Hatesphere interviewHATESPHERE bringen 2013 trotz aller Querelen ihr achtes Studioalbum raus, das die Band in ihrer gewohnten Qualität präsentiert. An Aufhören also nicht zu denken, und dem nicht genug plant die Band auch einiges für das kommende Jahr. Der sympathische und gesprächige Bandkopf Peter Lyse Hansen, besser als „Pepe" bekannt, erzählt vom Hier und Jetzt, aber auch von der Zukunft der Thrasher.

interview Orchid 20131124 01Nachdem ORCHID mit „The Zodiac Sessions" ihren Ruf als aktuell eine der besten Doom-Bands erneut unter Beweis stellen konnten, und auch beim Konzert am 12.11.2013 im Exhaus in Trier überzeugten, ließ ich es mir nicht nehmen, Gitarrist Mark Thomas Baker mit ein paar Fragen zu durchlöchern.

interview powerwolf 20131005 00POWERWOLF befinden sich ja schon lange auf dem aufsteigenden Ast, schon mit dem letzten Album „Blood Of The Saints“ und ihrer ersten Headlinertour, den Wolfsnächten konnten sie zeigen, daß sie alles andere als eine kleine Nummer sind. Und spätestens seit der aktuellen Scheibe „Preachers Of The Night“, mit der sie von 0 auf Platz 1 der deutschen Albumcharts hüpften, sollte auch dem Letzten klar sein: Diese Band hat’s drauf. Und das beweist sie auch auf der aktuellen Wolfsnächte-Tour, bei der sie in größeren Hallen als auf der letzten spielt und diese sind auch immer mindestens gut gefüllt, oft sogar ausverkauft. Der Erfolg gibt den Wölfen also Recht. Es gibt daher mehr als einen Grund, sich mit Matthew Greywolf und Falk Maria Schlegel vor der Show im Stuttgarter LKA Longhorn zusammenzusetzen und mal ein ausgiebiges Interview zu machen (und das, obwohl die beiden behaupten, daß sie heute kurz angebunden seien), in dem klare Worte gesprochen werden und der Wolf kein Blatt vor den Mund nimmt.

interview tyr 20130927 00TÝR kenne und liebe ich ja schon lange. Auch sämtliche Mitglieder kenne ich nun schon seit mehr als sieben Jahren. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, haben wir nie ein Interview zusammen gemacht. Aber irgendwann ist ja immer das erste Mal und so setze ich mich vor dem Konzert in Speyer mit der kompletten Band, bestehend aus Heri Joensen, Terji Skibenæs, Gunnar Thomsen und Amon Djurhuus (auch wenn Amon es vorzieht, nichts beizutragen – aber er ist ja auch kein offizielles Mitglied) zusammen, um uns über das neue Album, Touren und einiges mehr zu unterhalten. Man macht es uns jedoch nicht leicht. Just als wir mit dem Interview beginnen wollen, fangen auch SKÁLMÖLD mit ihrem Soundcheck an. Die Türen stehen alle offen und sind verkeilt, da muß erst ein Techniker wie Gunnar ran, damit dieses Problem behoben wird. Aber dann steht einem Gespräch, das man nicht immer ganz ernst nehmen darf, nichts mehr im Wege.

interview hamferd 20131111 01HAMFERĐ stammen von den Färöern und machen Doom Metal. Das prädestiniert sie schonmal dafür, daß ich mir die Band genauer ansehe. Und obwohl Doom Metal nicht unbedingt mein Steckpferd ist, hege ich doch ein Sympathie für diese Spielart des Metals und selbst wenn nicht: HAMFERĐ begeistern einfach. Dafür muß man meiner Meinung nach noch nicht einmal ein großer Doomfan sein. Schon ihre erste Veröffentlichung, die EP “Vilst Er Síðsta Fet” konnte mich beeindrucken und so habe ich mit Spannung auf das Debütalbum der Band gewartet. „Evst“ erschien bereits am 11.10. auf den Färöern, sei dem 15.11. ist sie auch weltweit zu bekommen. Meine Meinung über die Scheibe könnt ihr hier nachlesen. Und wenn ihr das Review gelesen habt, werdet ihr auch verstehen, daß ich mich mit der Band unterhalten muß. Aufgrund der großen Distanz ist das zwar leider nur per Email möglich, aber Jón Alderá und Theodor Kapnas waren nicht knickrig, was das beantworten der Fragen angeht. Doch lest selbst:

interview orphanedland 20130924 01ORPHANED LAND befinden sich derzeit auf großer Europatournee und da kann ich mir ein solches Konzert natürlich nicht entgehen lassen. Mit „All Is One“ hat die Band zudem vor kurzem ein Album auf den Markt gebracht, das sich mehr als nur sehen lassen kann. Für mich ist der neueste Output der Band der Beste ihrer Geschichte. Gerade durch Eingängigkeit und den Verzicht auf zu viele progressive Elemente, aber auch durch den Verzicht auf Growls kann „All Is One“ auf ganzer Linie überzeugen. Außerdem gab es gegenüber dem letzten Album auch personelle Änderungen, Gitarrist Chen Balbus ersetzt das langjährige Mitglied Matti Svatizky, das 2011 aus persönlichen und beruflichen Gründen die Band verlassen hat. Grund genug also, sich mit der Band, genauer gesagt mit Chen Balbus, einmal zu unterhalten.

Steak Number Eight Interview2STEAK NUMBER EIGHT – eine Sludge Band aus Belgien, bestehend aus blutjungen Musikern von denen man meiner Meinung nach noch viel hören/sehen wird. Überwältigt und begeistert von dem Auftritt auf dem GRASPOP METAL MEETING besuchte ich zusammen mit Freunden die Band nochmals bei einem kleinen Campingplatz-Gig in Belgien und bekam so die Gelegenheit ein wenig mit den Jungs zu quatschen und ein E-Mail-Interview mit ihnen zu vereinbaren. Die durchweg sagenhaft sympathischen Belgier luden uns in den Backstage-Bereich ein, baten uns was zu trinken an und zelebrierten mit uns gemeinsam den Abend.

AC ANGRY TitleAn einem heißen Donnerstag bat sich mir die Gelegenheit, endlich das lang gewünschte Interview mit den netten Jungs von AC ANGRY zu führen. Nach ihrem Auftritt mit ANVIL im Kleinen Klub waren die Jungs entspannt und redefreudig, so dass mich Sänger und Gitarrist Alan in ihre Garderobe führte, um den neuesten Stand der Dinge kundzutun. Nach und nach gesellte sich auch der Rest der Band und Crew zu dem sehr angenehmen und informativen Gespäch.

f41.0logoWohl kaum ein deutsches Black Metal Debüt hat sich in letzter Zeit ähnlich viel positiver Resonanz erfreuen können wie das kürzlich veröffentlichte „Near Life Experiences“ (Review), mit dem F41.0 erstmals in die Öffentlichkeit trat. Grund genug, den aus zahlreichen anderen Bands bereits bekannten Kopf hinter dieser Band bezüglich seines Einstandes auszuquetschen. Von der Konzeption hinter F41.0 über Allgemeines zum Black Metal bis hin zu einschlägiger Weltliteratur äußert sich hier „Hysteriis“.  (Jannick)

 

interview_nachtgeschrei_20130506_01Ob und wie es mit NACHTGESCHREI weitergeht, das war nach dem Ausstieg von Sänger Hotti lange unklar. Doch mit dem Einstieg des Saarländers Martin LeMar im letzten Jahr konnte es dann doch endlich weitergehen. Mit „Aus schwärzester Nacht“ hat man im März diesen Jahres nun ein neues Album veröffentlicht, das erste mit dem neuen Sänger. Im Anschluß war man dann auf Deutschlands Bühnen unterwegs, um das Werk entsprechend zu promoten – und jetzt sitzt mir Neusänger Martin LeMar gegenüber, um mir Rede und Antwort zu stehen:

interview_darktranquillity_20130415_01Nach mehr als 20 Jahren Bandgeschichte bringen die Göteburger Urgesteine DARK TRANQUILLITY am 24. Mai ihr inzwischen 10. Album auf den Markt. Und das allein ist natürlich Grund genug, uns mit Niklas Sundin, seines Zeichens Mann an der Gitarre, Songwriter und zudem noch zuständig für das Artwork, zu unterhalten. Da lassen wir uns auch nicht davon abschrecken, daß die Technik nicht so will, wie sie soll und uns Niklas ein zweites Mal anrufen muß. Doch mit Geduld und Spucke fängt man jede Mucke und dafür läuft es dann aber umso besser.

interview_DAD_20130410_01Auch wenn VOLBEAT in den letzten Jahren als eine der größten Bands Dänemarks gehandelt wurden, gibt es noch eine dänische Rock-Band, die wesentlich länger im Geschäft ist und als die dänische Rockband schlechthin gilt. Die Rede ist natürlich von D.A.D., mit ihrem Erfolgsalbum "No Fuel Left For The Pilgrims" und der damaligen Single "Sleeping My Day Away", konnte die Band auch hier in Deutschland schon Boden gut machen. Diesen hat die Band mit jedem Album mehr und mehr ausgebaut. Irgendwie schade, dass der Bekanntheitsgrad trotzdem noch nicht so groß ist und die Band nach wie vor fast als Geheimtipp gehandelt wird. Nach ihrem Labelwechsel von Cargo Records zu AFM Records und der Veröffentlichung der Deluxe-Edition von "Dic.Nii.Lan.Daft.Erd.Ark" haben wir ein Interview mit Jacob Binzer geführt. Dabei hatte er uns nicht nur über die aktuelle Tour und die Veröffentlichung der Deluxe-Edition zu erzählen.

PotheadAls POTHEAD am 10.03.2013 in der Garage in Saarbrücken spielten, ließ ich es mir nicht nehmen, vor dem Konzert noch ein Interview mit der Band zu führen. Pünktlich um 17 Uhr wurde mir der Einlass in die Garage gewährt, und ich konnte noch gemütlich dem Soundcheck der Band lauschen. Anschließend stellten wir uns freundlich einander vor und begaben uns dann in die Backstageräume, wo wir bei kühlen Getränken das Interview starteten. Was folgte, war ein interessantes und lustiges Gespräch mit einer sehr sympathischen und bodenständigen Band.

 

Asphyx_Logo_hi_res160ASPHYX sind legendär und einfach nicht totzukriegen. Auch wenn manch einer nicht (mehr) allzu viel mit klassischem Death Metal anfangen kann, so können sich die Holländer über all die Jahre von schreiben, dass sie einen der loyalsten Fankreise hat. Und solange sich an ASPHYX nicht viel ändern wird, wird es wohl auch mit den Fans so bleiben.

Nun machen die Niederländer auch noch bei uns in der Nähe Zwischenstation. Am 09.03., sprich am kommenden Samstag, werden ASPHYX das Trierer Exzellenzhaus in Schutt und Asche zermalmen (Facebook). Ein reger Zuspruch kann erwartet werden, und jeder Fan weiß, dass er bestimmt nicht enttäuscht werden wird. Mit dabei sind die Mannen von SPECTRAL und TORMENT OF SOULS. Ein feiner düsterer Abend ist vorprogrammiert. Leider kann an diesem Abend kein Redakteur von uns dieses Spektakel miterleben, aber dennoch ließ ich mir ein Interview mit Bob Bagchus, Drummer, Gründer und ASPHYX-Guru, nicht entgehen. Lest nun, was dieser sympathische Vollblutmusiker von Tod und Teufel und darüber hinaus erzählen kann.

MelencoliaEstatica_LogoNeben all den nicht weiter bemerkenswerten Veröffentlichungen gibt es glücklicherweise immer mal wieder Überraschungen, die ebenso unerwartet wie einschlägig daherkommen. Eine dieser Überraschungen bereitete mir vergangenes Jahr das Album „Hel“ (Review) der italienischen "quasi-one-woman-Ausnahmeband"  MELENCOLIA ESTATICA. Diese ursprünglich einem sehr anspruchsvollen und rohen, depressiven Black Metal verschriebene Band kam nämlich mit einem Album an, das ungewohnt heftige, progressive und intensive Elemente enthielt, die sich ganz und gar nicht mehr in das alte Schema einfügen ließen. Damit ist MELENCOLIA ESTATICA wohl eine der wenigen Bands, denen eine 180°-Drehung in eine immer noch richtige Richtung gelungen ist. Über dieses Album, dem Verhältnis des Künstlers zu seiner Musik und Science Fiction der alten Schule äußert sich in diesem Interview „Climaxia“, der Kopf dieser Band.

 

georgelynch1Bands, die sich in zwei Lager spalten sind ja heutzutage keine Seltenheit mehr. Auch nicht, wenn alle Musiker einfach mit einem neuen Sänger weitermachen, ganz aktuell ist das ja bei QUEENSRYCHE der Fall. Auch die drei übrigen Mitglieder von DOKKEN haben sich nun unter dem Namen T&N zusammen gefunden und agieren auf ihrem Debüt „Slaves To The Empire" noch mit wechselnden Vokalisten. Der ehemalige Frontmann Don Dokken hat in Zwischenzeit immer wieder neue Musiker um sich gescharrt und mit „Broken Bones" ebenfalls ein neues Werk auf den Markt gebracht. Eigentlich schade, denn in den späten Achtzigern galt das Quartett als die talentierteste Metalband des Planeten und stand kurz vor dem Durchbruch. Leider kam dann der erste Split, von dem sich die Truppe nie mehr erholt hat. Die neuesten Entwicklungen waren für NECKBREAKER ein Grund, bei Gitarrist George Lynch mal ein wenig nachzuhaken.

Funeral_SchriftzugMelancholischer Doom Metal ist wohl eines der Genres, bei denen die Schwelle zwischen zeitlosem Anspruch und langweiligem Kitsch recht klein ist. Umso erfreulicher ist es, dass feste Instanzen, die ihr Handwerk verstehen, auch noch nach Dekaden regelmäßig herausragende Musik abliefern. Eine dieser Bands ist schon seit 1991 das Norwegische Urgestein FUNERAL. Erst vor Kurzem konnten sie auf ihrem sechsten Album „Oratorium“ zeigen, wie sich geballte Erfahrung mit frischen Ideen und einer glasklaren Produktion zu einem äußerst gelungenen Album aggregieren (Review).  
Zu der Band selbst, dem neuen Album und vielversprechenden Zukunftsplänen äußert sich hier Anders Eek, der seit den Anfangstagen Mitstreiter dieser Band ist.

interview_alcest_20121208_00Hatte man jahrelang überhaupt keine Möglichkeit, ALCEST live zu sehen, da es nur ein Ein-Mann-Projekt war, so ist die zur Band gewachsene Formation mittlerweile richtig viel unterwegs. Nachdem man Europa schon letztes Jahr im Vorprogramm von PRIMORDIAL betourte, ist man jetzt als Support von KATATONIA unterwegs, zu denen man musikalisch viel besser paßt. Diese Tour ist auch ausgedehnter und als Saarländer hat man sogar die Möglichkeit, die Band zweimal auf dieser Tour zu sehen. Bei diesem zweiten Mal greifen wir die Gelegenheit am Schopf und schnappen uns Bandkopf Stéphane „Neige“ Paut zu einem Gespräch. Und hatte ich vor ein paar Wochen noch behauptet, Jeff Loomis sei etwas wortkarg, so nehme ich hiermit alles zurück. Doch lest selbst!






live_20120630_0307-19727-800-600-100-wm-right_bottom-100-watermarkpng"Gut Ding will Weile haben". So lautet es altklug, aber weise im Volksmund und trifft in diesem Falle auch auf das Zustandekommen bzw. Niederschreiben eines Interviews mit Tobi von THE SORROW zu. Zu oft hatten wir Interviews lose vereinbart ("Beim nächsten Mal vorm Gig auf jeden Fall" oder "Wir faken das dann einfach per Skype"), die dann aus diversen Gründen doch nicht zustande kamen oder der Schreiberling verschlampert *hust* die Notizen vom Plausch beim SUMMER BREEZE 2011 - sei´s drum: Manchmal muss man halt dann doch die offiziellen Wege (will heißen: Über die Plattenfirma/Promo-Agentur) beschreiten, um das Vorhaben unter Dach und Fach zu bekommen!

So sollte es endlich vor dem Gig in Trier (hier nachzulesen) bei der diesjährigen Tour zum neuen Album "Misery Escape" klappen - eine gut gelaunte Band inklusive Crew empfängt mich backstage im Trierer Exil; (hauptsächlich) Basser Tobi stellte sich meinen Fragen über die neue Scheibe, schlampigen Support-Bands und THE SORROW im Allgemeinen, aber auch den ein oder anderen Zwischenruf seiner Bandkollegen kann ich euch wiedergeben. Viel Spass bei der Lektüre!

interview_lacunacoil_20121107_04LACUNA COIL haben sich über die Jahre von der kleinen Gothicband zu einer der größten und bekanntesten Rockbands Italiens hochgearbeitet. Früher waren sie sozusagen an jeder Steckdose zu sehen, doch seit die Band vor allem in den USA so groß geworden ist, ist sie eigentlich hauptsächlich dort anzutreffen. Auf eine Tour zum neuen Album warte ich schon seit dem Release, doch irgendwie standen immer nur Daten für Nordamerika auf dem Plan. Jetzt endlich tourt die Band auch in Europa, wenn sie sich auch für meinen Geschmack etwas rar macht und man mal wieder bis nach Frankfurt gurken muß. Aber was tut man nicht alles für die Kunst? Noch dazu, wenn man die Gelegenheit hat, sich mit Frontfrau Cristina Scabbia ausführlich über das letzte Album, Amerika, das Touren, Geschmack und ironieresistente Fans zu unterhalten, denn die kleine, wuselige und dabei äußerst sympathische Sängerin steht mir vor dem Konzert Rede und Antwort.


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