Eternity Magazin
diehard_nihilistvision.jpgDIE HARD ist nicht nur eine famose Reihe von Aktionkomödien, sondern auch ein super Name für ein Potenzmittel! Außerdem gibt es einen gleichnamigen VENOM Song und auch wenn die ersten zwei Vergleiche durchaus gute Referenzen wären, ist davon auszugehen, dass die Schweden DIE HARD sich nach dem VENOM-Song benannt haben... Bei dem ersten Ton von „Nihilistic vision“ wird die Vermutung auch gleich mit Pauken und Trompeten bestätigt. 

Es gibt nach wie vor recht junge Bands, die sich massiv an den Begründern des wahren Black Metals orientieren, aber ich glaube kaum, dass es viele gibt, die authentischer ihren Göttern huldigen als DIE HARD! Da sei zu Beginn direkt mal die Frage erlaubt: „Hat's zu was Eigenem denn nicht gereicht?“, natürlich ist die Frage durchaus berechtigt und für all diejenigen, die mit VENOM nicht viel anfangen können, wird DIE HARD genauso bedingungslos durchs Raster fallen!

Kein Problem für die Schweden, denn wer auch fast 30 Jahre nach dem ersten Lebenszeichen der Engländer, das die Welt der harten Klänge für immer und ewig verändern sollte, noch die Faust in den Himmel reckt und „Hail Satan“ kreischt ohne auch nur ansatzweise etwas mit dem Gehörnten zu tun haben zu wollen, der wird „Nihilistic vision“ regelrecht in sich aufsaugen!
Klarer Fall, dass die Schweden in Sachen *räusper* „Spirit“ nicht ganz an das Original rankommen, das wäre aber auch zu viel verlangt. Dafür würzen die Jungs ihren räudigen (und ich meine wirklich dermaßen RÄUDIGEN aber trotz allem recht differenziert gemixt und somit passenden) Sound mit einer Menge Querverweisen zu den alten, frühen Glanztaten von SODOM, HELLHAMMER/CELTIC FROST oder POSSESSED. Wer so langsam Blut leckt, sollte sich für einen tiefen Schluck aus dem gefüllten Kelch bereit machen, wenn thrashige und trashige Hassbatzen wie „Into the desolate halls of death“, „Bloody war“, der Titeltrack oder „Fed to the lions“ die Ohren ordentlich durchpusten!

Wie gesagt, wer VENOM mag, der wird auch DIE HARD mögen. Wer nicht, brauch hier erst garnicht reinzuhören! Der Gesang ist hier selbstredend, ähnlich wie der von Herrn Cronos, äußerst gewöhnungsbedürftig dahin gezetert, passt aber zur restlichen ruppigen Musik. Die thrashigen Einschübe bringen dem Sound der Jungs etwas rockig Fetziges, was die Band auch für Old School Black-Thrasher durchaus interessant machen wird! Wer sich angesprochen fühlt, soll hier also gerne mal ein Ohr riskieren.

Die Bewertung fällt wahnsinnig schwer. Entweder man liebt es oder man hasst es, beides ist durchaus legitim und hat seine rationalen Gründe. Ich für meine Begriffe bin jetzt einfach mal subjektiv und fühle meinen Arsch ordentlich gerockt von den Schweden und kann DIE HARD für die - Achtung Wortwitz – DIE HARD-VENOM Fans nur empfehlen, muahaha, ich leg mich flach... Räudig, ruppig, rockig, real, passt (Bernie)

Bewertung: 7,5 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 40:39 min
Label: Agonia Records/Twilight
Veröffentlichungstermin: 06.11.2009  

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