Eternity Magazin

interment_intotehcryptsofblasphemy.jpgUnd wieder ein Album aus dem Hause „echter Schwedentod“. INTERMENT sind quasi ein Ableger von DEMONICAL, der momentanen Speerspitze der Old School Sweden Death Fraktion. Die Frage, inwieweit es Sinn macht, eine sehr ähnlich geartete Band als Zweitbeschäftigung aufzubauen lässt die generelle Frage auftauchen, ob es viel Sinn macht, dass zig Kapellen aus dem Boden schießen, die alle die exakt gleiche Musik fabrizieren.

DEMONICAL, INTERMENT, EVOCATION oder MR. DEATH sind nur ein Bruchteil der Bands, die sich dem gleichen Glauben verschworen haben und es macht auch tatsächlich jedes Mal Spaß, sich die reine Lehre anzuhören, den ursprünglichen Schweden-Death Metal, so wie er klingen sollte!!
Nach der mindestens zweiten Veröffentlichung dieser Bands sei aber die Frage erlaubt, wo genau das hinführen soll? Klar, die meisten Outputs, wie auch INTERMENTS neues Werk „Into the Crypts of Blasphemy“, weisen einen beachtlichen Qualitäts-Standard auf. Allerdings wird es zugegebenermaßen immer schwieriger, die Bands voneinander zu unterscheiden.

Was tun? Keine Ahnung! „Into the Crypts of Blasphemy“ reiht sich nahtlos in die Reihe mit all den Old School Alben der letzten Jahre. Es reicht vollkommen, sich Reviews zu den besagten ähnlichen Bands durchzulesen, was anderes findet man bei INTERMENT nicht. Die Qualität stimmt, der Spirit stimmt, alles stimmt. Nur hat man dieses Album eben schon mal gehört, von anderen Bands. Warum sollte man sich immer wieder Album um Album kaufen, wenn diese sich nur minimal voneinander unterscheiden? Die Frage ist nicht zu beantworten. Jünger der alten Schwedenschule werden sich eh alles in den Schrank stellen und das ist auch gut so. Es wäre schade um die ganzen guten Alben.

Auch wenn dieses Review nicht viel hergibt über die neueste Veröffentlichung der Band INTERMENT, es wirft zumindest die Frage auf, wo das alles hinführen soll. Wie sieht die Szene aus, wenn in den nächsten Jahren immer wieder sehr ähnliche Alben von unterschiedlichen Bands veröffentlicht werden? Hat es keine negativen Folgen? Bleibt alles wie gehabt? Oder schneidet sich die Szene damit selbst ins Fleisch und geht daran unter? Wir werden es in ein paar Jahren sehen.

Ach ja: geile Scheibe! Wer auf den Sound steht, sollte DRINGEND zuschlagen!! (Bernie)


Bewertung: 7,5 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 36:08
Label: Pulverised Records
Veröffentlichungstermin: 02.08.2010
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