| Facebreaker - Infected |
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Stumpf ist Trumpf gilt auch auf „Infected", welches als Titel passt wie die Faust aufs Auge. FACEBREAKER – Alben sind die vertonte Zombie-Invasion. Mister Romero, hier ist die Band für ihren nächsten Film!! „Cannibalistic" zeigt auf zweiter Stelle gleich die Wandelfähigkeit der Truppe und walzt BOLT THROWER-mäßig schwergewichtig alles platt, um die Überreste nachher roh zu verspeisen. Herrlich, besonders wenn es dann mit „Torn to shreds" dem Titel entsprechend so rund geht ,dass man sich am liebsten nackisch machen würde und wild blökend im Zimmer umher hüpfen würde. ...ok, das tat gut, weiter im Text. FACEBREAKER haben das, was vielen Bands immer wieder abgeht. Sicherlich können die Jungs spielen, aber einen guten Song macht nun mal nicht die Anzahl von Riffs oder Tönen aus, sondern einfach (im Metal) der Arschtritt, der verteilt wird und der Fuß-zu_Popo-Faktor ist hier so hoch wie schon lange nicht mehr! Volle Lotte in die Kauleiste, so muss das sein! FACEBREAKER werden niemals auf die Stufe kommen, die eine Band wie OBITUARY oder SIX FEET UNDER inne haben, das ist klar, liegt aber auch an der Zeit. Wenn die Schweden zur richtigen Zeit so kompromisslos und Spaß-machend losgefeuert hätten, wäre die Band jetzt sicherlich eine der ganz Großen. Ach Leut, was macht diese Platte Spaß! Primitiv aber glücklich, die Gitarre ist so tief gestimmt, dass sie fast schon als Bass fungieren kann, aber der Clou bei der Sache ist, dass ein Jonas Kjellgren in seinen Black Lodge Studios und, Obacht, ein Peter Tägtgren in den Abyss Studios das ganze so massiv in Szene setzen, dass es selbst die notorischen Nörgler zufrieden stellen wird! Beeindruckend.
Bewertung: 8,5 / 10 Anzahl der Songs: 11 |