| The Arcane Order - In The Wake Of Collision |
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Was zur Hölle geht denn hier ab? Was hat man denn den Schweden angetan? Der Opener „Death is immiment" bollert so was von brutal und kompromisslos durch die Boxen, dass man rücklings vom Stuhl zu kippen droht. Was eine Wand! Heiliges Blechle, THE ARCANE ORDER gehen hier um vieles extremer zur Sache als beim Vorgänger. Shouter Kasper Thomsen wechselt zwischen beeindruckend kreischenden Vocals und tiefen Growls, die zwar in jedem Ton nach neuer Schule klingen, aber nicht mit den typischen Metalcore Vocals zu vergleichen sind. Erst „Eruptions of red" erinnert mit seinen Staccatto - Grooves ein wenig an den Vorgänger, bevor eine Doublebass/Synthesizer Wand wieder zum Angriff ansetzt. In Kombination von Tasten und Gesang tun sich hier ganz besonders Referenzen zu STRAPPING YOUNG LAD auf, die im Weiteren auch immer wieder zum Vorschein kommen. Mr. Townsend scheint hier nicht wenig als Einfluss gedient zu haben. „Unleash the tyrant" wird seinem Titel gerecht und treibt durchweg nach vorne. Auch im restlichen Verlauf des Albums wird nicht mal an die Bremse gedacht, es regiert die Geschwindigkeit (Einzig der Rausschmeißer „Horizons buried" überrascht mit melodischem Midtempo). Man könnte fast behaupten, dass ein durchweg speediges Album irgendwann langweilig wird, doch hier wird trotz fehlender Eingängigkeit so bös geholzt, dass die Faszination über der technischen Fähigkeiten der Truppe nicht nachlässt. So ein Album hätte man THE ARCANE ORDER nicht zugetraut! Fans von SYL sollten sich „In the wake of collison" auf jeden Fall zulegen. Freunde moderner brutaler Klänge dürfen an diesem Album nicht vorbei gehen. „Bleiben sie stehen, hier gibt's was zu sehen"! Kaufen! (Bernie) Bewertung: 8,5 / 10 Anzahl der Songs: 9 |