| Witchmaster - Trucizna |
Lustigerweise sind WITCHMASTER in den letzten Jahren weniger mit ihrer Musik in Erscheinung getreten als eine Talentschmiede, die Musiker für diverse international bekannte Bands ihres Landes bereitstellt. Somit mussten sie sich kürzlich endgültig von Drummer Inferno trennen, der mit BEHEMOTH voll und ganz beschäftigt ist. Der Original-Basser der Band heuerte mittlerweile bei VADER an. Nun wollen die Jungs aber mit „Trucizna“ auch wieder musikalisch in Erscheinung treten, immerhin nach 5 Jahren Stille. Und Aufmerksamkeit bekommen sie wohl allein schon dadurch, dass sie zwar aus Polen stammen, aber so ganz und gar nicht danach klingen...
Trotz des sehr mageren Sounds versprühen Songs wie „Self-inflicted divinity“ oder „Total annihilation“ einen mitreißend rockigen Flair. Zudem kommen immer wieder seltsame Nebengeräusche zum Vorschein wie bei „Two point suidcide“, die dem Ganzen eine seltsame aber irgendwie passende Note geben. Also mal vom Sound abgesehen, bleibt eine Ansammlung von räudigen Songs, die in jeder Sekunde „FUCK YOU ALL“ schreien und das macht auch den besonderen Flair von „Trucizna“ aus. Der Gesang ist äußerst angepisst, wenn man auch bei intensivem Hören kein einziges Wort verstehen kann, dass von den rauen, schmerzenden Stimmbändern kommt. Wie auch immer, WITCHMASTER haben hier zwar sicherlich kein Highlight abgeliefert, aber haben ihre Berechtigung vor allem unter den Negativ-Soundfetischisten. Wer auf richtig räudigen Sound steht ,sollte „Trucizna“ auf jeden Fall mal antesten, genau wie jeder, der auf den sogenannten „Blackened Thrash Metal“ steht, WITCHMASTER haben durchaus ihre Momente. Für den Otto Normal Metaller ist das hier nix. (Bernie)
Anzahl der Songs: 8 |