Eternity Magazin
Das Spirit in Pirmasens entpuppt sich als super Location, mit Extra-Bar und Billardraum. Es gibt einen grossen Saal für bis zu 3000 Leute und einen kleineren in dem am 15.Oktober 2005 ca. 150 Metaller sehnlich auf TOTENMOND warten. Doch zuerst besteigen die Gastgeber ZEROGOD die heiligen Bretter. Die wissen schon nach den ersten Takten mit ihrem simplen, groovenden Death Metal zu überzeugen und genießen ihr Heimspiel. Das Publikum freut sich besonders über die Songs der Pfälzer Grindcore Legende ARGLGL, die von ZEROGOD vorgetragen werden. „Blumekinnaschinna“, zu dem ein Koboldähnlicher Gastsänger namens „Sebbi“ Chefgrunzer Florian Höh unterstützt und andere erfreuen das Metaller-Herz. Vor allem die, die nichts mit Blumenschnuppernden Hippies anfangen können, denn „Gegen Hippies“ ist das augenzwinkernde Konzept der Show. Allerdings treten die eigentlichen Nummern der Truppe dadurch nicht in den Hintergrund, die erste CD ist fast fertig und wird gegen Ende des Jahres veröffentlicht. Die Bassistin könnte sich zwar zeitweise etwas weniger konzentrieren, aber ansonsten lässt der Auftritt der mit Covers von Bolt thrower und Six feet under gewürzt wurden, nichts zu wünschen übrig.



Als zweite Band des Abends betraten die vier Mannen von SCHACHT die Bühne. „Schacht“ ist bei den Pirmasenser Programm, die Musiker betreten die Bühne in original Steiger – Klamotten und der Mikroständer ist mit zwei stylischen Kohle – Hacken geschmückt. Musikalisch kommen SCHACHT mit ihrem deutschen Gesang und den simplen Riffs recht nah an Rammstein heran, mit einem ganz deutlichen Industrial – Touch. Es kommen massig Samples vom Band und der Sound ist recht einfach gestrickt, aber überzeugend dargeboten. Das Publikum findet durchaus Gefallen daran, wenn sich auch die erste Reihe ganz anders zusammensetzt wie bei den Deathern ZEROGOD und eher getanzt als gebangt wird.





Schon bevor die drei Mannen die Bretter entern schallen immer lauter werdende „TOTENMOND“ Rufe durch das Spirit in Pirmasens. Die Banger freuen sich auf ihren Headliner. Zurecht, denn die ca. eineinhalb Stunden lange Zerstörung, die nun über die Pfälzer hereinbricht ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. TOTENMOND schaffen es wohl wie keine andere Band Death, Thrash, Doom und Hardcore zu einem ganz eigenwilligen Sound zu vermischen. Songs wie „Die Schlacht“, „Honigtraum“ oder „Sagenwelt“, machen die Band absolut einzigartig. Die Show ist voll Energie, welche sich auch auf das Publikum überträgt, sodass die Muskel - Security von Zeit zu Zeit ganz verdutzt und hilflos drein schaute, wenn es vor der Bühne ordentlich zur Sache ging. Verschnaufpausen gönnen sich die toten Monde, in dem sie drei Mal in mitten des Sets ganz gemütlich Wodka in Pappbechern ans Publikum verteilten. Dies danke es ihren Helden und fordert unaufhörlich nach Zugaben.
Ein starkes Konzert und hoffentlich das erste in einer Reihe von Veranstaltungen der härteren Sorte im „Spirit“.





(Bernie)

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