ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET haben 2006 eine wahre Festival Reihe hingelegt. Auf mindestens jedem zweiten waren sie zu sehen und ernteten meist sehr positive Reaktionen. Dies nahmen sich die Schweden zum Anlass, im Dezember eine kleine Headliner Tour als Support zu ihrer Weihnachtssingle durch Deutschland zu machen, unterstützt von lokalen Supportbands. Im Saarbrücker Roxy fanden sich um die 100 Banger ein um sich den ehemaligen THE CROWN Sänger und die Lokalmatadoren CYNICAL BASTARD zu Gemüte zu führen.
Also durften heute CYNICAL BASTARD ran, für die es somit ein schönes Heimspiel war. Nach dem Wechsel am Tieftöner wurden im gleichen Zuge die Backing Vocals auf den Gitarristen Patrick umgelegt, was sich als passende Entscheidung herausstellte.
Trotz dieser Veränderungen gaben die 5 Jungs alles und wärmten das Publikum bestens auf. Die Mischung aus Death, Grind, Groove à la Dying Fetus und auch punkigen Parts zündet einfach immer wieder! Alte Hits wie "„Burn me down“", "„Lakritze ist die Hostie des Satans"“ und „"T.S.“" boten das volle Programm. Auch neue Tracks („"Core"“ und „"Feast of gore“") wurden vorgestellt und reihten sich nahtlos in die Setlist ein.
Natürlich darf auch Schlupp vor „"Kill you/f**k you"“ nicht fehlen; den Roboter mit Leuchtstäbchen, der auf der Bühne und durch das Publikum tanzt, muss man gesehen haben!
Also sollten nun alle ordentlich aufgewärmt sein,leichtes Spiel für die Ein-Mann-Armee, oder? (Brix)



Mann, hat der Kerl zugelegt. Mit mindestens 10 Kilo mehr als zur Festival Tour im Sommer „bewaffnet“ trat Johann Lindstrand die Bühne mit seinem untoten Quartett (welche süße Kindheitserinnerung, Quartetts mit Autos, Schiffen, Flugzeugen, nackten Frauen... das warn noch Zeiten…).
Die kleine Bühne des Roxy wurde auch ordentlich beackert und aufgrund Albenmangel lag der Hauptaugenmerk natürlich auf dem Debüt „21th century killing machine“. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass es den Songs ein bisschen an Pepp fehlt. Auf Platte knallt’s gewaltig aber live wünscht man sich doch von Zeit zu Zeit mal das Gaspedal und nen ordentlichen Uff-Zäck. Nach einer Stunde wirk ein Teil des Publikums schon etwas gelangweilt, was nicht an dem Bemühen der Band selbst liegt, die auch diesen Abend alles gibt, angeführt von Elvis Look-a-like Lindstrand (Deshalb vielleicht auch das Gewicht, hm…) Der neue Song, der vorgestellt wurde, brachte etwas Licht in den Nebel und lässt auf eine bisschen mehr Geschwindigkeit hoffen, die ONE MAN ARMY live zur Abwechslung dringend notwendig haben. Ja, jeder wünscht sich eine THE CROWN Reunion, aber der Rotz Metal für ganze Männer hat auch etwas für sich. Lasst uns auf das zweite Album hoffen!
Mit Nichten war der Auftritt schlecht, ich bin vielleicht etwas überkritisch, weil das dieses Jahr mein viertes Mal ONE MAN ARMY war. Die Anwesenden waren auf jeden Fall mit Songs wie „Bulldozer frenzy“ und „So grim, so true, so real“ zufrieden und somit kann der Konzertabend auch als voller Erfolg gewertet werden! Das Roxy hat sich mit dieser kleinen Tour ein wenig aus dem Fenster gewagt und man kann hoffen, dass es sich gelohnt hat und es in Zukunft weiterhin solche kleinen Schmankerl geben wird. (Bernie)



Mehr Bilder findet ihr wie immer in unserer Galerie, alle Bilder von Bernie
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