SULPHUR entstanden aus der Asche der 90’s Black Metal Band TAAKERIKET und mussten sich nach ihrer Gründung 2000 mit einigen Problemen rumschlagen, bis sie 2005 wieder auf der Bildfläche erschienen, um zum bereits zweiten Mal nach 2001 auf dem berühmten „Hole in the sky“ Festival aufzutreten. Nun liegt ihr Debut „Cursed madness“ vor, das nicht wenigen den Atem rauben sollte! Es ist irgendwie verdammt schwer, zu sagen, in welchem Stil genau sich SULPHUR in die Gehörgänge fräst, aber sie tun es mit großer Vehemenz, das sei schon mal voraus erwähnt. Das Fazit zu Beginn, weil die Jungs es schaffen, bei jedem Hörgang um 100% zu wachsen. Ich bin immer weiter fasziniert von dem Stilmix aus der verstörenden Atmosphäre des Black Metals, etwas Erhabenem, das ich nicht genau identifizieren kann und der Durchschlagskraft von typischen Death Metal Riffs.

Der Opener, wie so oft, fasst den Mix gut zusammen, eine kalte, etwas beengende Atmosphäre mischt sich mit groovenden Death Metal Riffs, rasanten Blastbeats und einem simplen Gesang, der aber seine Wirkung voll entfaltet und zum Gesamtsound perfekt beiträgt.
Man könnte bei einmaligem Reinhören behaupten, dass der Sound etwas druckvoller, differenzierter, klarer sein könnte, was sich aber nach mehrmaligem Hören völlig relativiert, der Sound passt perfekt. Es ist wahrlich kein leichtes Unterfangen, Black und Death Metal so zu vermischen, dass etwas von beiden verloren geht. Hier gewinnt eindeutig die Black Metal Atmosphäre, die musikalisch mit beiden Stilen umgesetzt wird.

Musikalische agieren die Junge hier auf respektabel hohem Niveau. Hier und da lassen sich immer wieder progressive Ansätze heraushören, was den Songs jeweils einen interessanten Touch gibt. Kleine Schmankerl gibt es soundtechnisch beim Intro zu „Two thousand years of plague“ mit einem Klavier, dass wie aus einem Horrorfilm mit einer Rückblende ins 19. Jahrhundert klingt, sehr interessant. Ähnliches wird dann wieder beim folgenden Instrumental „The descent“ aufgegriffen, das als unheilsamer Bote zu „Spilt blod & brente knokler““ fungiert. Dieser Track klingt bisher am schwärzesten, mit typischen Downstroke Gitarrenspielereien und einem kurzen Zwischenpart, der wieder an sehr sehr alte Horrorfilme erinnert. Generell könnte „Cursed madness“ als Filmmusik zu einem beängstigenden, beklemmenden Horrorstreifen gut funktionieren.
Wahre Highlights finden sich noch mit „Great shadow rising“, einem komplexen, fast progressiven Stück Metal mit einer brutal treibenden Doublebass und headbangtauglichem Groove und „Master of storms“, dass sich als Old School Black Metal Stück mit äußerst genialem Riff entpuppt. Wem da nicht das schwarze Herz aus der Buxe springt, sollte sich nicht Black Metaller schimpfen!!! WOW, fast sogar der beste Track des Albums! Treibend, mit eiskalter, tief böser Atmosphäre.

SULPHUR haben auf ihrem Debut keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen, keinen Füller, allerdings fräsen nicht alle Songs so tiefe Krater in die Ohrlandschaft wie die ersten drei Tracks. Das nimmt „Cursed madness“ allerdings nicht viel von der Genialität und Einzigartigkeit. Natürlich kann man einige Parts schon mal woanders ähnlich gehört haben, vor allem IMMORTAL kommen manchmal gesangstechnisch ins Gedächtnis, allerdings nicht so ausschlaggebend, dass man von einem großen Einfluss sprechen könnte. Einzelne Bands mögen SUILPHUR beeinflusst haben, aber sie schaffen es, einen ganz eigenen Sound daraus zu kneten.
Black und Death Metal Fans aller Länder, vereinigt euch und legt euch diese Platte zu, spätestens nach dem dritten Durchlauf sollte sie euch gepackt haben und ab dann nicht mehr loslassen! Sehr geiles Album! Das nächste Mal sollte die magische 9 überschritten werden ;-). (Bernie)

Bewertung: 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 37:29 min
Label: Osmose Productions
Veröffentlichungsdatum: 22.01.2007
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