Eternity Magazin
razorofoccam_homagetomartyrs.jpgRAZOR OF OCCAM, stranger Name und noch nie wirklich gehört. Dabei sind hier die Hälfte der DESTROYER 666 Jungs aktiv. Neben ASSAULTER also die zweite Band, die sich teilweise aus der australischen Kult-Kombo zusammensetzt. Da kann man mal gespannt sein. Auf dem bereits dritten Album der mittlerweile Londoner Truppe wird dem Black/Thrash Metal gefröhnt, der aber nicht viel mit der genannten Band zu tun hat. Der Promotiontext spricht von einer Mischung aus Black und Thrash Metal, wobei realistisch gesehen der Black Metal eindeutig im Vordergrund steht.

Man darf hier aber nicht an eine Art „Blackened Thrash Metal“ denken, wie man es so oft bei Truppen wie zum Beispiel DESTROYER 666 liest. Ein sicherer Vergleich fällt mir zu RAZOR OF OCCAM auch irgendwie nicht ein. Dabei darf die Frage erlaubt sein, ob das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist.
Irgendwie kann ich mir „Homage to martyrs“ so oft anhören, wie ich will, es bleibt leider nie wirklich viel hängen. Keine Frage, die Jungs bollern hier ganz ordentlich ins Mett und wissen vor allem auch, was sie tun. Dummerweise kristallisiert sich in den 8 Songs keine einzige Hookline heraus, die sich an den Haaren im Ohr fest krallen würde.

Der Opener „Altar of corruptoin“ knallt noch am heftigsten rein, ansonsten fehlt irgendwie die Abwechslung, das Besondere, dass ein richtig gutes Album ausmacht.
Auffällig ist die gute Produktion der Scheibe, die so gar nicht zum Old School Vibe passen will, der man der Hälfte der Band vielleicht zuschreiben möchte. Soundtechnisch ballert alles schön fett. „Pattern of stone“ gehört mit dem Opener und „Flame bearers“ zu den besseren Songs der Platte. Wobei man nicht denken sollte, dass der Rest keine Qualitätsmucke darstellt, es bleibt halt einfach nur nichts hängen. Besagter Track bringt aber endlich ein wenig Abwechslung in die Bude und groovt zwischenzeitlich mal ganz schön hymnenhaft durch die Boxen.
„Flame bearers“ stellt mit seinem saftigen Intro und dem zackigen Rhythmus den wohl thrashigsten Teil der Platte dar, da darf ruhig mal gebangt werden. Neben den paar Momenten ist nämlich mit Thrash Metal nicht viel auf „Homage to martyrs“, da hat man definitiv die falschen Worte ergriffen.

Um dieses langweilige Review abzuschließen, bleibt zu sagen, dass RAZOR OF OCCAM hier zwar eine gute Scheibe abgeliefert haben, die aber an keinem Punkt wirklich überzeugen kann. Zu wenig Abwechslung, zu wenige Hooks, die im Ohr bleiben. Deshalb wirkt dieses Review vielleicht auch etwas lustlos und langweilig, „Homage tot martyrs“ gibt einfach nicht viel mehr her. Ein gutes Album, das man sich nebenbei immer mal rein ziehen kann, aber einfach nicht mehr. (Bernie)


Bewertung: 6,5 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 33:40 min
Label: MetalBlade Records
Veröffentlichungstermin: 13.03.2009

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