Eternity Magazin

Furze. Neue CD. Frost an den Drums. Egal. Lest.

Ich war kurz davor, einer unsäglichen Wut Ausdruck zu verleihen, die sich innerhalb einer läppischen Minute in mir aufgebaut hatte und in dieser kurzen Zeit schon Ausmaße angenommen hatte, die man sonst nur in Extremsituationen zwischenmenschlicher Beziehungen entwickelt. Aber aus unerfindlichem Grunde zauberte mir bereits Track 2 namens „Demonic order in the eternal fascist’s hall“ plötzlich ein dermaßen fettes Grinsen ins Gesicht, dass die Wut innerhalb kürzester Zeit zerflog wir ein schlackisger Emo in nem Wirbelsturm. In den nachfolgenden endlosen Minuten des neuen „Werks“ mutierte das Grinsen zu einem haltlosen Lachen und mündete schließlich in ein affenartiges Brüllen, dass ich, mich auf dem Boden wälzend und den Bauch vor Lachen haltend, ausstoße, Krämpfe, Krämpfe, man helfe mir, über die ganze Distanz halte ich das nicht aus.
Ich habe in meinem Leben schon verdammt viel gelacht, über Witze, Filme, auch in purer Schadenfreude, aber FURZE eröffnen mir eine ganz neue Dimension der Heiterkeit und des unkontrollierten Lachanfalls.

Vor Bauchschmerzen ist mein Körper ganz verkrampft, die Augen von Tränen durchnässt, kaum fähig, zu sehen, oder gar zu schreiben, nehme ich all meine Geisteskraft zusammen und versuche diese Zeilen zu tippen. Schwer, ganz schwer. Man versuche von Lachkrämpfen geschüttelt, mal die richtigen Buchstaben zu treffen.
Die zahllosen Witze, die in mein Hirn springen, die man mit dem Namen FURZE machen könnte… Ob das nordische „Talent“ weiß, was es im Deutschen bedeutet, ich glaube nicht. Ne, lassen wir das, die Witze machen andere, ich kann mich eh kaum mehr konzentrieren, der Sound, die völlig dilettantisch gespielten Gitarren, der *lol* „Gesang“ … Ich breche zusammen, ich kann nicht mehr… erlöse mich jemand von diesem Anfall…

Oh Gott, er hat mich erhört… der letzte Ton ist gefallen, ich kann durchatmen, voller Muskelkater, verweinten Augen, aber mit dem Gedanken, mal wieder so richtig durchgelacht zu haben, Danke FURZE, Danke!!!
Versuchen wir noch grad einmal, die doch sehr üppig ausgefallenen 2 Punkte (das meine ich toternst!!) zu rechtfertigen. Was haben wir denn hier, eine CD, gesplittet in zwei Hälften. Man stelle sich den frischen Haufen Dung eines ausgewachsenen Elefantenbullen vor, dann hat man die erste Hälfte. Die zweite Hälfte stelle man sich vor wie die Ausscheidungen eines großen, wirklich großen Nilpferds nach ausgedehnter Fresskur. Ja, ich denke, das passt.

Menschen, die sich viel zu ernst nehmen und diesen Haufen Kacke als innovativ bezeichnen, sollen sich bitte in eben beschriebenem Dung ertränken. Wahlweise Rüsseltier oder Flussbewohner. FURZE kann man nicht ernst nehmen, „UTD“ ist einfach nur unfassbar schlecht von vorne bis hinten. Punkt!
Die zwei Punkte kommen von einem kleinen Riff irgendwo im Dickicht, dass mit vernünftigem Sound gut klingen würde und dem Unterhaltungsfaktor, also ich hab mich köstlich amüsiert. Das war’s. (Bernie)

Bewertung: 2 / 10 Punkte

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 44:10 min
Label: Candlelight Records
Veröffentlichungsdatum: 09.03.2007

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