Eternity Magazin
Bands aus der Schweiz sind besonders rar gesät. Mit THE YOUNG GODS bringt das Bergvolk aber eine Band hervor, die es seit vielen Jahren schafft, sich einen Stand im internationalen Musikgeschäft zu sichern. Schön für die Schweiz, schlecht für uns... THE YOUNG GODS sind wohl so etwas wie eine Kultband, die angeblich sogar Mike Patton inspiriert haben sollen. Dass diese Verbindung nicht unbedingt von Qualität sprechen muss, sondern eher etwas mit abgefahrenen Sounds und anstrengender Musik zu tun hat, sollte Mike Patton Fans klar sein.
Die ersten beiden Tracks „I’m the drug“ und „Freeze“ zeigen sich als interessante Rocksongs mit einem psychedelischen Touch und netten, eingängigen Melodien. Was dann folgt, gleicht eher einem Drogenrausch denn amtlicher Rockmusik!

Wie toll man THE YOUNG GODS auch finden mag, wie sehr man sich für die gesampelten Gitarren, die knarzigen Beats und den ganzen Kram begeistern kann, mit Metal oder Rock hat das hier überhaupt nichts zu tun (Gitarren sind bis auf die ersten beiden Songs fast garncihtmehr zu finden). Nach den ersten beiden, durchaus guten und interessanten Rocksongs verlieren sich die Schweizer in seltsamen Sphären, die nur im Rausch entstanden sein können. Knarzige Beats bei „C’est quoi c’est ca“, indische Hippieklänge bei „Stay with us“ oder einfach nur vollkommen unnötige Zeitverschwendung bei „Machine arrière“, nein, THE YOUNG GODS bringen dem Metaller keinerlei Mehrwert.
Im Gegenteil, der Gitarrenmusikliebhaber, falls er es schaffen sollte, die ganze CD durchzuhören, wird am Ende die brutale Metaldröhnung benötigen, um von diesem unangenehmen Trip wieder zurück zu finden.

Diese Art der Kunst mag für einen gewissen Fankreis, wie groß er auch immer sein mag, das Höchste aller Dinge sein. Dem Metaller werden sich THE YOUNG GODS allerdings eher als Magenkrampf in Verbindung mit plötzlicher Übelkeit und gelegentlichen Tobsuchtsanfällen präsentieren. Wer auf die Band steht, der wird auch mit dem neuen Album „Super ready/Fragmenté“ bestimmt seinen Spaß haben, aber für Metal oder gar nur Rock Verhältnisse ist diese Musik wohl selbst nach dem siebten Joint ungenießbar! (Bernie)

Bewertung: 3,0 / 10

Anzahl der Songs: 12
Spielzeit: 51:30 min
Label: PIAS Records
Veröffentlichungstermin: 27.04.2007
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