interview godslave 01GODSLAVE haben vor kurzem mit „Welcome To The Green Zone“ ihr neues Album veröffentlicht und befanden sich zum Zeitpunkt unseres Gesprächs gerade zusammen mit ERADICATOR auf deutschlandweiter „The Thrash Awakens“- Tour. Dennoch nahmen sich Bassist Mika und Gitarrist Bernie die Zeit für ein echt unterhaltsames Interview, in dem sie sich unter anderem über das Leben auf Tour äußern, sich an ein Konzert in einem besetzten Haus erinnern und offenlegen welche Interviewfrage sie nun echt nicht mehr hören können. Doch lest selbst.

Matthias: Hi, wie geht es Euch?

Mika: Hi Matthias, vielen Dank, sehr gut! Ein wenig müde vom Wochenende, aber sonst sind wir derzeit gut drauf!

Bernie: Servus! Jeder hat sein Päckchen zu tragen, wa? Aber wir überleben :D

Matthias: Ihr seid auf Tour, welche den Namen „The Thrash Awakens“ trägt. Seid Ihr Star Wars Fans und wenn ja, wer ist Eure Lieblingsfigur?

Mika: Ein paar von uns sind Star Wars Fans, das stimmt. Aber wir machen die Tour ja gemeinsam mit unseren Freunden von ERADICATOR, die durch die Bank riesige Star Wars Fans sind. Deren Live-Intro ist sogar der Imperial March. So lag das Motto für die Tour natürlich nahe. Was die Lieblingsfigur angeht: Jar Jar Binks, wer denn sonst, haha? Nein, im Ernst, wenn ich mich entscheiden müsste, dann wohl eher Boba Fett, weil ich schon immer so nen Jetpack zum Fliegen haben wollte oder der Stormtrooper, der sich im Todesstern die Rübe anstößt.

Bernie: Jar Jar Binks natürlich!!!! Bzw diese scharfe Braut in dem weißen, löchrigen Outfit, mehr weiß ich auch von Episode 1-3 nimmer...

Matthias: Noch mal zurück zum Thema Tour, man lebt da ja über einen längeren Zeitraum auf engstem Raum zusammen. Mal ganz ehrlich, geht man sich da nicht manchmal auch auf die Nerven?

Mika: Naja, das muss man wohl etwas relativieren. Am schlimmsten ist da eigentlich die Fahrerei, weil wir uns zu fünft inklusive Equipment in eine Karre quetschen – und ich rede hier nicht von einem Bus. Auf der Hinfahrt ist man daher meist noch gut drauf und auf der Rückfahrt zu müde, um sich auf den Sack zu gehen. Ansonsten ist aber auch die Chemie in der Band bemerkenswert gut.

Bernie: Ich bin der Fahrer, ich hab genug Platz. Aber aufn Sack gehen mir die Stinker eigentlich von morgens bis abends. Aber was willste machen, man muss die Kartoffeln essen, die auf dem Teller liegen :D KARTOFFELN!

Matthias: Wie kann man sich einen Tag auf Tour bei Euch vorstellen?

Mika: Na Saufen, Koks und Groupies – zumindest stellen wir ihn uns so vor. Aber unterm Strich laufen die irgendwie doch sehr gesittet ab. Je nachdem, wann wir an der Location ankommen und wieviel Zeit wir noch haben, versuchen wir uns immer noch ein wenig die Gegend anzuschauen. Das sollte man schon nutzen, wenn man mal in Städten ist, die man sonst eher nicht besucht.

Bernie: Da wäre so eine lustige Collage interessant von wegen „was der und der von uns erwartet... was wir wirklich machen“. Meist sitzen wir Backstage und spielen auf unseren Handies rum. Das ist mittlerweile eigentlich Standard bei den meisten Bands geworden. Vor der Show wird sich vorbereitet und danach erstmal entspannt. Beides dauert immer länger, je älter wir werden. Zwischen Ankommen und Aufwärmen wird ein Bierchen getrunken, was gegessen und sich mit den anderen Bands unterhalten. Alles ganz harmlos. Das ist übrigens ÜBERALL so, also in der Collage unter „was wir wirklich tun“.

Matthias: Habt Ihr ein bestimmtes Ritual bevor Ihr auf die Bühne geht?

Bernie: Ein Ritual selbst nicht, aber wir fangen quasi immer dann an, uns fertig zu machen, sobald die Band vor uns zu spielen beginnt. Erst wird sich umgezogen, dann bisschen warm gespielt, dann die spröden Muskeln und die kaputten Knochen auf den Gig vorbereitet, dann nochmal bisschen klimpern. Zum Ritual geworden ist es mittlerweile, dass wir von anderen Bands immer schief angeschaut werden, wenn wir uns so viel aufwärmen. Ich denke mir dann immer: schaut euch unsere Show an, dann wisst ihr, warum wir uns warm machen! Wir machen RICHTIG einen los auf der Bühne und niemand von uns hat Bock auf Muskelkater oder Zerrungen, von daher: sollense gucken, die werden noch Augen machen :D

interview godslave 03

Matthias: Was war das erste Konzert auf dem ihr je ward?

Mika: Oh je, da muss ich mal tief in der Erinnerung kramen. Meine ersten Konzerte waren in der Zeit, als ich noch viel Hardcore gehört hab. Das müsste also Madball im Kühlhaus Saarbrücken gewesen sein oder sogar ein Konzert von lokalen Bands, Unforeseen und Daily Riot im Falkenhaus.

Bernie: Das war ne Oldie-Nacht Anfang der 90er mit meinem Vater. Erstes richtiges Metalkonzert war 1996 METALLICA in der Mannheimer Maimarkthalle. Da hab ich direkt zu Beginn was Unschlagbares gesehen.

Matthias: Ihr habt ja schon mit vielen Bands die Bühne geteilt, habt Ihr da einen Favoriten?

Bernie: Absolut, all diejenigen, die man im Song „Children Of The Pit“ als Gäste hört“! Das sind unsere Freunde, die wir „on the road“ kennen und lieben gelernt haben. Es ist schön mit ANTRHAX und SODOM auf die Bretter zu gehen, aber richtig geil ist es, echte Freunde wieder zu treffen, die man lange nicht gesehen hat! Das ist so viel cooler als ne große Band.
Die Erfahrungen mit langjährigen Profis und Größen der Szene ist natürlich auch was Besonderes, weil man da entweder viel lernen kann oder sehen kann, dass das auch alles nur Menschen sind.

Matthias: In welchem Land würdet Ihr gerne einmal spielen?

Mika: Japan! Die Zuschauer dort sollen ja förmlich ausrasten.

Bernie: Und die verbeugen sich immer so schön, auch wenn man nix Besonderes macht. Hammer! Mein Traumland ist England und da haben und werden wir auch weiterhin spielen!

Matthias: Mit welcher Band würdet Ihr gerne einmal die Bühne teilen?

Bernie: Standardfrage, Standardantwort: SLAYER!
Hahaha, nä, vor SLAYER will ich nicht auf die Bühne. Viel mehr Bock macht es, mit kleineren Bands wie WARBRINGER zu spielen (haben wir schon). HAVOK wären cool. Oder mal ein Singlekonzert mit KREATOR. Das wäre was.

Matthias: Was war das Beste bzw. Schlimmste, das Ihr live je erlebt habt?

Mika: Also wirklich schlimme Live-Erlebnisse sind mir bisher zum Glück erspart geblieben. Aber gerade auf Tour ist doch etwas Ungewöhnliches passiert: Wir gehen beim letzten Song „Vodcarnivore“ ja immer von der Bühne und mischen uns unters Volk. So haben wir das auch in Saalfeld gemacht und laufen durchs Publikum, um mit den Leuten abzugehen, als mich plötzlich jemand wie ein Wrestler von hinten packt und zu Boden zerrt. Ich hab gar nicht gerafft, was da gerade passiert und erst mal auf dem Boden weitergespielt, bis ich mich dann irgendwie wieder hochgearbeitet hatte. Der Typ hat das scheinbar zuvor auch bei Bernie gemacht, hehe.

Bernie: Ja, das hat er. Und ich hab einfach weiter gespielt haha. Die waren lustig drauf!
Ich hab dummerweise ein Gedächtnis wie ein Sieb, deshalb brauch ich immer Hilfe, um mich an solche Sachen zu erinnern. Das Schlimmste und Beste gleichzeitig war sicherlich, als wir auf der letzten Tour in einem besetzten Haus in Berlin gespielt haben. Wir hatten ernsthaft überlegt, ob wir den Gig absagen sollen, als wir das Haus gesehen haben, Und das trotz, dass wir nach Berlin gefahren sind dafür!! Das war ein ganz schöner Schreckensmoment, den man sich nicht vorstellen kann, wenn man „besetzte Häuser“ nicht kennt. Der Raum im Keller war eher ein Verlies als ne Konzertlocation, es war alles sehr suboptimal. Dann kamen aber reihenweise Leute, die wir aus dem Saarland kannten, die mittlerweile dort wohnen und der Raum war knacke voll. Das war eins der geilsten Konzerte der ganzen Tour. Dieser Unterschied zwischen Hölle und Himmel war wohl das heftigste Erlebnis, das wir je hatten. Für weitere unglaubliche und faszinierende Stories verweise ich auf unser Buch, das sicherlich in den nächsten 5 bis 20 Jahren auf den Markt kommt.

Matthias: Kommen wir jetzt zu Eurem aktuellen Album. Das ist ja die erste Scheibe, die Ihr über Euer eigenes Label veröffentlicht. Könnt Ihr mir die Gründe dafür nennen?

Bernie: Wir haben bisher ausschließlich in Eigenregie veröffentlicht! Day One Records und Green Zone Music sind unsere „Labels“. SAOL war ein Dienst, den man sich kaufen kann, kein Label. Wir waren also noch nie bei einer Plattenfirma unter Vertrag. Ob wir das in Zukunft machen, steht in den Sternen. Der Grund ist ein ganz einfacher: wir lassen uns nicht reinreden! Wir möchten unserer Rechte behalten und geben die Kontrolle nicht an jemanden ab, von dem wir nicht sicher wissen, dass er genau so viel reinsteckt, wie wir es tun! Das kann nämlich ganz schnell nach hinten losgehen. Da hat man sich über mehrere Jahre an jemanden gebunden, der dann im Zweifel auch einfach den Griffel fallen lässt und NICHTS mehr tut. Ist alles bei genug anderen Bands schon vorgekommen. Wir wählen uns die Partner selbst aus, mit denen wir zusammenarbeiten und denen wir unser Geld geben. Wenn wir alles selbst machen, sind wir auch für alles selbst verantwortlich. Das bedeutet DEUTLICH mehr Arbeit, aber wir habens zumindest selbst in der Hand.

Matthias: In Euren Texten geht es ja sehr um das Thema persönliche Freiheit und einer Eurer Wahlsprüche lautet „100 % Fuck you“ inwiefern lebt Ihr nach diesem Motto?

Mika: Ich denke, das muss man immer etwas abwägen. Natürlich ist es erst mal gut, wenn man sich nicht so viel draus macht, was andere über einen denken und man sein eigenes Ding durchzieht. Aber natürlich so, dass dadurch niemand Schaden davonträgt. Die völlige Egoisten-Nummer verstehe ich unter dem Motto also nicht.

Bernie: Nö, das ist einfach ne Grundeinstellung der Band. Mit den Privatpersonen hat das auch gar nichts zu tun. Wir wurden zu Beginn an besonders in unserer Heimat sehr stark angefeindet und beschossen mit völlig irrsinnigem Bullshit. Eine typische Verhaltensweise im Saarland, wenn eine Band kommt, die mehr will als nur Bier trinken und im Saarland spielen. Da entwickelt man ganz schnell eine gewisse Attitüde, die sich auch über die Landesgrenzen hinaus bewährt macht. Wir machen unser Ding, wem das nicht gefällt, der kann uns mal. Das bedeutet ja nix anderes, als dass WIR entscheiden, was wir tun und nicht andere! So sehen das viele Bands, wir haben uns halt dazu entschieden, das bei jeder Gelegenheit hinaus zu posaunen :D

Matthias: Einer der Songs auf „Welcome to the Greenzone“ trägt den Titel „Children of the Pit“. Kann man Euch selbst noch im Pit antreffen?

Mika: Also wenn Du mit Pit das Publikum meinst, dann ja, denn ich bin natürlich selbst Fan und schaue mir gerne Konzerte anderer Bands an. Aber mittendrin im Circle- oder Moshpit, da bin ich nicht mehr geschmeidig genug, haha!

Bernie: Ich sags dir ganz ehrlich: ich gehe nur noch selten auf Konzerte, weil ich alle Bands gesehen hab, die ich sehen will, ich lass mich nichtmehr so einfach hinterm Ofen rauslocken. Außerdem sind wir viel unterwegs und ich genieße es, nach einer langen Arbeitswoche auch mal einfach zu Hause zu sein, wenn wir keine Gigs haben!

Matthias: Ihr wart ja beide früher für unser Magazin tätig und kennt daher auch die andere Seite. Regt man sich da noch über miese Kritiken auf oder begegnet man so etwas eher mit Ignoranz?

Mika: Ich glaube, wenn es um die eigenen Sachen geht, fühlt man sich bei einer miesen Kritik immer zuerst etwas angegriffen. Da muss man sich einfach ein dickes Fell zulegen.

Bernie: Da stimme ich zu! Wir bekommen interessanterweise sehr selten richtig miese Reviews. Die sind dann aber besonders interessant, weil man halt merkt, dass die von Leuten verfasst wurden, die mit Thrash Metal garnix am Hut haben. Das macht natürlich super viel Sinn, so jemandem dann gerade unsere Musik vorzuwerfen. Ist jüngst beim Metal Hammer geschehen. Ich glaube aber, dass ein 2/7 Punkte Review uns mehr Aufmerksamkeit bringt, als ein gutes Review online haha. Allein weils so irre ist. Sollen die Leute doch schreiben, was sie mögen. Zum Glück hat jeder diese Freiheit.

Matthias: Denkt Ihr, dass die Grenzen des Thrash Metal schon ausgelotet sind oder geht da noch was?

Bernie: Ou, da erwischste mich auf dem falschen Fuß. Solche Diskussionen kann ich garnicht leiden haha. Ich Frage mich: warum sollte man sich überhaupt über sowas Gedanken machen? Wer setzt denn diese Grenzen? Jeder einzelne für sich selbst!

WIR setzen uns ganz klar folgende Grenze: Wir wollen Musik machen, die wir uns gerne anhören! Das ist unsere Grenze. Wenn wir dann mal ein Power oder Black Metal Stück machen wollen, dann machen wirs halt. Bisher hatten wir kein Bedürfnis in der Richtung und wahrscheinlich würden wir es auch unpassend finden und dann doch nicht machen. Aber weil wir es eben selbst nicht wollen!
Was sind die Grenzen des Thrash Metals, warum sollte man die überhaupt ausloten, warum sollte man irgendetwas machen, was von vorne herein auf was anderes fokussiert, als etwas zu tun, was einen emotional befriedigt. Es gibt Leute, die wollen krasse Kunst machen in ihrer Musik, aber im Endeffekt doch auch, weil es sie emotional befriedigt. Ich kann diese Frage ernsthaft nicht beantworten ;)

interview godslave 02

Matthias: Wenn Ihr an neuem Material arbeitet, sitzt dann jeder im stillen Kämmerlein oder entstehen die Stücke in Zusammenarbeit?

Bernie: Meyer und ich sitzen im stillen Kämmerlein bei mir und schreiben die Songs quasi komplett fertig, ich programmiere sogar schon die Drums vor. Danach wird das Ganze von der Band „reviewed“ und tatsächlich so gut wie immer auch abgesegnet. Dann wird noch bisserl dran gefeilt und der Song ist fertig!

Matthias: Was war die erste Platte, die Ihr Euch gekauft habt?

Mika: Das war auf jeden Fall was von Judas Priest. Entweder „Ram It Down“ oder „Priest...Live!“ auf Vinyl.

Bernie: Da bin ich mir bereits seit Jahren unsicher, es war entweder MANOWAR - „Fighting the world“ gebraucht im CD Grünewald in Saarbrücken oder MEGADETH „Symphony of Destruction“ im Karstadt Saarbrücken.

Matthias: Wie kamt Ihr zur Musik und wen würdet Ihr als Eure Vorbilder bezeichnen?

Mika: Ich habe mit 6 Jahren angefangen, Klavier zu spielen, von daher hat mich die Musik immer mein Leben lang begleitet, auch wenn es natürlich mit eher klassischen Sachen losging, die man im Klavierunterricht eben so lernt. Metal kam dann irgendwann später dazu. Da gab es immer mal Personen, die einen besonders beeinflusst haben wie zum Beispiel Jordan Rudess von Dream Theater oder Janne Wirmann von Children Of Bodom. Beim Bass würde ich da Pete Steele nennen wollen, der auch manchmal etwas eigene Spielweisen an den Tag gelegt hat.

Bernie: Ich war immer schon mit Musik in Berührung durch meinen Vater, der sowohl BEE GEES als auch STATUS QUO gehört hat, also ein großes Spektrum. Als dann der Metal kam, war klar, dass ich da nicht einfach nur zugucken kann und ich hab Mitte der 90er angefangen, Gitarre zu spielen. Vorbilder hab ich eigentlich heute keine mehr. Ich will einfach das umsetzen können, was mir im Kopf rumschwirrt und das klappt meistens ganz gut. Mehr brauch ich nicht. Ich eifere niemandem nach. Wen ich aber nach wie vor klasse finde: Jeff Waters!

Matthias: Wer hatte eigentlich die Idee für Euren Bandnamen?

Bernie ICH! :D

Matthias: Was war Eurer Meinung die lustigste Frage, die Euch jemals in einem Interview gestellt wurde?

Bernie: Boah, die lustigste, das weiß ich mit meinem Sieb-Gedächtnis nicht mehr. Die beschissenste „Frage“ ist immer: „Für die, die euch nicht kennen, erzähl mal ein bisschen über eure Geschichte“. Keiiiinen Bock, solche Fragen zu beantworten, echt jetzt!! Kann man alles ganz einfach recherchieren und interessiert eh keine Sau haha.

Matthias: Wo seht Ihr Godslave in der Zukunft?

Bernie: wenn ich das mal wüsste. Ziel ist es auf jeden Fall einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Ziel ist es NICHT, damit unser Geld zu verdienen, das wird eh nicht funktionieren. Musik soll für uns Spaß bleiben und nicht zur Arbeit und zum Muss werden!

Vielen Dank für das Gespräch.

(Matthias)


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