Inquisitor_The_Quantum_Theory_of_IdHiermit dürfte sich wohl die Hoffnung aller Nerds erfüllen, dass  die Quantentheorie als Thematik für ein ganzen Albums herangezogen wird. Besungen werden unter anderem das Ende der Bestimmtheit, philosophisch mathematische Prinzipien und vieles mehr, was Heisenberg, Schrödinger und Co. zu ihrer Zeit bestimmt die Freudentränen in die Augen getrieben hätte.
INQUISITOR heißt das Projekt, das offensichtlich von einem begeisterten Theoretiker ins Leben gerufen wurde. Grund genug, sich die Frage zu stellen, ob „Quantum Theory Of Id“ nur von der Thematik her anspricht, oder tatsächlich auch dem schwarzmetallischem Aspekt zu Genüge entgegen kommen kann.

Insgesamt bietet INQUISITOR gitarrenlastigen Black Metal, der von der Riffarbeit her stark an die alten skandinavischen Klassiker angelehnt ist, und durch sein harsches Drumming ordentlich zur Sache kommt.  Zum ausgeklügelten Geknüppele gesellt sich jedoch auch ein Keyboard, welches das sonst recht kantige Material gekonnt abrundet. „Quantum Theory Of Id“ lebt vor allem durch interessante Spielereien und Experimente, die durch grenzwertig disharmonische und rhythmisch äußerst gewagte Variationen ihren Platz in den umfangreichen Arrangements finden.
Auch der Gesang kann sich hören lassen, denn vom Klangbild her passt dieser herausragend zum Rest der Musik.
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen monotonem Riffing und facettenreichen Läufen gibt der ganzen Geschichte eine recht progressive Note, die es dem Hörer unmöglich macht, gleich nach dem ersten Hördurchgang in den Genuss sämtlicher Facetten zu kommen, die INQUISITOR bietet.

Für kommende Alben hoffe ich, dass auf diese Progressivität mehr eingegangen- und an dem momentan noch etwas zu eintönigem Drumming gearbeitet wird. Ansonsten bieten INQUISITOR einen richtig geilen Black Metal, der das Potential hat, richtig groß rauszukommen. „Quantum Theory Of Id“ kann also quasi noch als Geheimtipp angesehen werden, speziell für Fans von EMPEROR, MOROWE oder auch DISSECTION. Es kommen also weder eingefleischte Black Metaller, noch Theoretiker zu knapp, was dem Markt eine ganz neue Zielgruppe bescheren könnte. (Jannick)


Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 5
Spielzeit: 41:56
Label: Forgotten Path
Veröffentlichungstermin: 02.04.2010

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