"Drawing Circles" heißt die zweite offizielle CD der HollĂ€nder TEXTURES, das um Einiges erweitert klingt als noch der VorgĂ€nger. Mit neuem SĂ€nger ausgestattet wollen sie Musik machen, die die Ohren zum Bluten bringen. So die Promo Information. Das ist doch mal eine treffende Bezeichnung. Wuchtige Gitarren, Thrash, Death, Nu, Noise, Progressive, Hardcore, Ambient, Jazz…
Screaming, Growling, clean, ruhig, hektisch, jazzig, anspruchsvoll...
Völlige Verwirrung, was TEXTURES dem Zuhörer hier aufs Ohr knallen. Eine Mixtur aus allem was ihnen grad so in den Kopf schießt.

"Drive" treibt nach vorne an, harte Riffs, starke Screams, gegen Ende ruhiger werdend, cleaner Gesang, mehrstimmig atmosphĂ€risch. Nein, das ist schon „Regenesis“. Fließende ÜbergĂ€nge.
"Denying Gravitiy" beginnt mit schwerem Riff, weiter in modernem Groove. Nach vertracktem Rhythmus wieder eine ruhige, progressive Passage mit anschließendem MACHINE HEAD Part. Danach ruhiger mit cleanem Gesang.
"Illumination" typisches Jazz StĂŒck mit entsprechendem Gesang, gut umgesetzt. Der Song bleibt kurz, ruhig und atmosphĂ€risch.
"Stream Of Consciousness" beginnt verspielt ruhig und mutiert zum groovenden Nu-Metal. Im Verlauf folgt ein rasanter Modern Thrash Part mit Blast Beat Einsatz. Endet ruhig unvorhergesehen.
"Upwards" ist eher ruhig, mit viel AtmosphÀre, fast zur Meditation geeignet. Gen Ende die von den vorigen Songs bekannten abgehackten Riffs mit vertracktem Rhythmus. "Circular" dreht sich im Kreis, erst jazzig, dann chaotisch hart, spÀter jazzig, Screams und clean Gesang. Interessante Melodien, schwer zueinander passend.
Bei "Millstone" scheinen wieder MACHINE HEAD und SEPULTURA durch. Alles sehr modern. "Touching The Absolute" ist mit "Illumination" zu vergleichen, lange jazzige sehr progressive Parts, die an DREAM THEATER erinnern, zwischendurch ein klares Brett.
Der Schluss, ein Instrumental namens "Surreal State Of Enlightenment".

Keine ausreichende Beschreibung von TEXTURES "Drawing circles"?
Eine bessere Beschreibung tut schwer, denn genauso wird die Platte wahrgenommen, ein Mix aus völlig gegeneinander arbeitenden Stilen, ohne Struktur und Ziel.
Musikalische FĂ€higkeiten in allen Ehren, Verschiebung der Grenzen und Auslotung des Möglichen sind löbliche Dinge. Das macht das Album der NiederlĂ€nder aber schier unhörbar. Sie loten zu weit aus und strecken zu stark. FĂŒr den sehr Anspruchsvollen sind TEXTURES bestimmt ein gefundenes Spielfeld. Allerdings kann man zu keinem Zeitpunkt eine Linie, einen roten Faden erkennen. "Drawing Circles" macht einfach keinen Spaß. Es ist viel zu anstrengend, diese 49 Minuten aufmerksam zu sein. Obwohl trotz allem zwischendurch immer wieder sehr interessante Momente zu hören sind. ("Drive")

Der Sound an sich, die Band selbst drehte die Knöpfchen, ist erstklassig, keine Frage. Aber TEXTURES haben wohl einfach keinen Bock, richtige Songs zu schreiben und bei aller Anerkennung der fulminanten Leistung der Musiker, besonders viel Spaß bringt „Drawing circles“ nicht, eher Kopfschmerzen. Zweifelsohne gut umgesetzt aber tierisch anstrengend. (Bernie)

Bewertung: 5,5 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 48:25 min
Label: Listenable Records
Veröffentlichungsdatum: 17.04.2006
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