Wenn der August schon etwas fortgeschritten ist, heißt es wieder Burgfolk im Schloss Broich. Ein interessantes, abwechslungsreiches und zudem hochklassiges Billing sorgte für reichlich Publikum. Am ersten Tag strömten gut 1400 Besucher in den Schlosshof, am Samstag waren es dann sogar 1700. Bei gutem Wetter gab es, bis auf ein paar technische Probleme wieder ein gelungenes Festival. (Tutti)

 

Freitag, 19.08.2011

Feuerseele:
Auch in diesem Jahr öffnen sich die Tore des Schlosses Broich wieder im Spätsommer zum Burgfolk Festival. Als erste Band im Jahre 2011 betraten FEUERSEELE die Bühne. Sie spielten einen guten Set und das Publikum ging auch direkt gut mit. Mit "Erntezeit" spielte die Band auch einen neuen Song, der bisher noch nicht erschienen ist. Zum Schluss hin durften sie sogar noch eine Zugabe spielen, was für einen Opener eines Konzert schon recht selten ist, was aber aussagt wie gut sie gefallen haben. (Willy)
Feuerseele
Heidevolk:
Am Freitag ging es Schlag auf Schlag. Da gibt es keine Zeit für das Publikum sich zu erholen. Als nächstes traten nun die Niederländer HEIDEVOLK auf die Bretter der Bühne. Sie rockten gut ab und sangen ausschließlich in ihrer Heimatsprache. Was sie aber nicht störte das Publikum mit einzubeziehen und so machte es euphorisiert, von der guten Darbietung der Band, mit. Heidevolk begeistern voll und dürfen sehr gerne in den nächsten Jahren wiederkehren. Da ich leider kein Niederländisch kann weiß ich nur das sie "Het Bier Zal Weer Vloeien" gespielt haben, mehr habe ich leider nicht erkannt. (Willy)
Heidevolk
Rapalje:
Es ging weiter mit einer weiteren Niederländischen Band. Jetzt wurde es wieder ruhiger was dargeboten wird. RAPALJE gefallen mir live sehr gut. Mit Coverversionen wie z.B. "Crown Of The Rings" oder "Whiskey In The Jar" hatten sie auch ursprünglich rockigere Nummern mit dabei, die sie auf ihre ganz eine Art und Weise nachspielen. Dabei vergaßen sie aber auch ihre eigenen älteren Songs nicht. Alles im allen ein begeisterter Auftritt der ruhig noch länger hätte gehen können. (Willy)
Rapalje
Eluveitie:
ELUVEITIE durften nochmal wiederkommen und diesmal mit einer vernünftigen Show - ELUVEITIE pur, ganz ohne Experiemente. So waren dann auch die Fans zufrieden und feierten die Schweizer entsprechend ab. Zwischendurch gab es sogar einen amtlichen Moshpit und sowas ist für das Burgfolk sicher nicht selbstverständlich. Kein Wunder also auch das die Band am liebsten noch länger gespielt hätte. Gegen 22:45 Uhr musste dann aber wegen der Anwohner Feierabend sein. (Tutti)
Eluveitie
Samstag, 20.08.2011

Cumulo Nimbus:
Den zweiten Tag dürfen CUMULO NIMBUS eröffnen. Um 13 Uhr ist der Schlosshof leider nicht mal zur Hälfte gefüllt, das fast schon traditionelle Problem eines Openers. Auch wenn Songs wie "Totensonntag", "Wilder Reigen" und "Englischer Tanz" eher ruhig ausgerichtet sind kann die Band durchaus für Stimmung im Publikum sorgen. Der stimmungsvolle Folkrock konnte also zünden und wer meinte ruhig später kommen zu können hat was verpasst. (Tutti)
Cumulo Nimbus
Dunkelschön:
Der Gig von DUNKELSCHÖN begann so gar nicht schön. Wegen technischer Probleme gab es erstmal eine Verzögerung von 10 Minuten. Mit sieben Mitgliedern setzt die Band eher auf Masse, anspruchsvoller wird das ganze dadurch aber nicht. Hinzu kam das sich auch gesangliche Schwächen zeigten. Insgesamt machte die Band die gute Stimmung eher kaputt. Sehr schade! (Tutti)
Dunkelschön
Ignis Fatuu:
IGNIS FATUU gaben dann richtig Gas. Die wollten es wissen und begannen ihren Gig direkt mal drei Minuten früher als geplant ... um dann auch noch vier Minuten später aufzuhören. Das Programm war mit Stücken wie "Stille Wasser", "Wolfszeit", "Illusion", "Neue Ufer", "Nordwind", "Spiel des Lebens" und "Wächter der Nacht", aber auch randvoll. Wenn auch hier das ganze gesanglich noch nicht ganz weit vorne zu finden ist, so gelang es der Band immerhin wieder kräftig für Stimmung zu sorgen. Daumen hoch! (Tutti)
Ignis Fatuu
Omnia:
Mit einem echten Höhepunkt ging es dann weiter. OMNIA präsentierten sich in neuer Besetzung dem Mülheimer Publikum. Keine Änderung bei der Qualität, die Band ist nach wie vor top und im Bereich Paganfolk ganz weit vorne. Kein Wunder also das die Band wieder mal abgefeiert wurde und auch eine Zugabe spielen durfte. Sympathisch kam auch Frontmann Steve wieder rüber dessen Ansagen auf Deutsch teils unfreiwillig komisch wirken. Stark! (Tutti)
Omnia
The Real Mc Kenzies:
Dann wurde es Zeit für THE REAL MC KENZIES. Die Band kommt inhaltlich eher bierselig, partytauglich daher und musikalisch geht es in die Richtung Folkrock. Also alles sehr stimmungsvoll und entsprechend war mal wieder Party angesagt. Die Kanadier gaben jedenfalls ordentlich Gas und entpuppten sich als Gewinn für das Festival. (Tutti)
Real Mc Kenzies
Fiddler's Green:
Auch sehr schön anzuhören sind die Jungs von FIDDLERS GREEN. Sie spielten ebenfalls nicht zum ersten Male in Mülheim, was aber auch gut so ist. Sie begeistern immer wieder aufs neue mit ihre Spielfreude und schönen Songs. Dabei sind sie sehr abwecklungsreich zwischen etwas ruhiger und rockigeren Nummern, die aber allesamt gut ankommen. Zwischendurch spielten sie dann auch mal ein instrumentales Stück. Sehr schön was sie hier boten, weiter so. (Willy)
Fiddler's Green
Haggard:
HAGGARD mal wieder in Mülheim und wie bei so vielen Auftritten auch hier mal wieder mit reichlich Problemen. 13 Leute auf der Bühne geht einfach nicht ohne Komplikationen. Als das Rock-Orchestern schließlich loslegte lag man bereits über eine Stunde hinter dem Zeitplan. Das ging natürlich auch auf Kosten der Spielzeit die einfach gekürzt werden musste. Songs wie "In des Königs Hallen", "Origin Of A Crystal Soul", "Sleeping Child", "Tales Of Ithiria", "The Observer" und "Awaking The Centuries" sind über jeden Zweifel erhaben. Musikalisch wieder top aber die ewigen Probleme nerven. (Tutti)

Haggard

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