Eternity Magazin

asphyx_death.jpgYES! Sie sind zurück!! Nach ihrem grandiosen Live-Comeback auf dem Party-San 2007 kommt zwei Jahre später nun endlich das lang erwartete Comeback-Album! „Death... the brutal way“ lautet der bedeutungsvolle Titel und so groß ist die Überraschung nicht, dass es genau DAS auch liefert. Old School Death Metal at its best! Roooooooooooooaaaaaaaaaar...

Die grandiose HAIL OF BULLETS Scheibe (Review hier) hat schon einiges erhoffen lassen, befinden sich doch mit Sänger Martin Van Drunen und Gitarrist Paul Baayens die gleichen Drahtzieher in beiden Bands.
Um ganz ehrlich zu sein, ich habe mich nie eingehend mit ASPHYX beschäftigt. Ja, Schande über mich, aber meine erste richtige Begegnung mit der Band fand nunmal auf besagtem Party-San Festival statt. Nach dem Genuss von „Death... the brutal way“ wird mir aber wohl nichts anderes übrig bleiben, als mich mit der Historie der Holländer zu beschäftigen, denn wo die neue Scheibe herkommt, da ist sicherlich noch viel mehr zu finden ;-)

Vorgegriffen sei bereits jetzt schonmal eine ganz intensive Kaufempfehlung für diesen Klumpen heißen Teers, der neben den letzten Outputs von DEMONICAL und Konsorten ganz klar zeigt, was es mit dem „neuen“ als Death Metal bezeichneten Scheißdreck wirklich auf sich hat...
Schon der schleppende, tiefböse Opener „Scorbutics“ reißt dem Hörer die Haut vom Leibe wie der böse Kerl in Silent Hill – the movie, herrlich. In insgesamt zehn Schritten wird die Walze immer wieder über den zertrümmerten Körper gezogen, bis am Ende nichts mehr übrig bleibt als eine kümmerliche Pfütze voll zermatschten Überresten.

Der Vergleich zu alten Heldentaten kann hier aus benannten Gründen nicht fundiert gezogen werden, aber ich sag einfach mal so: is mir echt wurst! Diese Scheibe KILLT einfach wie Sau! Man wechselt immer wieder von doomig, zähflüssig schleppenden Passagen zu flotten Bang-kompatiblen Parts, besonders herrlich in „Bloodswamp“ umgesetzt. Durchgehend schnelle Tracks wie der Titelsong sind eher die Seltenheit, die Abwechslung herrscht hier eindeutig vor! Ein klares Statement gegen den Geschwindigkeitswahn, der auf weiter Flur oft die Härte killt!

Die Spitze des Albums ist ganz klar die absolut kranke, heisere Stimme von Martin Van Drunen, die immer mal wieder etwas wankt und schwankt und nicht immer angenehm klingt (vor allem in „Asphyx Ii – they died as they marched“). Genau das ist es aber, was seinen Gesang einzigartig gemacht hat und ihn zum ewigen Death Metal Helden empor steigen ließ.
Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass der Weg von HAIL OF BULLETS zu ASPHYX garnicht so weit ist und zu Fuß zurück gelegt werden kann. Das macht aber auch nichts, denn beide Bands liefern mit der Konstante Van Drunen und Baayens feinste Kost!

Wer ASPHYX liebt, der liebt diese Platte, wer Old School Death Metal liebt, der liebt diese Platte! Wer auf RICHTIGEN Death Metal steht, der wird diese Platte lieben! Hier bollerts an allen Ecken und Enden, abwechslungsreich, roh und motherfucking BRUTAL! Zulegen verdammt! (Bernie)


Bewertung: 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 48:56 min
Label: Century Media
Veröffentlichungstermin: 19.06.2009

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