Blitzkrieg over Trier! INACTIVE MESSIAH, SEVERE TORTURE, GOD DETHRONED und VADER touren derzeit durch Europa und ließen auch ihre pfälzischen Stammlocation, das „Exhaus“ in Trier nicht aus. Die Veranstalter dachten sich aber, das ist nicht genug und packten einfach die NAPALM DEATH Europa Tour mit den Supportbands BORN FROM PAIN und MENDEED drauf, um den Gästen so richtig „Value for money“ zu bieten. Aufgrund der recht kleinen Bühne gab es allerdings Backline Probleme und die Bands konnten nicht zusammen gewürfelt werden. Somit wurden erst die Grundfesten des Exhaus durch Blitzkrieg erschüttert um später von NAPALM DEATH und Konsorten endgültig zum Einbruch gebracht werden. What a blast!
Bernie war dort, um für euch zu berichten. INACTIVE MESSIAH fielen für mich leider gleich mal aus, da pünktlich sein bei dem derzeitigen Baustelleninferno unmöglich war. Außerdem wurde während ihrem Gig und auch dem Großteil des SEVERE TORTURE Gigs GOD DETHRONED Gitarrist Isaac von mir zum neuen Album befragt. (bald bei neckbreaker)

Was ich von SEVERE TORTURE noch sehen konnte, war durchaus beeindruckend! Mit glasklarem Sound knüppelten sich die Holländer auf brutalste Weise durch ihr Set. Wahnsinn, wie fit diese Musiker agieren. Der gutturale Gesang von Sänger Dennis mag zwar nicht jedermanns Sache sein, kommt aber live besser rüber als auf CD. Eine beeindruckende Show, brutal!



Wie man es von ihnen kennt, auch „The toxic touch“ landet auf der ganzen Welt ganz oben in den Ranglisten der Redakteure. Zu GOD DETHRONED wird’s auch gleich mal richtig voll in der Bude und die Holländer (oranges Übergewicht auf dieser Tour ;-)) zeigen, dass sie auch live ihre musikalische Exzellenz umsetzen können. Synchron Banging, Pommesgabeln und ein Set, dass bis auf das Fehlen von „Art of immolation“ nichts zu wünschen übrig ließ. Vom neuen Album spielte man mit „Hating life“, „2014“ erstaunlich wenig (man korrigiere mich, falls ich mich irre) und füllte das Set mit „Nihilsim“ als obligatorischen Opener, „Villa Vampiria“, dem Zuschauerwunsch „Loyal to the crown of God Dethroned“ und dem überraschenden „The sombreness of winter“ und mehr. Wer immer noch denkt, dass GOD DETHRONED keine geniale Band ist, dem kann auch nicht mehr geholfen werden. Auf zur Spitze, Jungs, wo ihr hingehört!



VADER, was stellt man sich darunter vor? Wem jetzt brutaler, pfeilschneller Death Metal mit rasend schnellen Blastbeats einfällt, sei hiermit zugestimmt. VADER sind eine Institution des Death Metals und DIE polnische Metalband überhaupt. Und der Beweis war dieser Gig. Nach etwas zu langer Umbaupause wird beim Betreten der Bühne von Chef Peter klar, welchen Status alleine dieser Mann bei den Fans hat. Lauter Jubel und die Bereitschaft, jetzt so richtig die Sau raus zu lassen. Die Steilvorlage dazu lieferten VADER dann mit hauptsächlich Songs vom neuen Album „Impressions in blood“, „The beast“ und „Revelations“. Ältere Tracks wie der Überhit „Carnal“ tauchten leider nur vereinzelt auf.
Die Polen lieferte aber einen absolut perfekten Gig ab, der wohl keinen unzufrieden zurück ließ. Helleluyah!



So, nun war es Zeit für die nächste Tour, angefangen mit den Newcomern MENDEED.
Allerdings war es für uns jetzt erstmal Zeit, wieder den Tank aufzufüllen, weshalb die Jungspunde leider gegen einen saftigen X-tra long Cheesburger in Menuformat den Kürzeren zogen. Allerdings nehme ich an, dass die sehr fitten Musiker mit Metalcore Einschlag genau so dynamisch wie beim Earthshaker Fest waren.

Die dritte holländische Truppe für den Abend, BORN FROM PAIN, wollte so gar nicht zu dem Death Metal Inferno von zuvor passen. Metalcore zwischen Hardcore und Thrash Metal überzeugte zwar die extra für sie gekommenen Slamdancer, die es sich auch gleich im Pit „gemütlich“ machten. Die Old School Death Metaller warteten aber lieber auf die letzte Band des Abends. Mir ging’s genau so. Das eigentliche Ziel meiner Reise war eh die Blitzkrieg Tour. Trotz allem kann auch ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass BORN FROM PAIN eine gute Show für ihre Zielgruppe auf die Bretter legten.



NAPALM DEATH sind ein Phänomen. Seit Jahrzehnten unterwegs und nie auch nur ein Quäntchen softer geworden. Mit „Smear campaign“ haben die Engländer wieder mal einen Band Meilenstein veröffentlicht und knüppelten noch den letzten Rest Leben aus den schon geschundenen Körpern. Mit einer deutlichen Aussage über organisierte Religionen machte sich Sänger Barney noch zusätzliche Freunde, die er durch sein irres, hyperaktives Stageacting eh schon hatte. Was soll man noch sagen, NAPALM DEATH sind eine Macht und wenn sie wie hier noch mit gutem Sound auffahren, dann stellen sie auch den perfekten Abschluss zu einem brutalen Konzertabend dar. Jeah! Rumpelbolz!



Mehr Bilder findet ihr wie immer in unserer Galerie. Alle Bilder von Sandra, vielen Dank dafür! (Bernie)
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