holymoses_agonyofdeath.jpg

Welche Band muss man genauso erwĂ€hnen, wenn die drei großen Deutschen Thrasher DESTRUCTION, KREATOR und SODOM genannt werden? Genau, TANKARD! Eine weitere Band hat aber seit dem Beginn der 1980er Jahre immer wieder geile Thrash Scheiben auf den Markt geworfen und gehört genauso in diese Reihe. HOLY MOSES! Wenn HOLY MOSES auch durch lĂ€ngere Pausen und nicht durchweg hitverdĂ€chtige Album oft ein wenig in Vergessenheit geraten sind, gehören sie genauso zur deutschen Thrash Metal Geschichte wie alle zuvor genannten. Mit ihren neuen Album „Agony of death" beweisen sie, dass sie trotz ihren fast 30 Jahren auf dem Buckel noch aus allen Rohren bollern können!

Wenn auch neben Frontfrau Sabina Classen keine GrĂŒndungsmitglieder mehr in der Band lĂ€rmen, hat man zumindest einen alten Bekannten und WeggefĂ€hrten in die Reihen zurĂŒck geholt und zwar niemand anderen als der Mann mit dem Stirnband, Atomic Steif, der in den 90ern auch mal fĂŒr SODOM getrommelt hatte. Der Mann, der kann! Alles andere als verrostet klingt sein Getrommel auf „Agony of death", der Kerl hats noch richtig drauf und weiß, wie man guten deutschen Thrash Metal zu spielen hat!

Nach den teils etwas durchwachsenen aber guten Alben nach dem Comeback im Jahre 2001, holzen HOLY MOSES mit „Agony of death" mal wieder so richtig durch deutsche WĂ€lder. RĂ€udig, dreckig und chaotisch knallt der Sound, fĂŒr den sich Gitarrist und Hauptsongwriter Michael Hankel verantwortlich zeichnet. Die Gitarren klingen teils extrem kratzig, passen aber perfekt in den Sound der Platte, der im Gesamten ordentlich kracht. Die Stimme von Frau Classen, die mit DORO die wohl seit Jahrzehnten bekannteste Dame im Heavy Metal, ist nach wie vor unnachahmlich abgefuckt und kann hier besonders begeistern, da man sich fĂŒr die Vocals ein gutes halbes Jahr Zeit gelassen hat, was man hört!

Auf der Special Edition des Albums werden die Songs durch kurze gesampelte Zwischenspiele miteinander verbunden, die das Konzept rund um den Kampf mit dem Tod etwas pushen soll. Nette Idee, aber nicht genug Mehrwert, um mehr Geld dafĂŒr auszugeben.

„Agony of death" ist wahrscheinlich das beste der Alben nach dem umjubelten Comeback. Thrash wie er sein sollte, schnell, hart, rhythmisch und mit krassem Gesang, wird hier geboten. Besonders hervorzuheben sind Tracks wie die Klopper „Alienation" und „Bloodhound of the damned" und „Dissociative disorder", der nur so vor geilen Riffs strotzt.

FĂŒr Fans der Band und alle, die sich irgendwie mit deutschem Thrash Metal verbunden fĂŒhlen, sollte „Agony of death" ein Pflichtkauf sein. Wenn sie Platte auch gegenĂŒber der Energie der neuen Bands der Thrash Metal Welle ein wenig abstinkt, bietet sie trotz allem das, was man von HOLY MOSES erwartet und das auf hohem Level! (Bernie)

Bewertung: 7,5 / 10

Anzahl der Songs: 12
Spielzeit: 70:02 min
Label: Wacken Records
Veröffentlichungstermin: 26.09.2008

Submit to FacebookSubmit to Google BookmarksSubmit to Twitter
Anmelden

Neckbreaker prÀsentiert

Letzte Galerien

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Korpiklaani

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Moonsorrow

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Pothead

Neckbreaker auf Facebook

nb recruiting 2015

nb forum 2015

nb gallery 2015