Wieder einmal war das Amphitheater in Gelsenkirchen zu Pfingsten der Nabel der Metalwelt. Ein insgesamt gut besetztes Billing lockte knapp 7.000 Besucher ins Ruhrgebiet und die dürften dann letztlich auch zufrieden gewesen sein. Einziger echter Kritikpunkt war die Parkplatzsituation am Freitag, als bereits 90 Minuten nach der offiziellen Öffnung des Parkgeländes keine Parktickets mehr verfügbar waren, obwohl noch jede Menge Parkplätze frei waren. Dafür war wohl die freundliche Security ein echter Pluspunkt, sowas kenne ich eigentlich nur von früheren Dynamo Open Airs.

Im Saarland tobt der Metal-Bär - jawoll! Mittlerweile zum dritten Mal fand nun das Out Of The Ashes-Festival im saarländischen Völklingen statt, wobei sich das Underground-Festival in diesem Jahr zu einer Open-Air-Veranstaltung gemausert hatte. Eine gute Entscheidung des Veranstalters Bernhard Lorig, denn mit dem Vorplatz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte und dem ausgezeichneten Wetter hatte schon mal grundsätzlich alles gepasst und auch die Bandauswahl bot mit SLAVERY, MEMENTO, MESSENGER, INFINIGHT und ICON einen bunten Querschnitt durch die saarländische Metalszene, bei dem für so ziemlich jeden was dabei war. Und welche Kulisse eignet sich besser für eine Metal-Veranstaltung als ein altes Hüttengelände? Metal pur! Und wie schon auf den Plakaten und Flyern hingewiesen wurde, wurde auf dem Gelände auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, durch ein vorhandenes Café und den Verkauf von typisch saarländischen Schwenkern...

Das Saarland war bisher nicht gerade eine Hochburg für Festivals jenseits des Pop oder Punk. Das ehemalige "Rock im Warndt" wurde daher kurzerhand in "Mystic Festival" umbenannt und bedient mit einem bunten Bandmix aus dem Gothic-, Mittelalter- und Metal-Bereich nun die dunklere Szene. Mit einem großangelegten Rahmenprogramm aus mittelalterlichem Schaukampf, einem Mittelaltermarkt mit bis zu 100 Ständen und anderen kleineren Events rund um die Auftritte der Bands, versprach das Ganze zumindest im Vorfeld, ein abwechslungsreiches und spannendes Wochenende zu werden...

Da ist es auch schon wieder vorbei, unser drittes Neckbreaker-Festival. Ein paar Neuerungen gab es in diesem Jahr. "Nur" fünf Bands, so wenige wie nie zuvor. Also alles etwas übersichtlicher und durch den Wechsel der Location auch alles etwas stressfreier für uns und komfortabler für die Bands. Über 100 Besucher sorgten dann auch noch für einen gut gefüllten Star Club und so wurde der Abend letztlich ein Erfolg.

Für Freunde der härteren musikalischen Gangart entwickelt sich das Party.San Open Air immer mehr zum Mekka und so pilgerten auch 2005 wieder deutlich mehr als 6000 Besucher in das Städtchen Bad Berka nach Thüringen. Das musikalische Programm bot wieder Höhepunkte wie die Urgesteine ENTOMBED uns NAPALM DEATH, die Knüppelfachmänner von SUFFOCATION und KRISUN, eine Grindcore-Party der Marke EXCREMENTORY GRINDFUCKERS und hierzulande nicht besonders häufig zu sehende Black Metal-Bands wie ENTHRONED und SEAR BLISS. Aber nicht nur musikalisch wurde auf Qualität geachtet, auch bei der Versorung mit günstigem und vor allem genießbarem Essen setzt das Party.San weiterhin Maßstäbe. Eine gelungene Veranstaltung bei der auch das Wetter einigermaßen mitspielte und der Himmel nur selten die Schleusen öffnete. (Tutti)

Nun ja, jedes Festival besteht nicht nur aus den Auftritten der Bands. Der bleibende Eindruck eines guten Festivals ergibt sich auch aus dem ganzen Drum und Dran, den erfreulichen und unerfreulichen Sachen, den witzigen Anekdoten und, und, und...In diesem Artikel möchten wir versuchen, zumindest einen Teil davon für Euch einzufangen.

Das erste August-Wochenende: inzwischen zum 16. Mal der alljährliche Zeitpunkt, um im hohen Norden Deutschlands eine der größten Metalpartys der Welt zu feiern. Bei recht durchwachsenem Wetter rockten wieder rund 40.000 Metal-Maniacs 3 Tage lang das kleine Dorf bei Itzehoe und sorgten dafür, dass wiederum alles entspannt ablief. Tutti, Thomas und Mika kämpften sich dabei für Euch durch den Schlamm...:-) (Mika)

Nach dem Unwetter im letzten Jahr hatten Besucher und Veranstalter in diesem Jahr mit dem Wetter deutlich mehr Glück. Sonne und leichte Bewölkung wechselten sich ab. Auch musikalisch war wieder alles im Lot. Höhepunkte waren für viele die beiden Auftritt von SKYCLAD die ihr 15-jähriges Bandjubiläum feierten.
Vor dem Vergnügen hatten die Veranstalter aber die Anstrengung gesetzt und so galt es wieder den Dongberg zu Fuß zu erklimmen. Das Gepäck konnte gegen einen kleinen Unkostenbeitrag auf den Gipfel gefahren werden. Die Preise waren insgesamt wieder sehr human, die Flasche Bier war für einen Euro zu haben und Einlass wurde für 16 Euro (Wochenendticket im Vorverkauf) gewährt. Da prangte natürlich schon am frühen Abend des ersten Tages ein "Ausverkauft"-Schild an der Kasse.

Das Castle Rock ging dieses Jahr in die sechste Runde und etwas überraschend war die Mülheimer Veranstaltung diesmal nicht einige Wochen vorher ausverkauft. Aber die 100 Karten die noch an der Tageskasse erhältlich waren, waren dann ruckzuck vergriffen und somit war der Broicher Schlosshof auch in diesem Jahr mit 1800 Besucher stattlich gefüllt. Bei zunächst unbeständigem Wetter kamen einige Zuschauer aber auch erst im weiteren Verlauf des Nachmittags.

Noch ein paar mehr Besucher als 2004 kamen zum dritten Rock Hard Festival. Um die 6000 Besucher sorgten für eine stattliche Kulisse und auch schon am frühen Nachmittag für eine durchaus volle Tribüne. Inzwischen hat sich also der gute Ruf dieses Fesivals rumgesprochen und für viele hat die Veranstaltung bereits einen festen Platz im Festivalkalender gefunden. Auch wenn in diesem Jahr das Wetter eher durchwachsen war, wobei sich der Regen glücklicherweise in Grenzen hielt. (Tutti)

Erstmals fand unser Festival über 2 Tage statt, zum 5-jährigen Jubiläum von Neckbreaker bot sich sowas einfach mal an. Pro Tag kamen etwa 60 Besucher in das AZ und die bekamen ausschließlich tolle Live-Performances geboten. (Tutti)

Das war sie also, die sechste Nebelmond Metal Party... Erstmals fand die Veranstaltung in Wertherbruch statt. Grund sollte eine Expansion sein. Aber letztlich war die Halle nur selten wirklich gut gefüllt (vor allem am zweiten Tag war sie kaum zu einem Drittel voll). Im Gegensatz zur Scheune der vergangenen Jahre in Isselburg, die wenigstens an der Seite etwas geöffnet war, kam in diesem Jahr durch die geschlossene Halle so gar kein richtiges 'Open-Air-Feeling' auf. Zumal auf dem reinen Zeltplatz (die Autos musste auf einem separaten Platz geparkt werden) nicht mal der Grill angeworfen werden durfte. Dafür hatte der Zeltplatz eher die Qualität eines Golfplatzes als eines Ackers :-) Und der benachbarte Fußballplatz wurde auch reichlich genutzt. Unterm Strich war es schon ein gutes Festival mit den üblichen günstigen Preisen (z.B. ein Euro für ne Flasche Bier), aber auch nicht mit ganz dem Charme der letzten Jahre. (Tutti)

Zum zehnten Mal öffnete sich dieses Jahr das Tor zur Hölle im Thüringischen Bad Berka bei Weimar. Das Party.San Open Air feierte ein kleines Jubiläum und hatte ein großartig besetztes Billing zu bieten. Dieses Jahr gab es den schwedischen Old School Death Metal Overkill, gaben sich doch keine Geringeren als DISMEMBER, UNLEASHED und GRAVE die Ehre. Auch der Black Metal kam nicht zu kurz und wurde durch Größen wie DARK FUNERAL und CARPATHIAN FOREST bestens repräsentiert. Grindcorefans konnten sich derweil auf Bands wie MISERY INDEX und HAEMORRHAGE freuen. Es sollte also kein Freund der härteren Klänge zu kurz kommen. Bei der Anreise am Donnerstag bot sich dem Festivalbesucher bestes Wetter mit Sonne und Temperaturen nah an der Schmerzgrenze. Dies sollte nicht lange so bleiben, denn am Abend gab es ein Unwetter höherer Kategorie, dem so mancher Pavillon zum Opfer fiel. Nur gut, dass die Bands am Donnerstag noch im Partyzelt und damit im Trockenen spielten (es gab unter anderem die Releaseparty des neuen PURGATORY-Albums). Die beiden übrigen Tage war es dann "heiter bis wolkig", wie man so schön sagt, weitere Unwetter blieben aus, dafür zeigte sich aber auch die Sonne nicht mehr im Übermaß. Fürs leibliche Wohl gab es Köstritzer vom Fass (0,4 Liter für 2 Euro) und Essen in ordentlichen Portionen (Currywurst Pommes oder Nudelgerichte für 3 Euro) zu humanen Preisen, ein dickes Lob an die Macher des Festivals! Auf dem Wacken Open Air hatte man in der Vorwoche für Getränke doppelt so viel gezahlt und das dort angebotene Essen war größtenteils unter aller Sau. Alles in allem war das diesjährige Party.San Open Air ein absoluter Knaller, es waren mehr Besucher als im Vorjahr da, alles in allem vielleicht 5000 Maniacs. Zudem haben alle Bands pünktlich gespielt und es gab nur eine Absage, allerdings wurde dafür umgehend mehr als gleichwertiger Ersatz verpflichtet. Aber lest selbst... (Thomas)

15. Wacken Open Air - das ist sowas wie ein Jubiläum und dementsprechend gab es auch die eine oder andere Überraschung im Verlauf des wieder mal gelungenen Wochenendes zu sehen. Über 40.000 Besucher bevölkerten an den 3 Tagen das Gelände in Norddeutschland. Das größte Metal-Festival Europas ging auch in diesem Jahr ohne wesentliche Pannen reibungslos über die Bühne und das bei bestem Wetter - wie es sich für ein Jubiläum so gehört. (Tutti)

Das dritte Burgfolk Festival und endlich findet es mal nicht parallel zum Wacken Open Air statt. Also konnten wir uns auch mal ins Getümmel stürzen. Mit gut 1800 Besuchern war der Schlosshof wieder mal ausverkauft, kein Wunder bei dem Billing und dem Wetter.

Die fünfte Ausgabe des Castle Rock und zum vierten mal vermeldete der Veranstalter bereits Wochen vorher "ausverkauft". Also wieder mal 1800 Besucher die sich im Schlosshof einfanden, bei leider eher durchwachsenem Wetter.

Irgendwie gelingt es den Veranstaltern das traditionelle Dynamo Open Air nur noch alle 2 Jahre abzuhalten und zudem nur noch als Eintages-Festival. Würde mich nicht wundern, wenn vor allem letzteres den Organisatoren ganz lieb ist, spart es doch einiges an Aufwand und Kosten (Campinggelände, Müllbeseitung, etc.). Denn die Leute strömen auch so weiterhin zum Dynamo. Ich schätze mal gut 12.000 bevölkerten den malerisch schönen Goffertpark an diesem Samstag. Die 50 Euro Eintritt schreckten also nicht ab. Ebenfalls an der oberen Preisgrenze angesiedelt war das Festivalshirt, für das wieder 20 Euro gezahlt werden musste.
Aufgebaut wurden u.a. 2 Bühnen auf denen sich die Bands abwechselten, allerdings mit jeweils ein paar Minuten Überschneidung. So konnte ich z.B. DEICIDE und NIGHTWISH nicht in voller Länge sehen.
Crowdsurfen war übrigens wieder verboten, die entsprechende Schilder rechts und links neben den Bühnen nicht zu übersehen.

Nach der gelungenen Veranstaltung im letzten Jahr gab es für Rock Hard-Macher fast keine andere Wahl als ein zweites Festival nachzulegen. Und in Zukunft soll es regelmäßig an Pfingsten ein Open Air in Gelsenkirchen geben. Na das wird die Dynamo-Organisatoren aber freuen wenn ihr alter Termin jetzt ständig belegt ist ;-)
In diesem Jahr gab es dann auch ein Campinggelände und so konnten die Veranstalter mit dem Besucherzuspruch durchaus zufrieden sein, gut 5000 bevölkerten über Pfingsten das Amphitheater und die Umgebung.
In diesem Jahr wurde sogar bereits am Freitag mit 4 Bands im Biergarten die Party amtlich eingeleutet. (Tutti)

Freitag, der 23.04.:

Den musikalischen Teil vom Krakfest 2004 durften THE KRILL eröffnen. Mit einer gut einstündigen Verspätung legten die Kölner los. Noisecore stand auf dem Programm. Dabei war die Sache keineswegs so monoton wie es der Stil vermuten lassen könnte. Keyboard und Sample-Einlagen lockerten die Sache ungemein auf. Leider war außer dem Sänger kein richtiges Energiebündel auf der Bühne. Als Opener ganz ordentlich!
Die danach folgenden THE HEARTBREAK MOTEL habe ich mir verkniffen.

13 Bands an 2 Tagen - das Hell Over Krefeld Festival fährt gleich zur Premiere schwere Geschütze auf und lässt das Herz jedes Black und Death Metal Anhängers höher schlagen. So war die Bahnhofskneipe in Uerdingen an beiden Tagen auch sehr gut gefüllt. Da macht es auch nichts, dass der Laden meiner Meinung nach nicht gerade ideal für Konzerte ist. Vor allem die Säule auf der Bühne stört erheblich. (Tutti)


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