Eternity Magazin
Nachdem das „Cafe Umwalzer“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bisher nur durch das jährliche Festival OUT OF THE ASHES beschallt wurde, entdecken nun auch weitere saarländische Metal-Größen diese geniale Location. TOMORROW’S EVE taten sich mit INFINIGHT und CHEENO zusammen, um den Release ihrer neuen CD „Mirror of creation 2 – Genesis II“ zu feiern. Den Anfang machten die alternativen Powerrocker von CHEENO. Wie auch schon ein paar Wochen zuvor in Illingen liegt das Hauptaugenmerk auf Frontfrau Jennie, die mit ihrer leidenschaftlichen Stimme die Zuhörer begeistert. Leider hatten CHEENO, wie alle Bands des Abends schwer mit dem schlechten Sound zu kämpfen, was wohl an den Gegebenheiten der der alten Reisderhalle liegt. Die Band machte aber so viel Druck wie möglich und vor allem Basser Carsten poste, als gäbe es kein Morgen mehr. Das Publikum von ca. 80 Anwesenden dankte es ihnen mit lautem Beifall. Höhepunkte der Show waren wie immer „Silizium“, wo Sängerin Jennie mit Joeys Begeleitung an der Gitarre opernhaft zeigte, was ihre Stimme alles hergibt. Einfach Wahnsinn, diese Frau, und als Zugabe kam wie immer der Bandhit „The ruler“.
Auch wenn man CHEENO in letzter Zeit öfters sehen konnte, wissen die fünf stets zu überzeugen. Ein schöner Gig und ein rockiger Anfang für dieses Konzert.

Setlist Cheeno:
Cocaine
Invisible
Clarity
Writings On The Wall
One Thing And Another
Silizium
The Ruler



Aufgrund Bahnbrechender Professionalität bezüglich eines Fotoakkus verpasse ich Dummdödel leider einen erheblichen Teil des INFINIGHT Gigs. Ärgerlich aber selbstverschuldet. Es scheint aber, als hätten die Powerthrasher noch einen ganzen Ecken mehr Probleme mit dem Sound und auch mit dem nach CHEENO etwas lahm gewordenen Publikum. Vielleicht waren die harten Riffs der Jungs bei „Saviourdemon“ oder „Scary tale“ ein wenig zu ruppig für den eher progressiven und rockigen Abend. Auf jeden Fall zeigten INFINIGHT, was sie auf dem Kasten haben und warum sie beim Wacken Metal Battle so weit nach oben gekommen sind: dynamische Songs mit der angenehmen Mischung aus Anspruch und Eingängigkeit. Hitverdächtige Melodien paaren sich mit der brutalen Härte mancher Thrashriffs, der kraftvollen Stimme von Sänger Martin und den Soli von Gitarrero Domenique.
Der Spaß kam trotz allem bei den Jungs nicht zu kurz, wie man auf der Bühne unschwer erkennen konnte, zu guter letzt wanderte Basser Kai noch einmal während dem letzen Song durchs Publikum und mit „Creeping death“ konnten die müden Zuschauer noch einmal zum heftigen Bangen angeregt werden. Alles in allem ein guter Gig einer Klasse Band.

Setlist Infinight:
The swarm
The Downward spiral
Breaking the law
Sea of knowledge
Labyrinth of lies
Saviourdemon
Scary tale
Egomaniacal
Goodbye cruel world
Creeping death



Nun war es endlich Zeit für Progression! TOMORROW’S EVE zählen zu den leider wenigen Bands des Saarlandes, die es bereits international zu Ehren gebracht haben. Was natürlich, wie wir alle wissen, nicht an der Qualität der saarländischen Musikszene liegt, dazu soll noch einmal der Saarland Underground Sampler empfohlen sein (Review), sondern ehr an der sträflichen Unterbewertung derselben. Naja, ein trauriges Thema ;-)
TOMORROW’S EVE gingen unter anderem schon mit DIANNO oder NIGHTINGALE auf Tour und von dieser Erfahrung kann man live natürlich zehren. Professionell und spielerisch auf hohem Niveau lieferte man Progressiv Metal der feinsten Sorte. Vertrackte Rhythmen, Keyboardeinsatz, technische Finesse wurden geboten und das komplette „Mirror of creation 2 – Genesis II“ Werk gab man zum Besten.. Allerdings machen TE glücklicherweise nicht denselben Fehler, wie die meisten Prog Bands und vergessen die nötige Portion Härte, hier darf auch mal ordentlich der Schädel gelüpft werden.
Hauptaugenmerk bei der Show lag allerdings bei Sänger Martin LeMar, der mit seiner kräftigen und variablen Stimme und seinem aktiven Stageacting die Show nach vorne trieb. Die theatralische Mimik kam besonders zum Tragen, als CHEENO Sängerin Jennifer sich zu einem Gastauftritt mit LeMar ein stimmliches Duell lieferte. Auch wenn man sich TOMORROW’S EVE für ihre Release Party ein paar mehr Zuschauer gewünscht hätte, zeigten die Anwesenden, dass es ihnen sehr gut gefiel und der Abend kann durchaus als Erfolg verbucht werden!



Mehr Bilder findet ihr natürlich wie immer in unserer Galerie. (Bernie)
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