GORILLA MONSOON-FiregodVor 14 Jahren gründete sich in Berlin eine Band, die sich ihr Ziel, mit ihrer Musik weiterzukommen und Gigs zu spielen, hart erarbeiten musste. Aber so fängt fast jede Bandkarriere auf, wenn sie nicht schon in den Kinderschuhen KO geht. GORILLA MONSOON dagegen blieben über all die Jahre jedoch hartnäckig und weiteten ihren Dunstrkreis systematisch aus. Niemals aufgeben, niemals in eine Schublade zwängen lassen, niemals vom Business unterkriegen lassen und immer das Positive sehen und die Motivation aufrecht erhalten. Dieses Durchbeißen machte sich auch bezahlt, und auch wenn die Truppe albummäßig schwer hinterherhinkt, so ist 2015 bestimmt ihr Jahr, denn mit „Firegod-Feeding The Beast" haben die Jungs ein echt starkes Album zusammengezimmert, das sowohl junge als auch alte Fans begeistern wird.

Viele Fans warten bereits sehnsüchtig auf den Nachfolger des 2008 erschienenen Albums „Extermination Hammer". Nun ist es endlich soweit – es gibt zehn neue Songs auf die Ohren, aufgenommen und produziert in den altbewährten Absurd Studios in Hamburg. Zusammengefasst heißt das simpel: keine Experimente, keine falschen Erwartungen, keine Kompromisse. GORILLA MONSOON bleiben ihrer Linie treu und verwursten all ihre zahlreichen musikalischen Einflüsse zu einem fetten Brocken zusammen, der sich gewaschen hat. Der selbst ernannte Hellrock des Vierers konzentriert sich auf schwere Riffs, abwechslungsreiche Rhythmen und einen dominanten Gesang. Die Mischung macht's, es geht mal schwerfällig und düster, mal schnell und wütend vor sich, aber dabei immer heavy und rocklastig. Manchmal vermisst man ein klein wenig die Eigenständigkeit, auch wenn beispielsweise Parallelen zum Songwriting von den Labelmates UNDERTOW bestimmt nicht beabsichtigt sind. Aber dennoch erkennt man die persönliche Note der Riesenaffen, die sich eben auch nur das Beste aus allem rauspicken und in ihr eigenes Gewand hüllen.

Und mit jedem Durchlauf wird die Scheibe besser, es wirkt schnell nicht mehr aufgesetzt, sondern ehrlich und solide. Mit einer ganzen Stunde Spielzeit strapaziert man mitunter das benötigte Durchhaltevermögen des aufmerksamen Hörers, denn gerade Tracks wie „Law Of The Riff" sind mit knapp 8 Minuten doch sehr fordernd, wenn auch hier der Name Programm ist. Riffs gibt es hier nämlich tonnenweise, tonnenschwer und schwer gut.
Also wollen wir nicht auf hohem Niveau jammern, GORILLA MONSOON sind stärker denn je zurück, und ihr Ruf als exzellente Liveband wird diesem Album gerecht und umgekehrt. Das Warten hat sich also definitiv gelohnt. (Jochen)


Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 60:20 min
Label: Supreme Chaos Records
Veröffentlichungstermin: 20.03.2015

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