| The Black Dahlia Murder - Nocturnal |
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Hier regiert das pure Brett! Death meets Thrash Metal und immer mehr Black Metal Einflüsse kommen hinzu. Natürlich verbreiten THE BLACK DAHILA MURDER keinen Black Metal Spirit, aber man soll's kaum glauben, auch Black Metal kann man musikalisch dingfest machen... („To a breathless oblivion"). Die für die Band ganz typischen doppelläufigen Riffs kommen natürlich auch auf der neuen Scheiblette zum Tragen und schaffen in Kombination mit der schieren Brutalität und der musikalischen Finesse eine gewisse Einzigartigkeit der Band. Besonders sticht „What a horrible night to have a curse" hervor, das als kleiner Hit des Albums genannt werden kann. Im Titeltrack überrascht eine doomige Hookline den Hörer, die den Song zu etwas Besonderem macht. Die fieseste Keule des Albums bietet eindeutig „Deathmask divine", welcher Thrasher sich da nicht bei den Eiern gepackt fühlt, der geht wohl noch mit Kuscheltier ins Bett. Meine Fresse, geht's hier rund... Man könnte „Nocturnal" vorwerfen, keinen Hit bereit zu halten und hätte damit nicht ganz Unrecht. Das besagte „A vulgar picture" oder „Funeral thirst" vom Debüt stachen schon etwas mehr heraus, als die Songs von „Nocturnal". Da sich aber im Endeffekt die Gesamt - Qualität der kompletten CD auf einen solch hohem Niveau bewegt, sollte das Fehlen eines wirklichen Hits (der noch am ehesten mit „What a horrible night to have a curse" zu finden ist) doch zu verschmerzen sein. So viele abgehalfterte Bands, die sich stets nur bei sich selbst oder anderen bedienen, können sich eine dicke Scheibe von THE BLACK DAHILA MURDER abschneiden. Wenige prügeln mit einer solchen Präzision und Konsequenz drauf los, wie die jungen Amis. Metalcore... pffft. Ein Vergleich entbehrt jeglicher Grundlage, hier ist weder ein einziger Zacken Hardcore zu hören, noch typische Metalcore Trademarks wie Breakdwons. Das gnadenlose Metal Brett hat hier den Hammer in der Hand, das sollte so langsam auch der Altbackenste kapieren!
Anzahl der Songs: 10
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