conradiction_theessenceofanger.jpg2006 standen CONTRADICTION noch relativ einsam auf dem Thrash Metal Flur und konnten mit „The Warchitect“ (Review hier ) alleine schon damit punkten, dass sie ĂŒberhaupt diese Art von Musik machen. Im Jahre 2009 wimmelt es aber nur so von fantastischen Thrash Metal Bands, die mit Jugend und somit purer Energie und Kompromisslosigkeit glĂ€nzen. Eine „Àltere“ Band wie CONTRADICTION hat es dagegen nicht leicht!

Die Songs lassen an sich keine großen WĂŒnsche offen, mit brutaler Geschwindigkeit, abwechselndem Groove und eingĂ€ngigen Melodien können die Deutschen hier durchaus mit der internationalen Konkurrenz mithalten.

„The essence of anger“ verliert an KonkurrenzfĂ€higkeit hauptsĂ€chlich durch den Sound. Klingt komisch, ist aber so. Wenn auch der Gesang von Oliver Lux gegen die Einzigartigkeit eines John Kevill oder Philly Byrne wenig ausrichten kann, ist es der Klang der Scheibe, der dafĂŒr sorgt, dass CONTRADICTION trotz ihrer langen Erfahrung gegen die jungen Wilden keine Chance haben! Wenn auch alles soweit Ok zu klingen scheint, einer Thrash Metal Band ein Schlagzeug auf diese Art und Weise zu mischen, ist eine schiere Unfassbarkeit. Wenn dieses Drumset nicht bis zum Erbrechen getriggert ist, dann soll mich der Teufel holen! (ich erwarte bereits die Mails in meinem Postfach...) KĂŒnstlicher klingt kein Schlagzeug im Metalcore und das soll was heißen (man höre sich mal die Blasts auf „Walk of shame“ an, grausig)! Warum zum Geier machen das alte Hasen, die schon lange im GeschĂ€ft sind und ĂŒber gesunde Ohren verfĂŒgen! UnerklĂ€rliche PhĂ€nomene gibt es immer mal wieder.
Anderen möge der Sound garnicht weiter negativ auffallen. Ich als Thrash Metal Liebhaber und Sympathisant der momentanen Old School Welle wage zu bezweifeln, dass sich viele derjenigen, die WARBRINGER, BONDED BY BLOOD oder EVILE im Schrank stehen haben, von CONTRADICTION hinterm Ofen vor locken lassen.
Metaller, die in mageren Zeiten nach Bands ihres Genres gesucht haben und immer wieder auf die alten Klassiker zurĂŒckgreifen mussten, weil einfach nichts Neues kam, sind eher die Zielgruppe fĂŒr die Deutschen. Das ist nicht mal so negativ gemeint, wie es klingt. Gemeint ist hier, dass „The essence of anger“ nicht mit den jungen Wilden mithalten, die nun mal momentan den Standard im Thrash Metal setzen, die Band aber durchaus was fĂŒr die 90er Thrash Generation sein kann.

Der Opener „Perfect combatans“, „Life's end“ oder „Collateral carnage“ wissen durchaus zu ĂŒberzeugen, die ganze Scheibe lĂ€sst keinen wirklichen Ausfall aufblitzen. Über einen gewissen mittelmĂ€ĂŸigen Punkt kommen die Deutschen hier aber leider nie ganz raus. Fans der Band werden hier auf ihre Kosten kommen, aber ob sich die Band mit diesem Album viele neue Fans erspielen kann, bleibt fraglich. (Bernie)


Bewertung: 6,5 / 10

Anzahl der Songs: 12
Spielzeit: 54:21 min
Label: Limited Access Records
Veröffentlichungstermin: 25.09.2009

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