Ein Prosit der Gemütlichkeit! GWAR sind in der Stadt und laden zu einem Fest des guten Geschmacks. GWAR, eine Bastion der Moral in unmoralischen Zeiten, eine uneinnehmbare Festung des Anstands... NOT! Wenn GWAR an die Tür klopfen, dann ist Party angesagt! Moralapostel, Konservative jeglicher Art, versperrt die Tür von innen, zieht euch euren Regen-Poncho über den Schädel und hofft, dass es schnell vorüber ist. Alle anderen: weißes Shirt an und ab zur Party des Jahres!!

 

Nie sieht man so viele Weißgekleidete auf einem Metal Konzert wie bei GWAR, und nie sieht man danach keinen einzigen, der noch weiß gekleidet ist ;-) Die Amis machen seit über 25 Jahren die Szene unsicher, touren die ganze Welt und sind nun wieder in Saarbrücken angekommen, let's get it on!

Vorher wärmen die lokalen DEVILTRAX die noch überschaubare Menge in der Garage auf. Ihr moderner, heftig groovender Metal ist gut gespielt und reizt die Zuschauer zumindest zum Höflichkeitsapplaus. Beachtlich ist der gute Sound der Jungs, die wissen, wie sie mit ihren Amps umgehen müssen, dafür Daumen nach oben! Ansonsten ist eine Vorband hier von recht geringer Bedeutung, da man heute eh nicht für die Musik gekommen ist...

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„Wie, die machen auch CDs?“, könnte einem fast in den Sinn kommen, denn musikalisch kennt man landläufig von GWAR keinen einzigen Song. Was man aber genau weiß, ist, dass man nirgends so eine abgefuckte Show bekommt wie vor der Bühne der Amis. Gegen GWAR werden LORDI zur Witzfigur, wobei musikalisch interessanterweise kein großer Unterschied besteht zwischen den beiden, denn GWAR wissen absolut, etwas mit ihren Instrumenten anzufangen. Was dabei herauskommt, ist eine Mischung aus Punk, altem Hardcore und Thrash Metal, allerdings am Ende des Tages durchaus belanglos. Was zählt, ist die Show und nichts al die Show! Die Jungs könnten auch Roy Black covern, so lange mindestens eine Fantastilliarde Liter buntes Wasser verspritzt wird!
Die 300-400 (geschätzt) Verrückten vor der Bühne machen Lärm wie 1000, als die massiven Kostüme, in denen tatsächlich echte Menschen stecken, die Bühne betreten, da können andere Bands nur von träumen...
Es wird im Laufe des Konzertes auch immer dann etwas ruhiger im Volk, wenn außer der Musik nicht mehr geboten wird. Glücklicherweise ist der Gig von 1 bis 1,5 Stunden vollgepackt mit Showeinlagen, die sich gewaschen haben. Ein größeres, intensiveres und kompromissloseres „FUCK YOU!“ als von GWAR hat man noch nie gesehen. Da kann Herr Mayonnaise mit seinem „Fuck you, bring mich doch für den Metal um ey, fuck you, ich will doch mit dem DIO Tribut kein Geld verdienen, fuck you, der war doch mein bester Freund, fuck you, jeder der uns scheiße findet ist kein Metal, fuck you...“ mal ganz gepflegt kacken gehen...

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Back to business: GWAR muss man einfach gesehen haben, diese Ansammlung von schlechtem Geschmack, die brutale Niederschlagung jeglicher Tabus und die völlig niveaulosen Sexgebahren sind einfach Unterhaltung pur! Nach dem Konzert sieht man völlig durchnässte, in grün + roter = braun eingehüllte, grinsende Gesichter. Welche Band kann ihr Publikum sonst mit buntem Wasser aus Gummischwänzen, abgetrennten Köpfen, oder Brustkörben völlig nass machen und wird dafür in höchstem Maße bejubelt? Richtig, niemand!

„The only reason I'm here is to jerk off“ verkündet Jesus-Hitler freizügig, bevor seine Gummieier bis zum letzten Tropfen leer gemacht werden und er Platz für Ratzinger, den Nazi-Pope macht, der sich etwas verspätet, weil „he's busy butt-fucking a child“. Hier wird alles gebrochen, Niveau, Tabu und vor allem miese Laune! Frau Jenal hätte ihren Spaß! Aber die Dame ist nicht da, will schließlich nicht feucht werden ;-)

GWAR sind ein Erlebnis! Was soll man mehr sagen, absolut großartige Unterhaltung der anderen Art. Wer's scheiße findet, der soll nicht hingehn! Die, die da waren, sind bunt und glücklich nach Hause gegangen! (Bernie)
Fotos von Maximilian Hofmann (www.bx-foto.de)

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