumal der Ticketpreis mit 18,50 Euro im Vorverkauf ziemlich fanfreundlich war. (Tutti)

Die achte Ausgabe des Bang Your Festivals war es in diesem Jahr schon. Es war zwar erst die dritte Veranstaltung der ich beiwohnen durfte, dafür aber auch davon die beste. So ziemlich alles was es in der Vergangenheit zu bemängeln gab (viel war das ja nicht) wurde abgestellt, reibungsloser Einlass inklusive. Die Preise für die Getränke und Speisen kamen aber so manchem nicht gerade günstig vor. 0,4 l Bier für 2,70 Euro, ein Schüsselchen Nudeln für 4 Euro, eine Bratwurst für 2 Euro. Auf jeden Fall könnte das Festival "das beste seiner Art" in diesem Jahr gewesen sein. Da müssen sich die anderen ganz schön ranhalten. (Tutti)

Das Rock Hard wird 20 Jahre alt. Kinners wie die Zeit vergeht. Für das Team vom Rock Hard war das Grund genug eine große Geburstagsparty zu feiern und zwar in Form eines Open Air-Festival. Als Location hat man sich das Amphitheater in Gelsenkirchen ausgeguckt. Dieses erwieß sich als gute Wahl, die Atmosphäre und Stimmung war toll. Geschätze 5.000 Besucher fanden sich ein und trotzten der Hitze am ersten und dem Regen am zweiten Tag.
In Sachen Organisation blieben kaum Wünsche offen. Wer etwas zu bemängeln hatte konnte dieses jederzeit am Rock Hard-Stand tun und Abhilfe wurde geschaffen. Die Mädels und Jungs haben sich wirklich um alles gekümmert. Etwas schade war nur das fehlende Campinggelände, aber das war ja lange im Vorfeld klar.
Also rundum eine gelungene Veranstaltung mit vielen Höhepunkten. (Tutti)

Traditionell zum Ende des Jahres rufen die Jungs von GUERRILLA zum Brainslaughter Festival. Inzwischen ein fester Bestandteil im Underground-Kalender. Dieses Jahr war das Büze Ehrenfeld der Veranstaltungsort und dort war das größte Manko die mangelnden Parkplätze. Das kann aber nicht als Grund für die eher schwachen Besucherzahlen herhalten. Auch das hervorragende Billing kann nicht der Grund gewesen sein. Da waren wohl wieder einige zu faul nach Köln zu fahren ... :-( (Tutti)

Bereits zum 4. Mal fand die Nebelmond Metal Party im Örtchen Isselburg in der Nähe von Bocholt statt, dieses Jahr auch wieder als 2 Tages Event. Leider traten nicht alle angekündigten Bands auf. Vor allem BATTLESWORD und RIGER wurden schmerzlich vermisst. Aber dafür konnte der Veranstalter sehr kurzfristig Ersatz organisieren.

Von einem gut besuchten Festival kann hier keine Rede sein. Und so bestand der Großteil des Publikums aus den anderen Bands. Der Eintrittspreis von 17 Euro an der Tageskasse war auch nicht gerade konkurrenzlos niedrig. Hinzu kam das Essen Original bei dem man Subway To Sall für lau sehen konnte. Positiv war auf jeden Fall das Gelände (ein englischer Rasen ist nix dagegen) und die gute Ausschilderung zum Festivalgelände.

Donnerstag, der 22.08.:

Gleich als wir nach 4-stündiger Fahrt in Abtsgmünd ankamen (nachdem das Auto auf dem Weg über den Feldberg dauernd aufsaß...), dachten wir, wir könnten unseren Augen nicht trauen. Da oben auf dem Berg der Campingplatz?? Na danke! Mit dem Auto ja kein Problem, allerdings konnte man ja nicht dauernd hoch- und 'runterfahren. Zwar gab es Shuttlebusse, diese waren allerdings immer sowas von überfüllt, dass viele die Berg-Hochkeuchen-Methode bevorzugten.

Zur 4. Ausgabe des Fun & Crust spielte der Wettergott leider nur bedingt mit. Am Freitag regnete es überwiegend und am Samstag verzogen sich die Regenwolken endgültig auch erst am späteren Nachmittag. Aber dafür gibt es ja die richtige Kleidung. Positiv fiel bei dem Festival auf, dass am Eingang gar nicht groß kontrolliert wurde. Somit entstand auch keine Warteschlange und man konnte mal eben schnell zum Zelt zurück und wieder auf's Gelände. Negativ waren auf jeden Fall die viel zu lange Umpaupausen. Besonders ärgerlich wenn dadurch Bands ihre Auftritte kürzen müssen. Trotz des Wetters habe ich mir ein paar interessante Bands angesehen...

Zum 13. Mal fand im hohen Norden das Wacken Open Air statt. In diesem Jahr spielte der Wettergott leider nicht mit. Donnerstagnachmittag und -abend hat es so feste geregnet und gestürmt, dass das Festival kurz vor dem Abbruch stand. Auch wenn viele steckengebliebene Fahrzeuge (kostenlos) abgeschleppt werden mussten, es ging weiter. Die Fans ließen sich die gute Laune nicht verderben und feierten die Metalparty des Jahres. Erstmals konnte die Veranstalter 'sold out' vermelden. Insgesamt war es wieder eine runde Sache und alles andere als auch nächstes Jahr ein 'sold out' wäre eine Überraschung. (Tutti)

Auch in diesem Jahr konnte beim Castle Rock wieder 'ausverkauft' gemeldet werden, also wieder 1800 Besucher vor Ort. Schon lange vorher waren keine Karten mehr zu bekommen. Kein Wunder, wenn man bedenkt was der Kulturbetrieb für ein hochkarätiges Billing auffahren konnte und das für 19,-- Euro. Und in diesem Jahr blieb es sogar trocken. Der Regen kam erst als das Festival gerade zu Ende gegangen war. (Tutti)

Nachdem den Veranstaltern im letzten Jahr die MKS einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat, gab es in diesem Jahr endlich wieder eine neue Ausgabe des Dynamo Open Airs. Aber wie auch schon im Jahre 2000 wieder nur eine eintägige Ausgabe. Denn auf der Suche nach einem geeigneten Gelände tat man sich schwer. Glücklicherweise erklärten sich die Veranstalter vom Bospop Festival bereit ihr Gelände den Dynamo Veranstaltern für diesen Tag zur Verfügung zu stellen. Und das Gelände erwieß sich als ideal. Alles befand sich auf engstem Raum. Es gab keine weiten Wege zwischen den beiden Bühnen und den Essens- und Getränkeständen. Etwas merkwürdig war lediglich das Bon-System. Es gab verschiedene Bons für's Essen und für die Getränke. Dafür waren die Warteschlangen aber praktisch nicht vorhanden. Nicht gerade niedrig waren die Preise für die T-Shirts. Ein Festivalshirt für 20 Euro ist alles andere als günstig. (Tutti)

Zum siebten Mal fand das BANG YOUR HEAD - Festival in Balingen statt. Nach dem absoluten Mörder-Billing im letzten Jahr, konnten die angekündigten Bands dieses Mal einen eher durchwachsenen Eindruck erwecken - nichtsdestotrotz war die Vorfreude - insbesondere auf die beiden Headliner SAXON und SLAYER - recht groß, da ja durchaus einige Größen zu erwarten waren.
Und es sollte sich zeigen, dass dieses Festival alles hatte, was man sich für eine solche Veranstaltung nur wünschen kann - inklusive des absoluten Hammerauftritts der Dekade!!
Aber leider auch einen Fall absoluter Fan-Verarsche - aber dazu mehr im Bericht. Lest selbst, was wir in den zweieinhalb Tagen erlebt haben...

Bereits zum siebten Mal riefen die Macher vom Brainslaughter Festival um eine feine Auswahl an Underground Bands zu begutachten. Auch wenn die eigentlich als Headliner des ersten Tages vorgesehenen Ninngizhidda einfach nicht anreisten, so war es doch eine gelungene Veranstaltung. Man darf sich auf die nächste Ausgabe freuen. (Tutti)


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