Wer hätte gedacht, dass HATEBREED mal die Garage ausverkaufen?
Knapp 1400 Fans aus den Bereichen Hardcore und Metal bevölkerten am 14.November die Saarbrücker Garage, um ihre Band zu feiern. Und diese Band hat im Jahre 2006 einen Stand in der gemischten Szene, den man kaum für möglich hält. Schon zum Einlass hört man „Hatebreed“ Chöre durch die ganze Halle und fühlt sich nicht nur einmal an das allgegenwärtige „Slayaaaaaaaa“ erinnert. Den Anfang des Abends vor ausverkauftem Haus machten TWELVE TRIBES. Bei der schon angestachelten Menge hatten die Amis relativ leichtes Spiel, boten aber musikalisch nicht mehr als Durchschnittsbrei. Weder straight Hardcore noch besonders Metal geht ihr Sound in der Mittelmäßigkeit unter. Der Dreadlocks geschmückte Shouter machte seine Sache zwar ganz gut und Bewegung konnte man auch wahrnehmen. Der Funke konnte aber nicht überspringen, da sie Songs ohne Ecken und Kanten und im immer gleichen Tempo dahin schwammen. Die Meute akzeptierte die Jungs trotz allem als guter Opener, von daher, Mission erfüllt. (Bernie)



WOW, wo kam den dieser Schlag in die Fresse gerade her?? Die Intensität, die UNEARTH auf Platte pressen, gerät live völlig außer Kontrolle! Wie kann man nur so viel Power und Energie auf der Bühne freisetzen. Unglaublich, mit wie viel Spaß die Jungs hier über die Bretter rennen, Faxen machen, sich gegenseitig Grimassen schneiden und einfach eine geile Zeit haben. Lange nicht mehr solche Freude am Spielen gesehen. Gleich bei den ersten Songs kam immer wieder ein Roadie oder ähnliches auf die Bühne mit einem dicken Schlauch an einem Totenschädel und flößte den Gitarristen im Stoßverfahren ein Flächjen Bier ein, Von wegen Straight Edge ;-), bei UNEARTH wird auf die Metal Art und Weise Party gemacht!!!
Die spielerischen Fähigkeiten und die technische Ausführung ihrer Musik kann auch nicht mehr zwingend mit Hardcore verglichen werde, wo es eher um den harten Groove geht. Filigranes, arschtightes und perfekt gezocktes Gitarrenspiel, da knallt einem die Kinnlade bis in den Keller, scheiße, sind die fit!
UNEARTH überraschten mit Sicherheit nicht wenige der Anwesenden mit ihren musikalischen Fähigkeiten und allem voran den bedingungslosen Spaß auf der Bühne. Beim letzten Song gab es sogar noch eine Sprinteinlage zu den aufgerissenen Gitarren auf dem Boden, so dass sekundengenau zum nächsten Akkord die Äxte wieder um die schultern geschnallt wurden. Herrlich unsinniger Quatsch, der einfach nur Spaß macht. Selbst die potthässliche Kappe des Gitarristen rechts kann nichts daran ändern, dass dieser Gig die mit Abstand beste „Metalcore“ Vorstellung des Jahres war!
…wenn da nicht noch HATEBREED kämen *g* (Bernie)



Und wie sie kamen! Mannomann. Das ist es, was ich am Hardcore einfach mag: Unbändige Energie, positive Aggression und einfach gesunde Härte. Wenn die Musik dann auch noch mit knackigem Metal garniert und arschtight präsentiert wird, kann man nichts verkehrt machen! Außer vielleicht den Regler ein bisschen zurück vom Roten ins Gelb-orangene drehen, es war nämlich schweinelaut. Das aber nur am Rande, denn an Programm wurde alles für den Fan geboten: Von alten Stücken wie „Puritan“ und „Under the knife“ aus der Anfangszeit der Band bis zu brandneuen Knallern wie „Defeatist“ (Opener der aktuellen CD und auch im Konzert) oder „To the threshold“ waren alle CDs ziemlich gleichberechtigt vertreten. Natürlich durften die Überhits „This is now“ , „Live for this“ und „I will be heard” nicht fehlen, allesamt noch mehr abgefeiert als der Rest des Sets.
Sogar die Slayer-Anleihe am Schluss als Bonbon durfte nicht fehlen, danach ging man halbtaub, patschnass geschwitzt und ausgepowert nach Hause, Zugaben gibt´s beim Hardcore nicht! Aber einen Hatebreed-Nachschlag an sich werde ich mir bestimmt noch mal gönnen! (Brix)

Setlist Hatebreed:
Defeatist
Before dishonour
You’re never alone
Puritan
Doomsayer
Under the knife
Proven
Tear it down
Mind over all
Empty promises
Last breath
This is now
Perseverance
Spitting venom
Live for this
To the threshold
I will be heard



Alle Bilder von Max (Gesichterparty), vielen Dank!
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