| Impactor - Prepare For Impact |
„Prepare for impact“ warnen die Jungs von IMPACTOR den Hörer vor, bevor diese sich an das Debüt der Band aus dem Hunsrück macht! Gemeint ist hier ein fieser Einschlag von Old School Thrash Metal, der in Form einer EP mit 6 Songs von der Leine gelassen wird. Mit von der Leine hat sich auch ein Herr namens Schalk gerissen, „Prepare for impact“ sprüht nämlich nur so vor Spaß und Freude an der Musik.
Und das ist der große Pluspunkt, den IMPACTOR gleich zu Beginn voll ausspielen können. Bandfotos mit 3-D Brillen und Popcorn im Kino und Fratzenbilder zeigen, dass es sich hier um eine im besten Sinne Old Schoolige Band handelt. 4 Freunde machen zusammen Musik! So soll es sein! Der Musik kommt das hörbar zu Gute. Die 6 Tracks klingen angenehm umkonstruiert und frei von der Leber gespielt. Ganz besonders sticht „April, April“ hervor und der alles sagende letzte Track „Thrash Thrash Thrash“. Trotz aller Spontaneität schaffen es die jungen Hunsrücker, in ihren Stil genug Abwechslung einzubauen, dass nie Langeweile entstehen kann. Thrashsongs um die 4 Minuten, die trotzdem nicht nach einer Weile mit Wiederholungen anöden, sprechen eine deutliche Sprache. IMPCATOR orientieren sich am ehesten am typisch deutschen Thrash Metal mit leichten US-Einschlag, erinnern aber aufgrund des Gesangs als erstes an die mighty DESTRUCTION. Was andere als „gewöhnungsbedürftig“ bezeichnen, klingt passend wie die Faust aufs Auge für die Art von Musik. Sänger Armin Gerloff kreischt und quiekt, dass es eine wahre Freude ist. IMPACTOR gehören zu den Bands, die es schaffen, sich von anderen Thrash Metal Bands abzusetzen. Etwas Wichtigeres kann es in der Masse von Bands nicht geben. Der eigenartig-einzigartige Gesang und die etwas längeren, sehr abwechslungsreichen Songs können den Hunsrückern im Dschungel der Thrash-Welle die Fackel im Sturm sein, an der sie sich orientieren können, um aus dem Wust heraus zu finden! Von dieser Band werden wir noch einiges hören, da bin ich mir sicher! (Bernie)
Anzahl der Songs: 6 |