| Demiricous - Two (Poverty) |
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Während der Opener des ersten Albums noch als regelrecht dreiste Kopie der Weltregierenden Schlachtermeister durchgeht, klingt „Never enough road" doch etwas anders. Der Opener der neuen Platte könnte wohl am ehesten als rauer amerikanischer Hardcore bezeichnet werden. Der Gesang ist um einiges weniger thrashig und klingt sehr HC lastig. Der Track geht gleich nach vorne los, ohne Gefangene zu machen, die Bandeigene Bezeichnung „Streetmetal" passt wie die Faust aufs Auge! Einfache Grooves, simple Riffs, ohne viel Geplänkere, gleich auf die Zwölf, wenn auch nicht in rasender Geschwindigkeit. „Exprerssion of immunity to god" klingt dann allerdings wieder original nach den Helden, wenn man mal von den Blastbeats absieht, die den Sound der Jungs für Nicht - Wissende schon etwas undurchsichtig macht. Wir haben hier nun also Hardcore, Thrash und Death Metal. Neben Groovern wie „Knuckle eye" stehen rasende Brecher wie „Leprosaic belief", die neben den genannten Stilen sogar ein wenig Punk offenbart. „Tusk and claw" beinhaltet dann wieder alles, was vorher beschrieben wurde, addiert aber noch zäh fließende Parts hinzu, bevor es richtig rund geht und der große SLAYER Logo wieder prangt. Das Grundriff von „Appreciation for misery" treibt an wie die Wutz mit einem Thrash/Hardcore Drive, der es in sich hat. Nun, DEMIRICOUS sollten wirklich nicht als die legitimen SLAYER Nachfolger gehandelt werden, denn das sind sie definitiv nicht!! Ihr Mix aus Hardcore, Punk, Thrash und ein wenig Death Metal hat schon was für sich und ist vor allem gut, um richtig nach vorne los zu gehen. Der Begriff „Street Metal" fasst es treffend zusammen. DEMIRICOUS sind allen zu empfehlen, die es gerne mal einfach und ohne Schnörkel haben. Hau drauf und Fuck Off, damit könnte man „Two(Poverty)" am besten zusammenfassen. Deshalb bleibt die Langrille aber auch nicht wirklich im Ohr hängen und man greift dann doch lieber wieder auf die alten Größen zurück.
Bewertung: 7 / 10 Anzahl der Songs: 12
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