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THE DUSKFALL veröffentlichen seit geraumer Zeit mit gelassener RegelmĂ€ĂŸigkeit ein geiles Album nach dem anderen. Die Band, die aus der Kult Combo GATES OF ISHTAR entstand, unterschrieb fĂŒr ihren vierten Streich bei Massacre Records und wirft nun „The Dying Wonders Of The World" in die hungrige Meute. Und alles ist beim Alten geblieben.

Genau, THE DUSKFALL, wie wir sie kennen und auch lieben. Ganz typischer skandinavisch melodischer Death Metal, in diesem Fall ohne zu viel Leadgitarre und auch ohne Old School Einschlag a la ENTOMBED oder GRAVE, sondern mit einer gehörigen Thrash Kante. Das macht die Schwedentruppe seit nunmehr vier Alben aus und begeistert Fans dieser Richtung in hohem Masse, denn THE DUSKFALL sind ein Garant fĂŒr erstklassige Musik in zwar engem, aber gut ausgearbeiteten Stil.
„Paradises into Deserts" legt auch gleich rasant los und begeistert mit rhythmischer Hochgeschwindigkeit und einem sehr melodischen Refrain, der eine kleine Neuerung offenbart. Wie bei einigen Tracks des neuen Albums singt Kai Jaakkola melodischer und bringt den Refrains ein wenig mehr Abwechslung zum Gesamtsound. Eine gute Idee, die sich im Laufe des Albums bewĂ€hrt.

Besonders kommt der variable Gesang beim Albumhit „I've only got knives for you", der mit seinem ultra fett stampfenden Groove Riff alles zermalmt, was ihm in den Weg  kommt! Live sollte dieser Song fĂŒr Massen von fliegenden Matten sorgen!
Auf „The Dying Wonders Of The World" beweisen THE DUSKFALL wieder einmal, wie abwechslungsreich und vor allem kreativ sie schreiben können. In Punkto QualitĂ€t steht die neue Scheiblette also seinen VorgĂ€ngern in keinster Weise nach, kann sogar einen Schritt weiter gehen.
Was sehr auffĂ€llig ist, ist der ganz typische Sound, der wieder einmal von Daniel Bergstrand gezimmert wurde. Trotz der ganz klaren Ausdifferenzierung der Instrumente und dem fetten, druckvollen Sound, liegt hier auch irgendwie der Hund begraben. Die Produktion klingt ein wenig zu clean, regelrecht desinfiziert, der Band wĂŒrde ein bisschen mehr Trockenheit und Vielfalt im Sound verdammt gut tun. Vielleicht sollten die Jungs ihr nĂ€chstes Album, trotz der selbstverstĂ€ndlich guten Leistung von Herrn Bergstrand, bei jemand anderem mit komplett anderen Soundansichten aufnehmen. Die vier Alben klingen Song fĂŒr Song komplett gleich, da muss einfach mehr Farbe rein!!

Warum es THE DUSKFALL auch nach vier Alben noch nicht in die obere Liga des Genres geschafft haben, war immer ein RĂ€tsel; mit solchen Brechern wie „Some more sin on my burden" oder „The option and the poisen" fegen sie dem Hörer die Flecken vom Hemd und bei Groovern wie „Bring us your infected" oder melodischen KnĂŒllern wie „Sealed with a fist" bleibt kein Auge trocken. Die QualitĂ€t stimmt, aber irgendwie scheinen es die Jungens bisher nicht nach oben zu packen. Vielleicht wĂ€re da eine Kurswendung in Punkto Sound eine wirklich sinnvolle Maßnahme!!

Somit sei „The dying wonders of the world" jedem Fan der Band absolut empfohlen, das sollte klar sein. Aber auch jeder, der auf melodischen Death Metal mit knackiger Thrash Kante steht, sollte sich auf jeden Fall mal stĂ€rker und intensiv mit THE DUSKFALL auseinander setzen! Diese Band hat so viel Perlen zu bieten, die sollten nicht vor den SĂ€uen landen!! Also hopp, reinhören, JETZT, los!!! (Bernie)


Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 41:43 min
Label: Massacre Records
Veröffentlichungstermin: 26.10.2007

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