thefright cantovWas liegt für eine Dark Rock Band näher, als ihr neues Album am Freitag den Dreizehnten zu veröffentlichen? Das müssen sich auch THE FRIGHT gedacht haben, die ihr neues Album „Canto V“ just am 13.10. auf den Markt brachten. Beim fünften Werk der Band aus dem thüringischen Hermsdorf handelt es sich um ein Konzeptalbum, bei dem man sich von der bereits 1321 veröffentlichten Divina Commedia („Göttliche Komödie“) des italienischen Dichters Dante Alighieri inspirieren ließ. Dessen bekanntestes Werk beeinflusste bereits das Wirken solch unterschiedlicher Gruppen wie MINAS MORGUL, SEPULTURA oder auch ICED EARTH.

Beim „Canto V“ handelt es sich, wie Literaturfans wissen, um den fünften Kreis der Hölle, laut Dante der Ort wo die eigentliche Hölle beginnt. Lyrisch gesehen ist das Konzept hinter der neuen Scheibe von Lon Fright (Gesang, Rhythmusgitarre), Danny (Leadgitarre), Kane (Rhythmusgitarre), Kain (Bass) und Luke Seven (Schlagzeug) also durchaus nicht uninteressant.

Musikalisch vermischen die Thüringer auch auf ihrem fünften Album Elemente aus Hard und Sleaze Rock mit Einflüssen aus dem Gothic Rock. Als Vorbilder drängen sich hier Namen wie WHITESNAKE, GUNS `N` ROSES und SKID ROW auf aber auch THE CULT, SISTERS OF MERCY und ganz besonders THE 69 EYES. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man THE FRIGHT glatt für eine finnische Band halten.

Da die 10 auf der Scheibe enthaltenen Stücke aufgrund des Konzepts alle irgendwie zusammenhängen, ist es nicht ganz einfach, hier einzelne Nummern hervorzuheben. Besonders hervor stechen jedoch „Bonfire Night“, „Love Is Gone“, „Leave“.und „Century Without A Name“, bei dem Lon Fright ein wenig wie MARILYN MANSON zu seinen besten Zeiten klingt. Doch leider überzeugen hier nicht alle der 10 Songs. Eine Nummer wie das deutschsprachige „In Sicherheit“ hätte man sich meiner Meinung ruhig sparen können, da sie sich als schwächstes Stück auf „Canto V“ entpuppt.

Im Großen und Ganzen liefern THE FRIGHT hier ein gelungenes Album ab, das bis auf kleinere Schwächen hier und da, wie zum Beispiel das ein wenig zu glatte „No One“, großteils zu gefallen weiß. (Matthias)

Bewertung:

Matthias7,0 7 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 41:15 min
Label: Steamhammer/SPV
Veröffentlichungstermin: 13.10.2017

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