| Megadeth + Sonic Syndicate (20.06.2007, Karlsruhe) |
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Was für eine Geschichte haben MEGADETH nur hinter sich...
An SONIC SYNDICATE lag der Temperaturanstieg allerdings nicht. Auch wenn die sehr ansehnliche Bassistin wohl den ein oder anderen Mann zum schwitzen gebracht hätte, wenn die Temperatur ihr nicht zuvor gekommen wäre, schnatzes Mäsel, man muss es einfach erwähnen! Die junge Truppe war einfach zu modern für diesen Abend. An der spielerischen Leistung gab es nichts zu mäkeln, wenn die Jungs mit dem Mädel auch nicht gerade Progressive Metal spielen, konnte man schon verstehen, warum die Band den Contest gewonnen hat. Eine Trend-perfekte Mischung aus IN FLAMES - modernem schwedischen Metal, ein Haufen Metalcore und zwei Sänger, die sich beim Shouten, Kreischen und Clean Gesang abwechseln. Alles nicht wirklich neu und bei Leibe nichts Besonderes und für diesen Abend vor allem etwas unpassend, was man an den lauten „MEGADETH“ Rufen auch schnell zu hören bekam. Aber zugestehen muss man den jungen Leuten, dass sie ihre Sache sehr gut gemacht haben, ein paar sehr nette Refrains komponiert haben und mit der Hilfe von Nuclear Blast auch ihren Weg machen werden. An diesem Abend gab es aber weitaus wichtigeres…
Denn da kann die Bassistin der Vorband noch so schnuckelig und sexy sein, wenn die Lichter ausgehen und das Intro zu „Sleepwalker“ ertönt, brodelt die Halle und 1500 Menschen warten auf einen einzigen Vor ein paar Jahren noch wäre ein Großteil der älteren Fans mit deutlicher Skepsis ins Konzertvergnügen gegangen, war doch die Performance so sehr abhängig von den Launen des Rotschopfs. Heute allerdings, und man kann es nicht verleugnen, seit der Herr seinen Herrn in Jesus Christus Superstar gefunden hat, kann man sich wieder hundert prozentig auf ein MEGADETH Konzert freuen. Dementsprechender Jubel brach aus, als Mustaine zu den ersten Akkorden von „Sleepwalker“ in typisch lockerem Gang ins Scheinwerferlicht trat. Wow, MEGADETH, das ist ein Gefühl, dass man heute in der Fülle von Konzerten und Veröffentlichungen nicht mehr oft genießen kann. Eine der ganz großen Bands, die wahrlich Musikgeschichte geschrieben hat, live zu sehen, das ist immer noch etwas Besonderes! Wenn auch die Mannschaft hinter dem Chef komplett ausgetauscht wurde, hätte man keine bessere Entscheidung treffen können. Die Drower Brüder waren tight wie Presswurst, Glen glänzte an der Gitarre mit absolut perfektem Spiel, wenn er auch irgendwie nicht das strange Charisma eines Marty Friedman hat. Neu – Basser Steve Lomenzo entpuppte sich als Rampensau par Excellence und feuerte die Menge stetig an.
Doch alle Augen sind auf den Mann in der Mitte gerichtet! Dave ist einfach Dave, der neue Dave, der Jesus – Dave, der wieder zurück gefunden hat zu alter Stärke, was „United abominations“ einsdrucksvoll beweist. Aber auch live sind
Das neue „You never walk alone“ gehört zwar nicht zu den besten Songs des Albums, von dem neben „Sleepwalker“ und besagten Song noch „Washington is next“ und „Gears of war“ gespielt wurden, knallte aber wie alle anderen Songs knackig aus den Boxen und stellte jeden einzelnen Anwesenden zufrieden. Setlist Megadeth:
Sleepwalker
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