| Mord - Necrosodomic abyss |
MORD, das nenn ich mal einen Namen für ne Black Metal Kombo! Was hier vielleicht etwas lächerlich ausgedrückt klingen mag, kann aber durchaus als Blaupause für eine zünftige Black Metal Scheibe gelten. Und „Necrosodomic abyss" entpuppt sich auch tatsächlich als selbige. Wie ein roter Faden durch eine Geschichte zieht sich ein unsäglich schneller Blastbeat durch „Necrosodomic abyss", der teils fast schon KATAKLYSM - Geschwindigkeit erreicht. Generell ist der Sound der Platte im Vergleich zum Genreüblichen eher im oberen Bereich anzusiedeln. Einmal drübermixen hätte nix geschadet, aber was solls. Höhenflüge sollte man von „Necrosodomic abyss" allerdings nicht erwarten, geboten wird handgemachter Black Metal mit ordentlichem Arschtritt-Faktor, aber auch nicht mehr. Atmosphäre kommt leider in den wenigsten Fällen auf, wenn auch Ansätze dazu zu hören sind, dafür wird einfach zu viel Wert auf die donnernden Blastbeats gelegt, die dafür kontraproduktiv sind. Allein bei „Opus VIII" findet sich ein recht eingängiges Riff, ansonsten wirkt die ganze Scheibe durch die ganze Knüppelei ein wenig eintönig und teils anstrengend. Wer auf MARDUK steht, wird bei MORD unter Umständen aber auch seinen Spaß haben. In Punkto Intensität, Schnelligkeit und brutaler Härte fühlt man sich desöfteren an die Black Metal Institution erinnert. Gutes Scheibchen also, aber kein Überflieger. (Bernie) Bewertung: 7 / 10 |