woa2011Anfang August ist Metal-Zeit. Das größte Metalfestival des Planeten öffnete wieder seine Tore und die Massen strömten wie selbstverständlich herbei. In den letzten Jahren wurde das Programm so umfangreich das es nicht mal ansatzweise möglich ist alles zu erfassen. Das Wackinger Village, Bullhead.City oder auch das Moviefield auf dem Filme gezeigt wurden. Die totale Vollbedienung für alle die dem Trubel gewachsen sind. Aber letztlich fährt ja noch immer jeder freiwillig zum W:O:A :-) (Tutti)

Donnerstag, 04.08.2011

Kvelertak (15:45 Uhr, Bullhead-City):

Bereits am Donnerstag Mittag bot das diesjährige WACKEN OPEN AIR ein wahres Schmankerl. Mit der Norwegischen Fraktion KVELERTAK sollte das Bullhead-City Wrestling Zelt zum Erbeben gebracht werden. Aus organisatorischer Sicht lief das ganze jedoch leider nicht so reibungslos ab wie gewohnt. Diese Truppe in das "kleine" Zelt zu legen war in meinen Augen eine Fehlentscheidung. Bereits als die ersten Töne gespielt wurden war ein Einlass nur schwer möglich. Da ich relativ früh dran war musste ich glücklicherweise "nur" zehn Minuten warten um mich endlich an die Stage zu quetschen. Scheinbar haben die Veranstalter mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet. Das Zelt quoll an manchen Stellen regelrecht über und die Temperatur stieg schlagartig an. Was bei einem solchen Act aber wirklich nicht verwunderlich ist. Die Norweger packten eine Keule aus wie ich sie nur selten gesehen habe. Die Stimmung war gleich auf Hochtouren und der Mix aus Rock'n'Roll, Punk und Black Metal traf genau den Nerv der WACKEN Besucher. Songs wie "Fossegrim" und "Offernatt" des Debütalbums schlugen ein wie eine Bombe. Diese Herren wissen einfach wie man einen Gig bedingungslos dominiert! Nicht nur dass sich KVELERTAK in wahre Ekstase gespielt haben, im Publikum ging es ebenso heiß her. Umherfliegende Haare, Unmengen von Fäusten die in die Luft gestreckt wurden und Mädchen die aufgrund des Sauerstoffmangels und der gefühlten 80° C kreislaufbedingt das Zelt verlassen mussten. Eine solche Stimmung konnte ich auf dem WACKEN OPEN AIR bisher nur selten erleben. Hier war einfach jeder mit Herzblut dabei, sowohl die Fans als auch die Band. KVELERTAK waren für mich eines der absoluten Highlights der diesjährigen Ausgabe! (Sebastian)

Helloween (19:00 Uhr, True Metal Stage:

Der Auftritt von HELLOWEEN war leider ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ein mit vielen Klassikern gefüllter Set, andererseits gab es Pannen und unnötige Längen. Gleich beim Opener "Are You Metal?" war zweimal der Strom weg und letztlich wurde das Stück dann nicht mehr gespielt. Dafür folgten "Eagle Fly Free", "March Of Time" und "I'm Alive" was wiederum entschädigte. Nach dem überaus interessanten Medley aus "Keepers Of The Seven Keys", "The King For A 1000 Years" und "Halloween" ging das Elend aber langsam los. Ein durch Spielereien mit dem Publikum deutlich zu sehr in die länge gezogenes "Future World" machte ebenso wenig Freude wie das gleiche Ding am Ende bei "I Want Out". Dazwischen gab es immerhin noch "Dr. Stein". Warum bei einer Spielzeit von 75 Minuten soviel Zeit vergeudet wurde wo die Band doch so viele gute Songs in der Hinterhand hat, bleibt ein Rätsel. Immerhin war die Setlist ebenso erstklassig wie die trotz der anfänglichen Pannen aufkommende Spielfreude. Wie anfangs erwähnt, ein zweischneidiges Schwert. (Tutti)

Blind Guardian (20:30 Uhr, Black Stage):

Eines der Highlights am Donnerstag waren BLIND GUARDIAN. Die Metaller aus Krefeld wurden auch schon von den Fans sehnsüchtig erwartet. Ohne lange Umschweife legten sie dann auch mit "Sacred" los. Es folgte die obligatorische Begrüßung des Publikums durch die Band. Nach dieser kurzen Pause ging es weiter mit Songs wie "Nightfall" oder "Time what is Time". Dann folgte "When Time stands still at the Iron Hill" und die Menge tobt. Während dem Refrain spielte Hansi Kürsch mit dem Publikum und macht immer wieder ein Call & Response. Es entstand während dem Song eine ewiglange Schlange von Crowdsurfen, die von den Massen direkt zu Bühne getragen wurde. Bei der Ansage zu "Tanelorn" entstand ein kleiner Circel Pit der sich bis Ende des Auftritts gehalten hat. Mit "Imaginations From The Other Side", "Lord of the Rings“ und "Wheels of time" entließen Blind Guardian die Menge in den Abend. (Patrick)

Ozzy Osbourne (22:30 Uhr, True Metal Stage):

Der WACKEN Donnerstag ist eben einfach immer wieder etwas Besonderes für Fans wahrer Rock/Metal-Legenden. In diesem Jahr bestieg das Heavy-Metal Urgestein OZZY OSBOURNE die Bühne. Im Vergleich zu den bekannten Fernsehsendungen des Großmeisters machte OZZY als er auf die Bühne kam einen doch eher fitteren Eindruck. Ich war also sehr gespannt, welche Leistung er effektiv bringen würde. Vor der Bühne war gar nicht mal so viel los wie ich es erwartet hatte. Gerade seitlich der Bühne war noch jede Menge Platz gewesen. OZZY stieg direkt in die Show und begann recht früh damit einen Schaumwerfer auszupacken und sowohl sich, als auch Publikum und die Security Leute einzuschäumen. Letztere sahen nicht unbedingt allzu glücklich darüber aus, aber darauf muss man sich bei der Metal-Legende wohl einfach einstellen. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass der Gig nicht wirklich mein Fall war und zumindest bei mir eine herbe Enttäuschung darstellte. Die entsprechenden Töne zu treffen scheint wohl nicht mehr ganz so gut zu funktionieren. Bei Songs wie "Mr. Crowley" oder "Warpigs" auf die ich mich extrem gefreut hatte, haben sich mir effektiv nur Zehennägel hoch gerollt. Von Seiten der Instrumentalisten wurde allerdings eine wahnsinnige Show abgeliefert. Dennoch war für mich persönlich der Gesang ein mächtiger Schlag in die Fresse und ich musste den Gig leider vorzeitig verlassen. (Sebastian)

Freitag, 05.08.2011

Primal Fear (12:00 Uhr, Party Stage):

Morgens 12:00 Uhr in Wacken. Mein Weg führt mich direkt zur Party Stage um den Tag mit PRIMAL FEAR zu beginnen. Wie mir ging es auch einigen anderen die schon bei meiner Ankunft auf die Power Metaller aus Deutschland warteten. Als die Band die Bühne betrat ging es dann auch schon direkt los. Zur Freude aller begrüßte Ralf Scheepers das Publikum auf Englisch und war damit einer der wenigen deutschsprachigen Künstler die dies taten, was ich sehr schade finde für internationales Festival dieser Größe. Nach kurzer Ansprache ging es dann auch wieder mit dem Hauptgrund, der Musik weiter. Leider mit einigen Problemen. Der Wind hat einiges vom Sound weggetragen, das aber schnell von den Technikern im Hintergrund gebessert wurde. Um die Menge dann richtig wach zu bekommen schmetterten die Jungs von Primal Fear Songs wie "Chainbreaker", "Nuclear Fire" und "Running in the Dust" um die Ohren. Als die Meute dann vollends geweckt war, ging es mit "16.6" vom neuen Album und "Seven Seals" weiter. Während "The Final Embrache" hat sich Ralf mal eine kleine Sitzpause auf einer der Zahlreichen Boxen auf der Bühne gegönnt. Mit "Metal Is Forever" beendeten Primal Fear ihre 60-minütige Vorstellung und entließen ein jubelndes Publikum in den Tag. (Patrick)

Suicidal Tendencies (13:15 Uhr, True Metal Stage):

An diesem frühen Mittag war es gleich schon wieder an der Zeit für Legenden. Doch dieses Mal nicht aus dem Bereich des Heavy Metals sondern dem Hardcore Genre. Die südkalifornische Truppe SUICIDAL TENDENCIES bestiegen die Bühne und gaben sogleich Vollgas. Für mich war es das erste Mal, dass ich die Jungs Live sehen konnte und sie konnten mich mächtig beeindrucken. Vor der Bühne war allerdings bei weitem nicht so viel los wie ich es gedacht hätte. Sehr viele Leute standen bereits vor der anderen Bühne und warteten auf MORBID ANGEL. Mit dem Sound schienen die Veranstalter aber so ihre Problemchen zu haben. Auf der rechten Seite der Bühne war dieser nicht ganz so berauschend. Dennoch machten SUICIDAL TENDENCIES mächtig Stimmung. Zu Songs wie "Join The Army" und "War Inside My Head" stellte sich auf nahezu dem gesamten Festivalground ein synchrones Kopfnicken zu dem wahnsinnigen Groove ein. Schlagzeuger Eric Moore zeigte sich von seiner besten Seite und posierte was das Zeug hielt. Wie dieser Kerl an den Drums abgeht ist unfassbar. Stetig wirbeln die Drumm-Sticks umher und fliegen durch die Gegend. Definitiv ein Gig der in Erinnerung bleiben wird. (Sebastian)

Morbid Angel (14:30 Uhr, Black Stage):

MORBID ANGEL haben sich in den letzten Jahren sehr rar gemacht. Aber nun mit dem neuen Album "Illud Divinum Insanus" geht es auch mal wieder ab auf die Bühne. Bei dem Auftritt in Wacken machten die Herrschaften auch erstmal einen etwas ungeübten Eindruck. Die Performance verbesserte sich erst im Laufe des Gigs. Gleiches gilt auch für den Sound der teilweise einen etwas vom Winde verwehten Eindruck machte. Bei der Songauswahl ging die Death Metal Legende kein Risiko ein. Klassiker wie aktuelles Zeug wechselten sich ab. Wobei Songs wie "Immortal Rites", "Maze Of Torment", "Angel Of Disease" oder auch "CHapel Of Ghouls" bessere Reaktionen einfuhren als Stücke der Marke "Existo Vulgoré", "Nevermore" oder auch "I Am Morbid". Ordentlicher Gig, aber gerade was den Bewegungsdrang angeht, noch Raum für Verbesserungen. (Tutti)
Morbid Angel
Van Canto (14:30 Uhr, Party Stage):

VAN CANTO stürmten auf die leere Bühne und wurden direkt von der tobenden Menge mit Beifall empfangen. Es ging dann auch direkt mit "Lost Forever" los. Nach einer kurzen Ansprache ging es dann mit "Whichmaster" weiter. Das Publikum klatschte begeistert zur Musik mit. Am Ende des zweiten Lieds kam dann auch schon die erste von zahlreichen Trinkpausen. Während alle Sänger etwas tranken, um ihre Instrumente fit zu halten, spielte der Drummer mit dem Publikum. Danach ging es direkt weiter mit "One to Ten" und "Rebellion" vom neuen Album "Tribe of Force". Bei "The Bard’s Song" gab es für das Publikum kein Halten mehr. Es wurde lautstark der komplette Song, inklusive des Gesangsunterrichtes für a cappella-Metall, mitgesungen. Während "The Mission" vom neuen Album wurde mal so ganz nebenbei "Master of Puppets" von Metallica eingeworfen und diekt vom Publikum aufgenommen und mitgesungen. Abschließend wurden dann noch "King’s of Metal" und "Fear of the Dark" zum Besten gegeben. Einziges Manko war allerdings, dass die Band ihren Lead-Sänger Philip  wieder haben wollten, nach dem dieser eine Stagedive gemacht hatte. Nun gut mit dem Teilen wäre das eh ein Problem geworden, da es am Ende des Auftritts mehr Leute waren als zu Beginn. (Patrick)

Sodom (15:45 Uhr, True Metal Stage):

Die Jungs von SODOM sind absolute Stammgäste auf dem Wacken Open Air. Auch dieses Jahr waren die Herren am Start, nicht zuletzt auch um die aktuelle Scheibe "In War And Pieces" zu promoten. Gute Scheibe die sich am Stil der alten orientiert und entsprechend gab es auch eine sehr stimmige Setlist. Dazu wie immer eine gut gelaunte Combo die die Songs mit der entsprechenden Spielfreude präsentierte. Also eigentlich alles wie immmer, nur einen Song wie "Ausgebombt" dürften viele wohl vermisst haben.

Setlist Sodom:
- In War And Pieces
- The Vice Of Killing
- Outbreak Of Evil
- The Saw Is The Law
- I Am The Law
- M-16
- Feigned Death Throes
- The Art of Killing Poetry
- Agent Orange
- Blasphemer
- City Of God
- Remember The Fallen
- Stalinorgel / Knarrenheinz / Bombenhagel

(Tutti)
Sodom
As I Lay Dying (17:00, Black Stage):

Mächtig was los auf dem Festivalground als AS I LAY DYING in ihr Set einsteigen. Die Stimmung war bereits bei den ersten Klängen enorm und das Publikum vor der Bühne lief direkt zu Hochtouren auf. Es wurde deutlich mehr Party gemacht als noch kurz zuvor bei SODOM. Auch die Publikumszahl war deutlich  größer. AS I LAY DYING liegen wohl einfach mehr in dem musikalischen Zeitgeist als die alteingesessenen Thrash Ikonen. An jeder Ecke wurde mitgegröhlt und die Metalcorehelden enorm abgefeiert. Mich verwunderte das bei Songs wie "Condemned" oder "Parallels" des Knalleralbums "Powerless Rise" oder "An Ocean Between Us" des gleichnamigen Albums aber keineswegs. Wie immer ein mächtiger Gig der Amis. (Sebastian)

Trivium (18:15 Uhr, True Metal Stage):

TRIVIUM... genau, das ist doch die Band deren Name ich schon so oft gehört habe, mir sie unbedingt mal reinziehen wollte, aber bisher nie dazu gekommen bin. Na dann war das auf dem WACKEN OPEN AIR doch die Gelegenheit meinen ersten persönlichen Kontakt mir der Band zu haben. Und was soll ich sagen? AWESOME! Dieser Gig konnte mich unglaublich mitreißen. Wie verdammt genial sind bitte TRIVIUM? Der Sound hätte perfekter nicht sein können. Die Jungs haben so dermaßen Stimmung gemacht und hatten sichtbar unglaublichen Spaß vor dieser Menschenmenge zu spielen. Frontmann Matthew war das Grinsen einfach nicht mehr aus dem Gesicht zu kriegen. Mit dem an diesem Tag erschienen neuen Album "In Waves" präsentierten die Amis ein Brett, dass nicht von dieser Welt war. Jeder einzelne Song ging sofort ins Ohr und war von Anfang bis Ende mit einem roten Faden durchzogen. Es war mein erster Kontakt mit der Band und dennoch hatte man ständig das Gefühl sie schon ewig zu hören. Die harmonischen Parts, die enorm genialen Soli, es passte von Anfang an eigentlich alles. Dass das nicht nur mir so ging konnte man problemlos an dem mächtigen Circle Pit feststellen, der vor der Bühne tobte. Für mich ist eindeutig klar, dass ich TRIVIUM definitiv näher unter die Lupe nehmen sollte und sie unbedingt wieder Live sehen muss. (Sebastian)

Heaven Shall Burn (19:30 Uhr, Black Stage):

Der Wackener Freitag schien wohl ein wenig im Zeichen des Cores zu stehen. So gaben sich auch HEAVEN SHALL BURN wieder einmal die Ehre dem Festival ordentlich Feuer unterm Arsch zu machen. Die Thüringer Truppe hat sich in all den Jahren zu einer absoluten Institution des Metalcores entwickelt und das sollte man an diesem herrlichen Festival Tag sofort zu spüren bekommen. Mit "Profane Believers" des "Deaf To Our Prayers" Albums starteten die Jungs wuchtig in ihr Set ein. Sogleich wird mir wieder klar, warum HSB so weit oben stehen. Was diese Truppe immer und immer wieder auf die Beine stellt ist einfach der Wahnsinn. Die Stimmung ist direkt auf dem Hochpunkt und es rappelt an jeder Ecke. Da eine Wall Of Death auf diesem Wacken nicht erwünscht ist fordert Frontmann Marcus Bischoff als Ersatz einen riesigen Schweine-Pogo. Sein Wunsch wird selbstverständlich wie immer erhört und ein schon fast HSB typischer riesiger Circle Pit bringt seine Zerstörungswut vor die Bühne. Bei weiteren Tracks wie "Forlorn Skies" oder "Endzeit" des Knülleralbums "Iconoclast" verwundert es aber sicherlich niemanden mehr, dass ordentlich die Post vor der Stage abgeht. Mit perfektem Sound im Gepäck rappeln sich die Thüringer durch ihr Set und veranstalten ein wahres Metalcore-Fest. (Sebastian)

Morgoth (19:30 Uhr, Party Stage):

Die 20 Jahre "Cursed" Jubiläumstour geht weiter. Die nächste Station war das Wacken Open Air. Bei der Setlist gab es keine Überraschung und sie glich der vom Rock Hard Festival. Also alle Klassiker an Bord. Leider waren nicht alle Fans an Bord, denn besonders auf der rechten Seite vor der Party Stage war noch reichlich Platz. Auch beim Stageacting gab es keine Überraschung, Sänger Marc Grewe einmal mehr überall zu finden, während sich der Rest erdverwachsen zeigte. Wegen der nach wie vor saustarken Setlist mal wieder eine lohnenswerte Vorstellung.

Setlist Morgoth:
- Body Count
- Exit To Temptation
- Travel
- Resistance
- Suffer Life
- Under the Surface
- Burnt Identity
- Sold Baptism
- Pits of Utumno
- Isolated
- White Gallery

(Tutti)
Morgoth
Judas Priest (20:45 Uhr, True Metal Stage):

JUDAS PRIEST zeigten anschließend wie man als altgediente Band den jungen zeigt wo der Hammer hängt. Rob Halford wirkte anfangs bewegungstechnisch ein wenig steif, aber das legte sich schnell. Zudem war die 135-minütige Show mit Klassikern wie "Heading Out To The Highway", "Starbreaker", "Night Crawler" "Turbo Lover" gespickt und das alles bei einem glasklaren Sound. Es stimmte hier wirklich alles. Sogar "Hell Bent For Leather" gab der Metalgod vom Motorrad aus zum besten. Nichts hat gefehlt. Scheinbar auch kein Besucher, denn die Menschenmasse vor der True Metal Stage war schon gewaltig. Und die feierte die Briten nach allen Regeln der Kunst ab. "Breaking The Law" bspw. wurde komplett vom Publikum alleine gesungen. Absolut top!

Setlist Judas Priest:
- Rapid Fire
- Metal Gods
- Heading Out To The Highway
- Judas Rising
- Starbreaker
- Victim Of Changes
- Never Satisfied
- Diamonds & Rust (Joan Baez-Cover)
- Dawn Of Creation
- Prophecy
- Night Crawler
- Turbo Lover
- Beyond The Realms Of Death
- The Sentinel
- Blood Red Skies
- The Green Manalishi (With The Two Pronged Crown) (Fleetwood Mac-Cover)
- Breaking The Law
- Painkiller
-----------------------
- Electric Eye
- Hell Bent For Leather
- You've Got Another Thing Comin'
-----------------------
- Living After Midnight

(Tutti)

Triptykon (23:15 Uhr, Black Stage):

Zu so später Stunde war es ganz genau die richtige Zeit sich von TRIPTYKON in ihren Bann ziehen zu lassen. Die dunkle, düstere Atmosphäre, die die Band rund um Thomas Gabriel Fischer auf die Beine stellte war genau das richtige um von JUDAS PRIEST noch einmal runter zu kommen. Die schwermütigen Riffs prasselten auf einen ein und wussten ganz genau einen in ihren Bann zu ziehen. All zu viele Besucher waren leider nicht für TRIPTYKON geblieben. Ein riesiger Schwall von Menschen verzog sich kurz vor dem Gig bereits vom Festivalgelände und nur die Front der Bühne war gut besucht. Nach den ersten Songs für mich völlig unverständlich, denn nach kürzester Zeit versetzten TRIPTYKON einen in wahre Trance. Wirklich viel wurde von dem Debütalbum gar nicht geboten. Lediglich der zweite Track des Sets "Goetia" und der Abschluss "The Prolonging" sind mir hiervon im Gedächtnis geblieben. Sicherlich sehr zur Freude der anwesenden CELTIC FROST Fans, denn aus dieser Ära wurde deutlich mehr präsentiert. So gab es gleich zu Beginn mit "Procreation (Of The Wicked)" einen wahren Klassiker auf die Mütze. Aber auch Songs wie "Circle Ot The Tyrant" oder "Babylon Fell" wussten ordentlich mit zu reißen. Ein absolut beeindruckendes musikalisches Brett, wenn auch die Bühnenpräsenz vielleicht nicht so unglaublich ergiebig ist. Fischer machte keinerlei Ansagen, stattdessen wurde Song an Song einfach gnadenlos durchgerockt. (Sebastian)

Skindred (23:55 Uhr, W.E.T. Stage):

Oh my fucking god!!! Was zur Hölle war das bitte für ein Gig? Bereits bevor SKINDRED überhaupt die Bühne betraten war die W.E.T. Stage gerappelt voll und die Stimmung schon vor den ersten Klängen auf einem wahnsinnigen Hochpunkt. Die Meute war schlichtweg extrem scharf darauf die Reggae-Metalheads abzufeiern. Laute SKINDRED Rufe beschallten das Zelt und nach einiger Verspätung betraten die Waliser die Bretter. Mit "Stand For Something", dem Opener des Vorgängeralbums "Shark Bites And Dog Fights", starteten die Jungs in ihr Set und für das Publikum gab es bereits kein Halten mehr. Einen solchen Gig habe ich bisher einfach nicht erlebt. Fronter Benji Webbe hatte seine Zuschauer pervers unter Kontrolle. Sobald er etwas verlangte wurde es ohne Widerworte ausgeführt. Sei es, dass wirklich das komplette Zelt nach rechts oder links hüpfen sollte, die Fäuste nach oben gehen sollte oder was auch immer. Die komplette W.E.T. Stage, von vorne bis hinten, war am Start. Selbst nach der Ansage "Do the robot for me" stand das prall gefüllte Zelt da und tanzte den Roboter. Wahnsinn!!! Zu Knüllertracks des "Roots Rock Riot" Albums wie "Rat Race" oder "Destroy The Dancefloor" ging ordentlich der Punk ab. SKINDRED haben an diesem Abend eine perfekte Show abgeliefert und dieser Abend wird sicherlich auch ihnen im Gedächtnis bleiben. Einfach eine abgefuckt wahnsinnige Party! (Sebastian)

Samstag, 06.08.2011

Moonsorrow (12:00 Uhr, Black Stage):

Um den Samstag zu eröffnen gab es direkt mal Pagan Metal vom feinsten. Zu so früher Stunde sind MOONSORROW vielleicht nicht unbedingt jedermans Sache, das tat der bereite guten Stimmung aber keinen Abbruch. Die Finnen zementierten mit Stücken wie "Tähdetön", "Kylän Päässä", "Kivenkantaja", "Sankaritarina", "Köyliönjärven Jäällä (Pakanavedet II)" einmal mehr ihre Spitzenposition in dem Genre. Technisch einwandfrei und offensichtlich schon hellwach heizten sie der Menge ordentlich ein. Die hätte übrigens ruhig noch etwas zahlreicher vor der Black Stage erscheinen dürfen. Aber im Gegensatz zur Band waren viele wohl noch nicht so wach. (Tutti)
Moonsorrow
Kataklysm (14.00 Uhr, Black Stage):

14:00 Uhr Black Stage. Auftritt KATAKLYSM. Und was für einer... Es rappelte direkt los mit "Push the Venom". Von Anfang an ging die Menge direkt mit. Was nicht zuletzt am astreinen Sound lag, den es von Anfang an gab. Kurz nach Beginn des Auftritts entstand dann auch der erste Mosh Pit. Weiter ging’s mit "Prevail", "Illuminati". Leider wurde der Sound während dem Auftritt etwas schlechter da der Ton vom Wind weggetragen wurde. Dies spiegelte sich auch in der Stimmung der Menge wieder, da diese etwas verhalten wurde und sich zurück hielt. Dies wurde schnellstmöglich von den Technikern behoben und als der Sound wieder einwandfrei war, rief Maurizio Iacono die Menge bei "As I Slither" zum Security-Stresstest auf und forderte zum Crowdsurfing auf, was natürlich direkt von der Menge umgesetzt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war dann die Menge auch wieder voll dabei und rastete bei "Edge of the World" wieder aus. Zu guter Letzt forderte Maurizio Iacono bei "Angels weeping the dark" zwei Mosh Pits zu machen. Das Publikum folgte und nach dieser Aktion verabschiedeten sich Kataklysm von der Bühne und ließen ein zufriedenes Publikum zurück. (Patrick)

The Haunted (14:00 Uhr, Party Stage):

Viele der auf dem Festival anwesenden Thrasher hatten sich sicherlich den Auftritt von THE HAUNTED markiert. Aber einige davon dürften dann doch eher enttäuscht gewesen sein. Die Schweden sind einfach nicht mehr das was sie mal waren. Mit einer eher lahmen Performance und einer Songauswahl die ein paar interessante alte Songs vermissen ließ macht man sich nicht so schnell Freunde. Wer die Herren verpasst hat, der hat irgendwie doch nichts verpasst. (Tutti)
The Haunted
Onslaugth (14:00 Uhr, Bullhead-City):

Bereits um 14 Uhr durfte sich die Thrash-Gemeinde ihre Hände reiben und sich vor der Stage des Bullhead City Wrestling Zelts versammeln. Erstaunlicherweise war der Andrang allerdings bei weitem nicht so groß wie beispielsweise bei KVELERTAK. Die Vorfreude der Fans war jedoch groß und so schallten laute ONSLAUGHT Rufe durch das Zelt. Kurz darauf versüßen mächtige Gitarrenwände bereits die Anwesenden und vor der Bühne beginnt sogleich die Mähnenschlacht. ONSLAUGHT präsentierten ein amtliches Brett. Song an Song gaben sie Gas ohne Ende und verzückten mit Tracks wie "The Sound Of Violence", "Metal Force" oder "Burn" die Matte schwingenden Zuschauer. Ein perfekter thrashiger Start in den letzten Tag des Wacken Open Airs! (Sebastian)

Torture Squad (14:45 Uhr, W.E.T. Stage):

Den fast direkten Thrash Vergleich mit The Haunted haben TORTURE SQUAD locker für sich entscheiden können. Songs der Marke "Pandemonium" oder auch "Chaos Corporation" machen einfach Spaß. Vor allem wenn sie mit soviel Energie rübergebracht werden. Das Zelt der W.E.T.-Stage war zwar nur zu einem Drittel gefüllt. Die Anwesenden feierten die Brasilianer aber ab und die hatten sich das verdient. Die Spielzeit von gerade mal 30 Minuten war hier definitiv zu kurz. (Tutti)
Torture Squad
Dir En Grey (15:00 Uhr, True Metal Stage):

Einmal mehr beehrten die Japaner von DIR EN GREY das WACKEN OPEN AIR und durften sogar zur mittäglichen Stunde die große True Metal Stage besteigen. Wirklich viele Leute konnte die Truppe leider nicht direkt vor die Bühne ziehen. Die meisten ließen sich weiter hinten nieder und betrachteten den Gig eher aus der Entfernung. Als die ersten Klänge, der doch eher ungewöhnlichen Mucke, über den Platz schallern steht so einigen Leuten ein absolutes "WTF" ins Gesicht geschrieben. Doch die dargebotene Leistung war wieder einmal atemberaubend. Mit einem perfekten Sound preschte die Truppe nach vorne und brachte ordentlich Stimmung. Dennoch war die Resonanz nicht wirklich berauschend. Vor der Bühne stellte sich nicht sonderlich viel Bewegung ein. Doch das schien DIR EN GREY nicht zu sehr zu stören, sondern gab wohl eher einen Anreiz weiter Gas zu geben. Die Jungs lieferten ein energiegeladenes Set, das in meinen Augen definitiv mehr als zufrieden stellend war. (Sebastian)

Iced Earth (17:30 Uhr, True Metal Stage):

Was zur Hölle ist denn bitte aus dem guten alten Heavy-Metal geworden? Da spielt eine absolut atemberaubende, aus dem Metal nicht weg zu denkende, Band wie ICED EARTH und vor der Bühne ist in der Relation sau wenig los. Problemlos kann man sich in die vordersten Reihen stellen und der wahnsinnigen Stimme von Matthew Barlow lauschen. Mit Songs wie "Violate", "I Died For You" oder "The Hunter" meines all time favourite albums "The Dark Saga" konnten mich die Amis absolute in Verzückung versetzen. Die Stimme von Matthew Barlow ist einfach phänomenal! Für mich war es das erste Mal, dass ich die alteingesessenen Hasen Live sehen durfte und ich war von grundauf begeistert. Es schien einfach alles zusammen zu passen. Die Bühnenpräsenz, die Stimmung in den ersten Reihen, der Sound. Ein absolut fabelhafter Gig den die anwensenden WACKEN Besucher genießen durften. Mit weiteren Schmankerln wie "Last December" der "Burnt Offerings", "Jack" der "Horrorshow" oder "Prohecy" der "Something Wicked This Way Comes" präsentierten sich ICED EARTH mit einem absolut fabelhaften Set. Die Jungs würde ich mir definitiv wieder anschauen! (Sebastian)

Shining (17:30 Uhr, W.E.T. Stage):

Irgendwann muss man sich an so einem Wochenende auch mal was abgefahrendes antun und da kamen SHINING gerade recht. Diese Norweger darf man aber nicht mit den schwedischen Blackies verwechseln. Die Norweger fabrizieren einen Mix aus Jazz und Black Metal wie er obskurer kaum sein könnte. Das hat teilweise schon was von Free Jazz. Die Songs sind dabei kaum nachvollziehbar und länger als die 30 Minuten wie an diesem Spätnachmittag kann ich mir sowas einfach nicht antun. Das geht wohl einigen so, denn das Zelt der W.E.T.-Stage war nicht mal zu einem Drittel gefüllt. Fazit: Interessant, aber muss ich nicht nochmal haben. (Tutti)
Shining
Skeletonwitch (18:25 Uhr, W.E.T. Stage):

Obwohl das Zelt, in dem die W.E.T. Stage aufgebaut ist, spärlich besucht war, haben SKELETONWITCH direkt mit ihrem ersten Song "Upon the Wings of black" Druck von Anfang an gemacht. Nach diesem schnellen Start ging es genauso intensiv und temporeich weiter. Es folgten in extrem kurzen Abständen und ohne große Ankündigung "Crush beond Dust", "Reduced To The Failure Of Prayer" und "Beyond the Permafrost". Während des Auftritts entstanden immer wieder kleinere Mosh Pits und selbst die Securitymitarbeiter konnten sich dann ein schwaches Mitnicken mit dem Kopf nicht verkneifen. Als Abschluss sprang Chance Garnett der Sänger der Band von der Bühne und bedankte sich bei jedem für die Unterstützung. Was Skeletonwitch in 30 Minuten abgeliefert hatten, schafft so manch bekanntere Band nicht in 60 Minuten. Wer die Gelegenheit hat sich Skeletonwitch live anzuschauen und auf eine Mischung aus Black- und Thrashmetal steht, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. (Patrick)

Vreid (18:45 Uhr, Party Stage):

Wenn ich mir VREID so während eines Gigs ansehen, habe ich den Eindruck die langweilen sich ein wenig auf der Bühne. Klingt nicht gerade nach einer beeindruckenden Show und das war sie auch nicht. Dabei hatten die Norweger noch reichlich Pyros und Nebel im Gepäck. Stücke der Marke "Fire On The Mountain", "Raped By Light", "Speak Goddamnit", "Wrath Of Mine", "Jarnbyrd" und "The Others & The Look" sind auch gar nicht mal schlecht. Die Band steht aber auch nach einigen veröffentlichten Alben qualitativ immer noch im Schatten der genial Vorgängerband Windir. (Tutti)
Vreid
Avantasia (20:00 Uhr, True Metal Stage):

Vor gerade einmal drei Jahren beehrte Tobias Sammet mit AVANTASIA schon einmal das WACKEN OPEN AIR und wusste mit dem damaligen Gig einfach zu verzaubern. 2011 sollte sich dieses Spektakel wiederholen und die dargebotene Leistung stand der damaligen definitiv in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Die Ansagen von Sammet waren bei weitem nicht so nervtötend wie noch vor drei Jahren. Dieses Mal wurde nicht über die Frau mit dem längsten nicht-Penis der Welt oder den Gitarristen mit dem längsten Penis der Welt die Zeit verschwendet. AVANTASIA legten einen energiegeladenen Start hin und rockten sogleich amtlich. Einfach Wahnsinn diesen ganzen extrem begnadeten Musikern bei der Arbeit zu zusehen. Ihnen stand eine enorme Freude ins Gesicht geschrieben, welche einfach komplett mitreißen konnte. Ich habe selten gesehen, dass Leute mit diesem Bekanntheitsgrad und extremer Routine noch so viel Freude auf der Bühne haben. Allein dieses Animationstalent Tobias Sammet ist ein Thema für sich. Seine meist sympathische Art, sein dauerhaftes Lächeln und die Energie, die dieser Kerl auf die Bühne bringt infiziert immer wieder aufs Neue. Dem zahlreichen Publikum ging es sichtlich gut ab und so wurden AVANTASIA wieder einmal zu Recht vollkommen abgefeiert. Ich hätte kaum geglaubt, dass der 2008er Gig zu toppen wäre, doch sie konnten tatsächlich die Messlatte halten. Atemberaubend, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. (Sebastian)

Kreator (21:45 Uhr, Black Stage):

KREATOR brauchen nicht viel um total abzuräumen. Einfach ein paar starke Songs (davon haben die Essener ja reichlich) und der Rest passiert fast von alleine. So war es auch in Wacken. Die Thrasher wurden total abgefeiert ohne das sie groß etwas anders gemacht haben als sonst auch. Dabei konnten sie sich sogar leisten auf einen Klassiker wie "Extreme Aggressions" zu verzichten. Die Bühne wurde wieder in rotes Licht und Nebel getaucht und im Hintergrund sorgte eine große Videowand für visuelle Unterstützung. Alles nicht sehr spektakulär, aber es funktioniert. Immer wieder top und bestimmt einer der Top 5 Gigs des gesamten Festivalswochenendes.

Setlist Kreator
- Choir of the Damned
- Hordes of Chaos (A Necrologue For The Elite)
- Warcurse
- Endless Pain
- Destroy What Destroys You
- Voices Of The Dead
- Enemy of God
- Phobia
- Reconquering The Throne
- The Patriarch
- Violent Revolution
- Betrayer
- Flag of Hate
- Tormentor

(Tutti)

Motörhead (23:00 Uhr, True Metal Stage):

Faster, hader, louder. Getreu ihrem Status als lauteste Band der Welt, haben MOTÖRHEAD der Menge am Samstagabend extrem laut eingeheizt. Trotz anfänglicher Tonprobleme bei der Lautstärke des Gesangs, die schnell behoben worden sind, nahm der Ansturm der Leute kein Ende. Mit alten Titeln wie "You know me", "The Travelers", "Ace of Spades" aber auch Songs von der neuen Platte "The Wörld is Yours" wie "Get back in Line" und "I know how to Die" haben die alten Briten der Menge ordentlich eingeheizt. Zwischendurch gab es noch ein Gitarren- und ein Drumsolo der Herren Philip Campbell und Mikkey Dee mit dem sie bewiesen haben, das sie noch nicht zum alten Eisen gehörten. Einzige Wehmutstropfen waren der Regen, der zum Schluss eingesetzt hat und der etwas zu intensive Bass, der den Gesang von Lemmy übertönt hat. Aber was wären Mötorhead ohne Bass? Eben sie wären nicht Mötorhead. Alles in allem ein gelungener Auftritt des britischen Trios. (Patrick)

Eläkeläiset (00:30 Uhr, Party Stage):

Es war ja so klar, dass es bei der Band auf die ich mich am meisten gefreut habe, fast durchgehend regnen würde. Dennoch war der Platz vor der Party Stage gut gefüllt und ELÄKELÄISET wurden amtlich abgefeiert. Was aber auch kein Wunder ist, denn das was die Finnen dort zu vorgerückter Stunde ablieferten war schlichtweg erstklassig. Dort passierte einfach was auf der Bühne. Angefangen dabei wie Onni Waris auf dem Tisch stehen Keyboard mit dem Fuß spielt oder selbiges mit einem gezielten Schlag gegen den Tisch in tausend Teile zerlegte. Oder auch wie Kristian Voutilainen das vielleicht schlechteste Drumsolo der Musikgeschichte hinlegte. Wie Basser Martti Waris über den Tisch divte war auch sehenswert, ebenso wie seine beiden Ausflüge mit der Violine rennend durch das Publikum. Natürlich gab es auch einiges auf die Ohren. Humppa vom feinsten bei Songs wie "Humppamalli", "Soramonttuhumppa", "Sorvarin Humppa" (dem Lemmy gewidmet) "Herra Kekkonen", "Lisää Humppaa" und zum Abschluss das grandiose "Humppalaki". Tolles Programm, aber der Klassiker "Humppaa Tai Kuole" wurde definitiv vermisst. (Tutti)
Eläkeläiset
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