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Alter Schwede, endlich mal wieder eine schwedische Schwedentod Kapelle, nachdem sich in letzter Zeit eher Deutsche wie FLESHCRAWL durch ihre schwedischem Reminiszenzen bekannt gemacht haben. FACEBREAKER beheimatet mit Roberth Karlsson am Gesang einen alteingesessenen Schwedentodler, der bereits bei EDGE OF SANITY sein Knäckebrot verdiente und kürzlich bei DEVIAN eingestiegen ist. Man darf also Erwartungen haben...

...die in diesem Fall absolut erfüllt werden! FACEBREAKER ist ein groovendes, bollerndes, fettes Stück verrottetes Fleisch gelungen, das besonders an BLOODBATH, GRAVE, ENTOMBED und ein wenig SIX FEET UNDER erinnert!
Eine wohlig faulige Mischung also für den Aas-vertilgenden Zombie, der vom Cover der CD röchelt.

Röchelnd gestaltet sich der Gesang des FACEBREAKER Grunziberts allerdings nicht, die Stimme von Karlsson zeigt sich ultra tief, fett und vor allem voluminös, wie es einem Chris Barnes in nichts nachsteht. Ein wenig könnte hier mehr variiert werden, die Vocals bleiben durchweg im tiefen Bereich. Die fehlende Abwechslung verdirbt aber hier den Braten nicht, denn die Musik merzt jegliche Mängel wieder aus.
Was hier zu hören ist, ist der pure Old School Schwedentod. Fans von alten GRAVE und ENTOMBED werden feuchte Höschen bekommen, denn FACEBREAKER wissen, wie man diese Art von Musik spielt. Meist wird einfach nur brutal und undurchdringlich gegroovt, zwischendurch schwingt man aber immer wieder die Keule, um für ein wenig Genickknacken zu sorgen, herrlich!

Natürlich bietet FACEBREAKER hier nichts neues, man hat alles schon einmal in ähnlicher Form gehört, blablubb, und Hits sind hier auch keine zu finden, blablubb. Songs wie der Titeltrack „Dead, rotten and hungry", „Walking dead" und ganz besonders das ultra genial drückende „Unanimated flesh" (als doch irgendwie einer der kleinen Hits auf dem Album) bollern dem Hörer die Gedärme aus der Reihe. Es macht einfach wahninnig Spaß, diese Platte zu hören, wenn man auf den Sound steht.
Die Verbindung zu BLOODBATH ist in Karlsson Gesang zu sehen. Man höre sich „Nightmares made flesh", das letzte Release der schwedischen All Star Truppe an und vergleiche den Gesang Peter Tägtgrens mit dem Karlssons auf „Dead, rotten and hungry", ganz besonders aber bei „Soul eater". Wenn man den BLOODBATH Klassiker „Eaten" zum direkten Vergleich heran zieht, sollte ein erkennendes Schmunzeln vorprogrammiert sein ;-).

FACEBREAKER haben mit ihrem Zweitling bös ins Mett gehauen und werden alle Fans der bisher genannten Bands restlos begeistern. Also noch einmal, GRAVE, ENTOMBED, BLOODBATH und vielleicht sogar ein wenig SIX FEET UNDER wegen der relativen Einfachheit und primitiven Durchschlagskraft, sind Paten von FACEBREAKER und gehen wunderbar in ihrer Fanmenge auf! KAUFEN! Für mich das Death Metal Highlight des jungen Jahres! FACEBREAKER machen einfach wahninnig Spaß und darauf kommts verdammt noch mal an! (Bernie)


Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 36:55 min
Label: Pulverised Records
Veröffentlichungstermin: 31.01.2008

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